Naruto RPG Forum :: Thema anzeigen - [Tsuchi no Kuni] Die Orijin-Ruinen
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[Tsuchi no Kuni] Die Orijin-Ruinen

 
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Sunshu Sashijo
Akatsuki Leader
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BeitragVerfasst am: So 13 Nov, 2011 14:06    Titel: [Tsuchi no Kuni] Die Orijin-Ruinen

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Ein Ort, der auch für die Verhältnisse des Erdreiches sehr hoch gelegen ist und sich inmitten hoher Steinwände einbettet. Es gibt nur einen schmalen Durchgang, der leicht zu übersehen ist, wenn man nicht gezielt nach ihm sucht, durch den man in diese uralten Ruinen gelangen kann. Moos hat sich über den kargen grauen Stein gelegt und versperrt Großteils die Sicht auf die wenigen Bauten, die hier verfallen sind und die Zeit überdauern. Einst war dies der Ursprung allen Übels, der Stützpunkt der stärksten Kraft von Iwa, so versteckt, dass niemand es finden sollte. Orijin heißt so viel wie Quelle oder Ausgangspunkt, was jenem Ort diesen Namen gab. Denn hier hatte einst Nagato alias Pain die Fäden in der Hand gehalten, von hier aus steuerte er seine sechs Körper über die ganze Welt, nachdem er seine Emitter perfektioniert hatte und Distanz kein wirklich großes Hindernis mehr war. Während hier der wahre Körper jenes Menschen hausierte, welcher der Welt so viel Leid und Krieg brachte, lebte er abgeschnitten vom Rest der Welt, lediglich durch die sechs Körper nahm er Kontakt zu anderen auf. Selbst in Iwagakure wurde meist nur einer seiner Körper als Vertreter oder ein Dubel seiner selbst eingesetzt, da seine Sicherheit als stärkste Offensive sowie Defensive des Reiches über allem anderen stand. Und jene Sicherheit war es, die auch diesen Ort für Eindringlinge so gefährlich machte. Es gab nur sehr wenige Menschen, die um diesen geheimen Ort wussten, solche, denen Nagato vollends vertraut hatte, und dennoch musste er auf Nummer sicher gehen, dass im Fall der Fälle für alles gesorgt war. Durch jahrelange Forschung mit den Zetsu-Genen, wissenschaftlichen Errungenschaften im Bereich der Gentechnik und verbotenen Jutsus, welche ebenfalls nahe an diesem Plateau durchgeführt wurden (z.B. Agensuto-Projekt), war es Nagato und seinen besten Forschern gelungen, ein Jutsu zu entwickeln, mit dem man die Seele von Personen ihren Körpern vollkommen entreißen konnte und diesen in gewisser Weise programmieren, ihren Körper zur willenlosen Maschine zu machen, die keine Emotionen besaß, sondern lediglich einen perfekten Soldaten darstellte. Es waren insgesamt fünf solcher Krieger, welche heute als Jikoku (Hüter) bekannt sind und nur einem einzigen Zweck dienten:

Hüter hat Folgendes geschrieben:
<center>Die Jikoku</center>

Die Hüter, 5 Stück an der Zahl, waren gewissermaßen eine Spezialeinheit, die auf die Verteidigung des Rinneganträgers programmiert wurde. Mittels einer Technik, die dem Körper sie Seele entzog und alles aus dem Gehirn löschte, was nicht mit Kampf und der Aufgabe zu tun hatte, wurden Maschinen erschaffen, die an ihren jeweiligen Punkten des Orijin-Plateaus platziert wurden und beinahe wie Statuen aussahen und nichts unternahmen, wenn sie nicht unbedingt mussten. Unter dem Plateau war ein Netzwerk aus Chakra erschaffen worden, an welches diese vermeintlichen Statuen angebunden wurden, und wenn eine fremde Präsenz eintrat, wurde sie eliminiert. Dabei halfen nicht nur die enormen Fähigkeiten der genmanipulierten Jikoku, sondern vor allem der Überraschungsmoment, da niemand außer Nagato und den Forschern, die im Nachhinein aufgrund ihres Wissens und dem Risiko von ihm umgebracht wurden, um sie wusste und erst im Augenblick seines Ablebens mitbekam, was dort lauerte. Die Hüter hatten die Aufgabe, den Träger des Rinnegans zu beschützen; eine genauere Zuweisung auf z.B. die Person an sich war nicht möglich gewesen, lediglich die Verbindung zu jenem Doujutsu, welches eine wichtige Rolle bei dem Kontrolljutsu darstellte, war es, welche die Jikoku am Leben erhielt. Und auch nur Träger des Rinnegan vermochten dazu, die Hüter in ihrer Aufgabe zu beeinträchtigen. Nagato hatte durch sie eine enorme Sicherheit, man könnte sagen neben seinen 6 Körpern 5 weitere, die lediglich auf die Defensive beschränkt waren. Doch gegen die heranstürmende Streitmacht der Großmächte hatte auch er letztendlich keine Chance. Während seine Körper vor den Mauern von Iwagakure um das Dorf kämpften, wurde sein Versteck gefunden und die Jikoku wurden überwältigt. Als Nagato letztendlich starb, sackten auch die Körper der Hüter zusammen und mit dem Versiegen des Rinnegans wurden sie nie wieder gesehen. Drei von ihnen hatte man finden können und obduziert, dabei wurde festgestellt dass sie nicht alterten und auch nicht zu verwesen begannen, nachdem sie tot waren. Lediglich durch Menschenhand konnten sie zerstört werden, doch die 2 Hüter, die bis heute nicht gefunden wurden, dürften noch immer in den tiefen Gebirgen Iwas liegen und die Zeit überdauern wie der Stein, von dem sie eingehüllt waren. Heutzutage weiß man in höheren Shinobikreisen genauere Details jenes Ortes, über die Jikoku und deren Aufgabe, doch langsam aber sicher gerät auch dieses Wissen in Vergessenheit.

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»Weil einzig im Tod der wahre Frieden herrscht.«

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Sunshu Sashijo
Akatsuki Leader
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BeitragVerfasst am: Fr 18 Nov, 2011 22:42    Titel:


Die Worte der Kunoichi überraschten ihn nicht weniger als sie die Bestätigung dafür waren, dass sie tatsächlich viel über die Jikoku zu wissen schien, ihn gar noch versuchte zu belehren und ihm mit altbekanntem Stolz begegnete. "Dann hast du nun die Glegenheit dazu, es mir zu zeigen.", merkte er leise an, löste den Blick von ihrem Gesicht, auf dem der Kontrast zwischen Entschlossenheit und Zweifel hinter den dünnen Papierstreifen deutlich zu erkennen war, und drehte sich in die Richtung, die sie zu den Orijin-Ruinen führen sollte. Er wusste, wo sie waren, hatte sie selbst einmal besucht, auch wenn es schon lange her war. Verändert hatte sich in all der Zeit jedoch nichts. Tsuchi no Kuni befand sich im Stillstand, konnte aus eigener Kraft keine Veränderungen vollbringen, doch die Hoffnung, die er mit der Konversation geweckt hatte, würde wohl Wellen schlagen. Er hätte gerne weiter über das Dorf nachgedacht, über die Möglichkeiten, die er hatte, die Bewohner und deren Stärke für sich zu benutzen, doch der Gedanke an den bevorstehenden Kampf raubte ihm jegliche Konzentration. Die wahre Stärke ihres Feindes lag im Ungewissen; womöglich würde er sie beide mit nur einem Streich töten, den Konflikt beenden, bevor er überhaupt stattfinden konnte. Wenn die Vermutung der Isayama wahr war, wenn er die ganze Zeit über trainiert hatte und seine Fähigkeiten steigerte, dann vermochte der Akatsuki sich nicht auszumalen, auf was er hier gerade zuschritt. Doch die Vermutung, dass er lediglich durch die Aktivierung des Rinnegan abermals erwacht war und seiner höchsten Bestimmung - das Beschützen des Trägers - unbewusst nachkam, war die wahrscheinlichere. Ob sie nun etwas an der Sache selbst ändern würde, war unklar, genauso wie es für Sashijo ein Rätsel war, was die genauen Fähigkeiten der Jikoku gewesen waren, ob ihnen bestimmte Gene oder Bluterben verliehen wurden, ob sie alle gleich stark waren oder ob es Unterschiede gab. Alles, was er über sie gehört hatte, waren Erzählungen und Geschichten, deren Glaubwürdigkleit sich in Grenzen hielt und welche nie ins Detail gingen. Er müsse sich selbst ein Bild davon machen, hatte keine konkreten Vorstellungen, auf was er sich vorbereiten musste, doch andererseits tat er das ohnehin nie. Zog meist unbedacht in den Kampf, stellte sich spontan auf den Gegner ein und war auf Überraschungen gefasst. Seine Flexibilität würde sich wohl auch hier als Vorteil heraus stellen, das schnelle Anpassen und Erfühlen der Manöver und der beste Weg, dagegen anzukommen.
„Von welcher erwachten Macht sprach der Wächter?“, fragte sie und zog seine Aufmerksamkeit wieder auf sich. Die Antwort wusste sie wohl schon, hatte eine Vermutung, wollte jedoch Gewissheit. Genauso wie auch er vor wenigen Minuten noch im Unklaren stand, hoffte, dass die Gerüchte wahr und sie nicht umsonst gekommen waren. "Vom Rinnegan." Er sagte es spontan heraus, hatte keine Intention, die Aussage irgendwie dramatisch oder unheilvoll klingen zu lassen. Es legte sich wieder Stille über sie, während sie ihrem Ziel langsam aber sicher näher kamen und der abendlichen Sonne entgegen strebten. Der stete Wind ließ die Glöckchen auf ihrem Sakkat erklingen, trug ihren hellen Laut bis weit über die kargen Steppen.

Langsam aber sicher war nach langem wieder Flora zu erkennen, Moos auf grauem Stein und vereinzelte Bäume, deren schüttere Kronen leise im Wind raschelten. Das Markenzeichen des höchsten Plateaus im Erdreich, wo stumpfe Felsen ein unübersichtliches Labyrinth bildeten. "Wir sind nahe, bereite dich auf einen Hinterhalt vor.", merkte er an, hatte jedoch weder einen vorsichtigen noch warnenden Unterton in seiner Stimme. Sie klang routiniert wie immer, obwohl die beiden sich vermutlich bereits auf dem Präsentierteller befanden. Er war nicht aufgeregt, nicht wirklich vorsichtig mit seinen Schritten oder langsamer als sonst, vielmehr motiviert und auf das blickend, was sich ihm bieten würde, wenn er das hinter sich gebracht hatte. Selbstsicher wie eh und je.
Dennoch konnte er kein Risiko eingehen, musste sich anstrengen, wenn er es tatsächlich schaffen wollte. Er schloss die Augen, während er weiter Schritt hielt, und konzentrierte Chakra. Erfühlte die Umgebung, wurde eins mit dem überwachsenen Stein, mit der dünnen Luft und den Bewegungen von Rin, fühlte die längst versiegten Chakrabahnen unterhalb des Plateaus, welche damals den Hütern als Alarmanlage dienten und sich mit dem Tode von Nagato aufgelöst hatten. Er spürte jedoch niemanden außer sie, erkannte, dass innerhalb des Radius seiner Technik niemand auf sie lauerte. Verwesende Leichen waren neben Skelleten in der Erde das einzige von menschlicher Natur, die Überreste der Schlacht, die auch hier einst stattgefunden hatte und viele Opfer forderte. Sie befanden sich jedoch erst an der Schwelle zu dem eigentlichen Gebiet, in das sie gelangen wollten, den Kern dieser Landschaft und jener Ort, der Ursprung war für so viel Leid, welches die Welt erdudeln hat müssen. Vermutlich wartete der Hüter weiter im Inneren der hügeligen Felswüste auf die beiden Akatsuki.
Die erste frische Leiche erfühlte er erst Minuten später - doch Leiche konnte man kaum sagen, vielmehr war es bloß ein halber Torso, dessen Blut sich über dem kalten Stein ergoss und dessen andere Teile nirgendwo zu erspüren wahren. Die Enden des Körpers waren merkwürdig - weder durch eine Klinge, noch durch bloße Gewalt - zustande gekommen und ließen den Sunshu kurz inne halten. Was konnte diese Gestalt so zugestellt haben, mit welchen Mitteln? Es graute ihm davor, das herauszufinden, aber er durfte jetzt nicht zweifeln. Noch ehe Rin aufgeschlossen hatte, setzte er sich wieder in Bewegung, und es dauerte nicht lange, bis der nächste Körper in den Radius seiner Wahrnehmung kam, nicht minder verunstaltet wie der vorherige, abermals mit diesen komischen Wunden, die er noch nie zuvor gesehen - oder in seinem Falle erfühlt - hatte. Und auch hier keine Spur vom Rest des Toten. Es hatten anscheinend wirklich schon mehrere vor ihnen versucht, den Hüter zu überwinden und an das zu gelangen, was er bewachte, doch waren sie bisher alle gescheitert. Sie waren jedoch auch nicht so begabt wie er oder Rin, waren wohl einfache Shinobi mit einfachen Künsten. Diesen Gedanken immer wieder durch seinen Kopf gehen lassend, passierte Sashijo weitere Felsen, und es dauerte nicht lange, bis er die fehldenen Fragmente im Stein erfühlen konnte. Leere Stellen im Fels, dort, wo eigentlich Stein hätte sein müssen, in langen Linien durch die Landschaft. Als hätte sie jemand einfach heraus genommen, in unterschiedlichsten Mustern und Kanten von der gleichen merkwürdigen Struktur, die auch die Enden der halben Körper gehabt hatten. Wie in Luft aufgelöst, keine Rückstände. Und je weiter er ging,desto häufiger wurden diese Erscheinungen, häuften sich zusammen mit weiteren Körpern und ließen eine unheilvolle Vermutung zu. "Sieht so aus, als könne er Materie in Nichts auflösen." Er blieb ein weiteres Mal stehen und wollte warten, bis Rin neben ihm war und etwas dazu sagte. Doch so weit sollte es nicht kommen.

Das stark komprimierte Chakra, dessen Aggressivität Sashijo sofort erfühlen konnte, kam wie aus dem Nichts auf ihn zugeschossen, mit rasanter Geschwindigkeit und drohend, ihn zu erfassen. Er konnte sich nur zu gut denken, was dieses Chakra mit ihm anstellen würde, und obwohl dieser Angriff von der Seite kam, hatte er keine wirklich großen Probleme, ihm auszuweichen. Das Isuitchi hatte ihn noch nie getäuscht und schön des Öfteren vor solchen Momenten, die anderen das Leben kosteten, gerettet. Das Chakra, welches einer Art Sichel gleich an ihm vorbeiraste, schlug in den Fels hinter ihm ein, prallte jedoch nicht davon ab, sondern schnitt glatt hindurch. Wie Sashijo jedoch prompt erkannte, war es weniger ein wirkliches Schneiden als das Auflösen des Gesteines in feinen Staub, der vom Wind erfasst und in weite Ferne getragen wurde. Das Chakra verebbte nur sehr langsam, gleitete bis an den Rand des Isuitchi und entzog sich seiner Wahrnehmung; vermutlich war es noch weiterer Meter gekommen, ehe es sich aufgelöst hatte. Jetzt war auch klar, was mit den übrigen Teilen der toten Körper passiert war. Es lag die Vermutung nahe, dass es eine Ableitung bzw. verbesserte Form des Jinton-Chakras war, welches Materie in Staub auflöste, was bei dem großen Wissen der damaligen Wissenschaftler in Iwa gar nicht so abwegig war. Er konnte jetzt jedoch nicht darüber nachdenken, sondern musste sich auf den Ursprung dieses hinterhältigen Angriffes konzentrieren, und jener ließ auch nicht lange auf sich warten.
Wie ein Adler kam er, von oben herab gesprungen, von dort, wo er am wenigsten erwartet wurde und was einem ungeübten Kämpfer ein weiteres Mal das Leben gekostet hätte. Abermals erfühlte Sashijo jedoch ob seiner Technik den ausgeklügelten Angriff des Hüters, ließ die Faust seines Opponenten in den Fels schlagen und zögerte nicht, zum Gegenangriff auszuholen. Während sein rechtes Bein, welches durch den Schwung des Ausweichmanövers verstärkt wurde und flüssig ineinander überging, den Jikoku an der Hüfte erwischte und nach hinten nwarf, wurde eines seiner Schwerter beschworen und verschwand sogleich unter der Erde. Seine altbekannte Geschwindigkeit, der man mit bloßem Auge nur schwer folgen konnte, würde ihm in diesem Kampf abermals zum Vorteil gereichen. Und obwohl die Klinge sich mit maximalem Tempo durch den Fels schnitt, war der Widerstand zu groß und sie konnte den Hüter nicht genau dann erwischen, als er auf den Boden aufschlug. Erst, nachdem er aufgeprallt war, kam das Schwert unter ihn, doch die kurze Zeit reichte der Kampfmaschine aus, um der Spitze des gefaltenen Metalls durch eine flinke Rolle nach rechts auszuweichen und sich wieder aufzurichten, während die Waffe des Akatsuki aus der Erde schoss und sich sogleich daran machte, den Hüter zu flankieren. Die Stärke des Jikoku war bisher wohl der Präventivschlag gewesen, Angriffe aus dem Hinterhalt, denen die bisherigen Shinobi zum Opfer gefallen waren, von denen sich Sashijo jedoch nicht unterkriegen ließ. Ob er im direkten Zweikampf auch so gewitzt war, würde sich erst noch rausstellen, doch Sashijo bemerkte bereits nach den ersten Sekunden, dass er den Schwerthieben gekonnter auswich, als er es von anderen - auch höherrangigen Shinobi - gewohnt war. Die Reflexe des Hüters waren bemerkenswert, man konnte sehen, dass der Kampf sein Leben war und dass sein Gehirn neben dem Beschützen des Rinneganträgers auch nur auf das ausgelegt war. Eine wahre Kampfmaschine, den Geschichten und Gerüchten nun gerecht werdend. Es waren nur wenige Sekunden, ehe der Hüter das eigenständige Schwert mit bloßer hand parierte und nach hinten warf, außer Reichweite, ehe er auf die beiden Akatsuki zugeschossen kam.

Es war deutlich die Chakrakonzentration in den Armen des Jikoku zu erfühlen, eben jenes Chakra, welches ihn zu Staub werden ließ, wenn er sich davon erwischen lassen würde. Es schien jedoch nicht so, als ob der Mann, dem die Zeit anscheinend nichts anhaben konnte, das Chakra in irgendeiner Form abgeben wollte, sondern es in seinen Fäusten behielt, um damit das, was er berührte, aufzulösen. Mehr denn je würde Sashijo auf sein Kekkei Genkai vertrauen müssen, versuchen, einem jeden Schlag auszuweichen und eine Möglichkeit finden, noch Zeit für Konterangriffe übrig zu haben. Noch bevor der Hüter sich in gefährlicher Nähe befand, wurden die fünf übrigen Klingen beschworen und brachten sich in Stellung. Er wusste, dass er mit ihnen keine Angriffe blocken konnte, da sie sich auflösen würden, deshalb musste er sie für die Offensive nutzen. "Halte Abstand von ihm, ein direkter Treffer würde dich töten.", sagte er zu Rin, und wie immer lag kein Ausdruck in seiner tiefen Stimme, keine Emotion. Er würde nicht auf sie achten können, wäre zu beschäftigt damit, selbst den Treffern zu entgehen, darum war dieser Rat - den sie wohl nicht ganz verstand, da sie das Chakra in seinen Händen nicht genau fühlen konnte - das vorerst einzige, womit er ihr helfen konnte. Für mehr blieb keine Zeit, ehe er mit dem selben Tempo wie sein Gegner nach vorne schoss und die Isayama somit hinter sich ließ. Somit sollte er sich ihr zumindest nicht nähern können, und sie könnte aus der Distanz versuchen, irgendetwas zu bewirken. Jetzt würde sich herausstellen, ob ihre Arroganz berechtigt war - dass seine es auf jeden Fall war, bewies er lediglich ein weiteres Mal in dem Zweikampf, der nach dem Aufeinanderstoßen zwischen ihm und dem Hüter seinen Lauf nahm. Die Angriffe des Gegners waren schnell, gut durchdacht und gezielt, und zwar so gut, dass er selbst mit der höchsten Form seines Bluterbes Schwierigkeiten hatte, sie kommen zu sehen. Dabei waren seine Schwerter ein weiterer Vorteil, da der Jikoku jeden Hieb mit dem Unterarm und den Beinen abblocken musste, was ihm nicht so viele Möglichkeiten bot, anzugreifen. Die Gewissheit, dass ein einziger gezielter Treffer ihn töten könne, und falls nicht, ihm ein Körperteil kosten würde, war nicht gerade aufmunternd, aber die ständige Erwartung des Todes war nicht wirklich etwas, was ihn nach all den Jahren in seinem nahezu perfekten Kampfstil beeinflusste. Und dennoch war es ein gewisser Schreck, als die Faust des Hüters seine linke Brust streifte und sowohl der Akatsukimantel, als auch die Haut und ein kleines Stück Fleisch darunter sich in Nichts auflöste. Der Schmerz setzte erst recht spät ein, da selbst sein Körper erstmal realisieren musste, was da mit ihm geschah. Weitere solche Wunden konnte er sich nicht mehr leisten, während er selbst seinem Feind kaum welche zuzufügen schien. Er müsste wohl sein gesamtes Arsenal aufbieten, und die Tatsache, dass sechs Schwerter um den Gegner herum, immer wieder auf ihn einschlagend und eine Fähigkeit, die alle Bewegungen kommen sah und Sashijo korrekt darauf eingehen ließ, und der Angriffpunkt jener Kräfte sich mit bloßen Händen gegen all dies zu wehren vermochte und dieser dem Akatsuki dann auch noch tödlichen Schaden zufügte, bewies die einmalige Stärke der Hüter, welche wohl auch jene von Sashijo übertraf und den Ausgang des Kampfes früher oder später besiegeln würde.
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Isayama Rin
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BeitragVerfasst am: Mo 21 Nov, 2011 02:31    Titel:

*klick*

Rinnegan, die Augen des Rikodou Sennin. Die Isayama hatte vieles gesehen und gehört, aber das ausgerechnet das mächtigste und älteste Doujutsu nun wieder aufgetaucht sein sollte, war irgendwie absurd. Sie hatte sich mit Medizin, Genetik und vielem anderen beschäftigt, da es ihre Herkunft erfordert hat, war sie doch nicht mehr ein Produkt aus diesen Wissenschaften. Die Chance, dass ein solches Kekkei Genkai wieder irgendwo auftaucht, war schon sehr gering, aber auch die Tatsache, dass ein Jikoku wieder seinen Weg zu den Lebenden gefunden hat, war nicht minder wahrscheinlich. Beides war aneinander gekoppelt und wenn es das Rinnegan wieder gibt, dann müsste der Hüter erwacht sein, zumindest hatte sie dies in alten Schriften gelesen. Was wahr ist und was nicht, würde sich nun beweisen. Und ob sie hier lebend rauskommen, war auch noch so eine Sache. Sie hatte nicht wirklich eine Ahnung, ob sie ihn mit ihrem Genjutsu erfolgreich sein würde. Auch wenn sie ihre Fähigkeiten im Ganzen anwenden würde, könnte es fehlschlagen, wobei Rin nicht daran denken wollte. Wenn dem so ist, würde sie sich halt etwas einfallen lassen. Mit einer Hand zog sie den Strohhut tiefer ins Gesicht, damit er nicht vom Wind weggerissen wurde. Nur wenige Namen kamen ihr durch den Sinn, was die Jikoku betraf, aber sie schwieg eisern und blieb ein wenig zurück, um ihre Gedanken hin und her zu wälzen.
Die Warnung, falls es eine sein sollte, riss sie schließlich aus ihren Überlegungen, wo sie sich Optionen und Strategien bereits zurechtlegte. „Warte“, meinte sie knapp und eher leise, war plötzlich neben ihm und legte ihm eine Hand auf die Wange, die dort verweilte, um sein Gesicht zu ihrem zu drehen. Ihre hellen Augen waren nicht nur entschlossen, sondern flackerten in dem silbernen Glanze ihres weißen Chakra. Diese kurze Zeitspanne reichte ihr um die Technik zu wirken, der er sich sonst versperren würde. „Ich kann deine Gedanken lesen, es ist schneller als wenn du mir irgendwas zurufen musst.“ Worte, die sie nicht aussprach, sondern ihm in Gedanken mitteilte, damit kein Feind, der hier lauerte dieses Vorhaben erkannte. Sie kaschierte diese Technik durch die sanfte Geste, die sonst Menschen aus Sorge machten, und nahm nun ihre zarte Hand wieder zurück. Vielleicht um etwas Distanz zu ihm und zu dem folgenden Kampf zu gewinnen, wo sie einen kühlen Kopf brauchte. „Es wirkt durch Blickkontakt, daher musste ich die Verbindung schaffen, bevor du deine Fähigkeiten nutzt. Wenn ich dies auf den Jikoku anwende, kann ich dir auch seine Gedanken vermitteln, nur dann darf ich mich nicht bewegen.“ Wieder nur eine Stimme in seinem Inneren, die ihm erklärte wie ihr Spiel womöglich verläuft und welchen Nachtteil oder auch Vorteil dies hätte. Damit löste sich Rin wieder, trat einen Schritt zurück und spähte zu den hohen Klippen, um ihr Kampfgebiet zu analysieren. Als Chakrasensor hätte sie eigentlich längst eine Chakraquelle ausmachen sollen, dennoch war dort nichts. Dies ließ den Schluss zu, dass er es wohl perfekt unterdrückte oder gar keins hatte. Oder da war einfach nichts…Erst durch die Verbindung mit Sashijo konnte sie jedoch vorher ausmachen, was vor ihnen lag. Verunglückte Shinobi, die den Tod gesucht und gefunden haben, auf eine schreckliche Art und Weise. Aus eine sehr ungewöhnliche Methode…Nicht nur der Sunshu war überzeugt davon, dass das das Werk von dem Jikoku ist. Und in Rin’s Erinnerungen öffneten sich die Seiten über die Hüter, noch bevor der Akatsuki dazu etwas sagte. „Der heiße Wind der brennenden Sonnenfeuer durchzog die Reihen der Feinde und selbst die sterbenden Tränen verdampften im Atem des Wächters zu Nichts…“ Diese Zeilen erreichten auch den Sunshu, bevor jener Hüter seinem Namen gerecht wurde. Rin war stehen geblieben, bevor sie das Rätsel vervollständigen konnte und war bereits mit einem Satz außer Reichweite der heranrasenden Sichel. Sie setzte rasch ein paar Fingerzeichen und dämpfte ihre Schritte und Bewegungen mit Fuutonchakra und dämpfte ihr Chakra, um ihre Anwesenheit zu verschleiern. Hinter den Felsen in Sicherheit beobachtete sie den ersten und folgende Angriffe auf den Sunshu, der noch alle mehr oder weniger gekonnt parierte und konterte. Es verhalf ihr jedoch mehr über die Kampfart des Jikoku herauszufinden, auch wenn sie nicht minder den Schmerz des Sunshu vermerkte, als jener ihn schließlich erwischte. „Rede nicht zu mir, ich kann deine Gedanken lesen. Konzentrier dich auf den Hüter.“ Mit dieser Anweisung unterbrach sie die weitere Konversation und begann Fingerzeichen zu formen, die sie so geschickt und so schnell formte, dass man kaum ausmachen konnte welche. „Kidô • Gyaku•te“, kam es über ihre Lippen, wobei sie die Augen schloss und damit wieder die Wahrnehmung mit dem Sunshu teilte. Man könnte meinen, dass das Zeitpunkt perfekt war und der nächste Treffer des Hüters ins Leere schlug. Statt den Sunshu einen weiteren Schlag auf die Brust zu verpassen, zuckte sein Arm zurück und auch sein ganzer Körper, statt nach vorn zu setzen, schaffte er Distanz. Es verschaffte dem Sunshu ein wenig Zeit sich wieder zu fassen und sie merkte wie er wieder in den Angriff überging. Er kannte die Technik, er wusste wie er nun vorgehen musste, aber mit Erschrecken erkannte Rin das es bereits zu spät war. In dem Moment in dem der Akatsukileader auf ihn zuschnellte, hatte der Jikoku still gehalten. Nur seine Finger hatten gezuckt und begriffen, was seine Bewegungen beeinflusst. Schneller als ein jeder Shinobi hatte er sich angepasst an diese Hürde und bot dem Sunshu mit stummen Zügen Widerstand. „Er hats durchschaut, konzentrier dich auf seinen Rücken, solange er sich nicht umdreht… Womöglich wusste der Sunshu dies schon, aber es war bis jetzt sein einziger kleiner Schwachpunkt, der ihm eine Chance einräumte ihn empfindlich zu treffen. Von hinten konnte er ihn nicht mit seinen Händen erwischen, um seine besondere Fähigkeit zu nutzen. Mit dem weiteren Genjutsu würde sie allerdings ihren Standort schnell verraten und dennoch scheute sie dieses Risiko nicht. Rasch formte sie die nächsten Siegel, den Chakraschub wohl zu vermerken, und wo der Himmel zuvor klar war, sammelten sich plötzlich Gewitterwolken. Ein Platzregen ging auf den Hüter nieder, hinderte ihn jedoch nicht an der Sicht und auch als die Wölfe sich aus den Tropfen formten, schien ihn dies wenig zu beeindrucken. Die hungrigen Bestien aus dem staubigen Wasser erhoben sich mit knurrendem Gemüt und stürzten sich als Rudel auf jeweils alle Gliedmaßen des Jikoku, um ihm am fortgehen zu hindern. Die Illusion, die dem Sunshu verwehrt blieb, weil sie seine Konzentration nicht belasten wollte, ließ den Hüter kaum zögern. Und selbst als die Zähne sich in sein Fleisch bohrten und es herausrissen, waren seine Gesichtszüge wie erstarrt, zeigten keine Pein und Schmerz. Mit einem wütenden Schrei, der die Felsen erzittern ließ, beendete er dann sogar jenes Jutsu und die Wölfe fielen wie Wasser von ihm ab. Seine Aufmerksamkeit richtete sich allerdings nicht mehr allein auf den Sunshu und erstmals formte jener Siegelzeichen. Ohne weiter nachzudenken, sprang die Isayama aus ihrer Deckung, gerade rechzeitig, bevor hinter ihr eine ganze Salve von Geschossen nieder regnete, die sie auch weiterhin verfolgte. In ihrem Inneren vernahm die blonde Kunoichi, dass auch der Sunshu damit zu kämpfen hatte und das auf offenen Feld. Ihre Gestalt verblasste dann aber im Vergleich zu der Statur des Hüters, der vor ihr wie aus dem Nichts auftauchte. Erschrocken legte sie eine Vollbremsung hin, wich einem Hieb knapp aus und erkannte bereits jetzt, dass er sich weitaus schneller als sie bewegte und es nur eine Frage der Zeit war bis er sie hatte. Vor dem nächsten verheerenden Schlag rettete sie tatsächlich bloß ein Schwert, welches an ihr vorbeischoss, sich durch ihren Mantel bohrte und sie nach hinten riss. Weniger dankbar als sie gegen die Felswand schlug, schlüpfte sie wie der Wind aus ihrem Mantel und verschwand mit einem Rückwärtssalto nach oben, wo sie hockend auf dem Felsen landete. Der Jikoku unter ihr hatte mit weiteren Schwertern zu kämpfen und schleuderte ihr schlichtweg zwei solcher Exemplare entgegen. Einem wich die Isayama noch aus, das zweite stoppte trotz der gewaltigen Kraft vor ihrer Brust, dass sie kaum wagte zu atmen. Sashijo hatte die Kontrolle übernommen und er würde sich wohl gerade endlos ärgern, dass sie sich nicht an seine Anweisung gehalten hat. Zurückhaltung war hier leider kaum möglich, dachte die blonde Kunoichi und sah zu wie der Sunshu wieder den frontalen Kampf aufnahm. „Mit Taijutsu kriegst du ihn nicht. Illusionen täuschen ihn nicht. Er durchschaut sie sofort und wenn nicht, dann empfindet er weder Schmerz noch sonstige Gefühle, als das eine psychische Belastung möglich wäre.“ Ihr Doujutsu würde kaum Wirkung zeigen, musste sie sich widerwillig eingestehen. „Was für ein seelenloses Tier…“, als dies sagte, entstanden bereits mehrere ihrer Bunshin aus Fuuton, die sich in Position begaben. „Ich leite jetzt die Gedanken des Hüters zu dir durch.“ – sonst würde ich hier nicht so dämlich an der Felswand hocken, dachte sie zu Ende und regte sich nicht. Als er die Schwerter zu ihr hochgeworfen hatte, reichte dieser kurze Blickkontakt aus und würde ihm im Nahkampf einen Vorteil verschaffen. Dies bedeutete, Rin würde ihn nicht aktiv den Rücken stärken können. Dies übernahmen nun die Bunshin, die jeweils zu dritt neben ihm auftauchten und jede Lücke des Sunshu schlossen, ein Luftwall aus Fuuton die Bewegungen des Hüters versuchte zu verlangsamen und im Notfall vor den Sunshu sprangen. Eine nach dem anderen löste sich auf und der Kampf schien kein Ende zu nehmen. Der letzte Bunshin der blonden Kunoichi versuchte den Jikoku in einer Luftkuppel einzuschließen und ihnen eine Atempause zu verschaffen. „Sashijo.“ Die Isayama schleuste sich wieder in seine Gedanken und zog seine Aufmerksamkeit auf sich. „Ich kann noch etwas probieren. Es würde dir kaum zehn Sekunden verschaffen, da sein Wille wahrscheinlich zu stark ist. Ich werde seinen Körper übernehmen und lenken. Verpass diese Chance nicht“, erklärte die Genjutsuka und sah darin eigentlich ihre letzte Option. Sie löste das gegenwärtige Jutsu und erhob sich, mit einem Satz landete sie unten und sah zu wie der Wächter die Fuutonkuppel zu seinem Nutzen als eine zerstörerische Böe dem Sunshu entgegen warf. Versetzt mit dem Chakra, was selbst Felsen in Staub zerfallen lässt. Die erfahrene Genjutsuka atmete durch, vertraute auf seine Fähigkeiten und formte die nächsten Siegel. „Kidô • Hyô•I”, kam es über ihre Lippen, mit dem Chakra erhob sich auch Staub um sie herum und der Blick es Jikoku traf sie fest und verhasst. Er spürte ihr weißes Chakra in jeder einzelnen Faser seines Körpers, die bis aufs zerreißen angespannt war. Anstatt sie zu zerstören, begann er jedoch eine andere furchterregende Technik zu formen und der Wind hob sich um das Areal, isolierte beide Kämpfenden von der Isayama. Dieser Wind war jedoch anders, Felsen schwanden, der Boden zerbröselte, Staub schimmerte golden in den Sonnenstrahlen, die sich einen Weg hindurch wagen bannen wollten. Eingeschlossen in diesem riesigen Gefängnis war Sashijo ihm ausgeliefert…Die Isayama biss die Zähne zusammen und war nicht minder entschlossen zu schützen, so wie er den Rinneganträger schützen wollte. Für sie war es jedoch mehr als eine Aufgabe, sie war mehr als eine willenlose Maschine…Mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte, vereinnahmte sie seine Bewegungen und nahm Besitz von seinem Verstand, seinen Gedanken. Ließ ihn eine Entschlossenheit fühlen, die seine für den Augenblick übertraf und allem zum trotz auch diese Barriere überwinden wird. Es war ihr gemeinsamer Anfang, diese Welt...neu zu erschaffen und sie mit neuer Hoffnung zu bevölkern. Sie verstand nun, warum er den Keim in Iwagakure gepflanzt hat, dieser lange Weg, den auch sie beschritten hat. Er hat die Geschichten vieler Menschen gehört, und doch haben die meisten etwas gemeinsam, so verschieden sie auch sein mögen. Nun wollte er diesen Ursprung zerstören, sei es mithilfe von Akatsuki, dem Rinnegan, allem, was er findet. Sie würde ihm dabei helfen, so fern es ihr möglich ist und doch hat er ihr in diesem Kampf schon öfter das Leben gerettet, als sie es verdient hatte. Wehe du stirbst, dachte die Genjutsuka und ihr eiserner Griff umfasste den Leib des Jikoku, etwas, was er nicht zu Staub zerfallen lassen konnte...

Spoiler

Name: Kidô • Okami Ame no Jutsu [Illusion Style • Wolf’s Rain Skill]
Typ: offensiv
Rang: B-Rang
Beschreibung: Für diese Technik wird der Regen genutzt oder ggf. ebenfalls in der Illusion hervorgerufen. Der starke Regen schränkt dementsprechend die Sicht ein, aber darauf ist der Anwender nicht aus. Aus den Regentropfen formen sich nun riesige Wölfe, die den Gegner angreifen. Wenn er sie angreift, lösen sie sich kurz in Wasser auf und setzen sich wieder zusammen. Die Bestien beginnen dem Opfer Arme und Beine mit ihrem gewaltigen Kiefer zu zerbrechen und abzureißen. Es wird bei lebendigem Leib auf grausame Weise quasi aufgefressen, wobei das weiße Fell der Wölfe letztendlich blutrot wird und auch der Regen wandelt sich in Blut. Berührt der Anwender den Gegner, ist es möglich die Knochenbrüche und Bisswunden umzusetzen, wobei jedoch keine Gliedmaßen abgetrennt werden können. Innere Verletzungen sind dagegen schon möglich. Es gehörte zu Rinako’s Signaturjutsus.

Name: Kidô • Gyaku•te [Illusion Style • Backwards]
Typ: unterstützend
Rang: C-Rang
Beschreibung: Diese Technik hat Rin entwickelt, als sie einem Kenjutsuka gegenüberstand. Gyakute heißt auch so viel wie umgekehrtes Angreifen , also ein Konter oder Gegenangriff z.B. mit dem Schwert, allerdings hat diese Technik im Prinzip wenig mit Schwertkampf zu tun. Genau genommen wendet Rin eine Illusion ein, die die Wahrnehmung des Gegners umkehrt, was folglich bedeutet, dass rechts dann links ist und oben dementsprechend unten. Dies kann so manch Shinobi Probleme bereiten seine Bewegungen zu koordinieren und ist eine Umstellung, die nicht jeder bewerkstelligen kann.

Name: Kidô • Kyôchû o Sassuru [Illusion Style • Mentalist]
Typ: unterstützend
Rang: B-Rang
Beschreibung: Ein spezielles Jutsu des Isayamaclan’s, welches eine unglaubliche Wirkung hat und stets geheim gehalten wird. Es wird über den Blickkontakt übertragen und das Chakra beginnt die Gehirnströme zu vereinnahmen. Man braucht dafür eine gewaltige Jutsumenge, die die Technik jedoch auch nur eine halbe Stunde auf recht erhält, solange man nicht neues Chakra hinzufügt. Das erstaunliche hierbei ist, dass man nun fähig ist, die Gedanken des Anwenders zu lesen. Es ist keine Vorahnung oder Raten, sondern die reinen Gedanken des Gegners. Die Informationsübertragung beträgt hier eine Verzögerung von einer Sekunde, wobei Rin fähig ist dieses Genjutsu unabhängig von anderen Techniken anzuwenden. Es ist auch sehr schwer aufzulösen, eben aufgrund dieser riesigen Chakramenge, aber das Hauptproblem wäre, es zu durchschauen, was auch geübtere Genjutsuka erst zu spät realisieren. Sie kann demnach agieren, aber wenn sie weitere Personen in dieses Jutsu einschließt, muss sie sich ausschließlich auf diese Technik konzentrieren und darf sich nicht regen.

Name: Kidô • Hyô•i [Illusion Style • Obsession]
Typ: offensiv
Rang: B-Rang
Beschreibung: Die Technik erfolgt klassisch durch Siegelsetzung, aber ist nicht so einfach aufzubauen je nach Zustand des Betroffenen. Ein Bewusstloser oder erschöpfter Shinobi würde keine Schwierigkeit mehr darstellen und könnte hierbei mühelos gelenkt werden. Rin ergreift nämlich Besitz von dem Körper desjenigen und ist in der Lage ihn zu nutzen, auch die Fähigkeiten des Opfers. Hierbei gibt sie ihm ein Ziel vor und dieses wird er wie besessen verfolgen. Bei einem Shinobi, der jedoch sich noch wehren kann und einen starken Willen hat, erfordert dies mehr Mühe und der Anwender darf sich nicht von der Stelle bewegen, um sich vollkommen darauf zu konzentrieren. Es ist ein Genjutsu, was wohl durch Willenskraft gebrochen werden kann, statt durch Kai, allerdings kann man jenes nicht länger als drei Posts aufrecht erhalten, wenn die Person bei Bewusstsein ist. Zudem beträgt der Radius der Kontrolle nicht mehr als 50m und schwächt mit zunehmender Entfernung vom Anwender ab.

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It's a symphony of pain...
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Sunshu Sashijo
Akatsuki Leader
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BeitragVerfasst am: Mi 23 Nov, 2011 22:31    Titel:

Out: Sry, mal wieder zu lang und wirkt gegen Ende vllt bisschen abgehackt ^^'

Ein kraftvoller Hieb in die Leere, ein weiterer abgeblockt, der nächste geschickt gegen ihn verwendet und beinahe abermals eine solch groteske Wunde auf seinem Körper verursachend. Sashijo hatte dies zuvor noch nicht erlebt, landete bisher zumindest wenige kleinere Treffer bei höchstrangigen Shinobi, selbst wenn diese auf Taijutsu spezialisiert waren. Dass jeder seiner Schläge auf solch stoische Art und Weise negiert wurde, der Hüter anscheinend keine Probleme damit hatte, den Schwall an gut koordinierten Angriffen abzuwehren und dabei selbst noch in die tödliche Offensive überzugehen, ließ selbst den Akatsuki in seinem unschätzbaren Hochmut nachsichtig werden. Die Maschine, die für Armeen erschaffen wurde, lenkte ihre vollkommene Aufmerksamkeit auf ihn und drängte ihn in die Ecke, mit Fäusten, die er nicht blocken konnte, da sie ihn schlichtweg in Staub auflösen würden. Es war wohl ein mehr oder minder groteskes Schauspiel, ein Kampf, in dem Dutzende von Angriffen ausgeführt wurden, aber so gut wie keiner abgewehrt, lediglich einem jeden Manöver ausgewichen wurde. Wie eine zuvor perfekt einstudierte Darbietung, die makellose Inszenierung eines einstigen Kampfes zwisches Titanen, die monatelanges Üben erfordert hatte. Leider war es jedoch purer Ernst, und Sashijo wusste nicht, wie lange er noch ausweichen konnte, ehe die Nebenwirkungen seines Bluterbes sich bemerkbar machen würden und jeder noch so kleine sporadische Fehler in seiner Wahrnehmung ihm zum Verhängnis werden würde. Solange das jedoch nicht passierte, vertraute er auf seine Stärke und verdrängte jegliche Gedanken an eine Niederlage, konzentrierte sich einzig und alleine auf die Handlungen seines Gegners. Es war jedoch nur eine Frage der Zeit, eine Sache von Sekunden, ehe er abermals einen Schlag erfühlte, dem er aus seiner Position heraus einfach nicht mehr ausweichen konnte und welcher auf seinen Magen gerichtet war. Eine Klinge versuchte sich am flinken Arm des Jikoku, doch der andere blockte sie ab und es war lediglich das Genjutsu von Rin, welches so plötzlich und genau im richtigen Moment gewirkt hatte, welches diesen Schlag verhindert hatte, der ihn zwar nicht getötet, jedoch zu einer schmerzhaften und behindernden Wunde geführt hätte. Der Hüter hielt inne und schnellte im nächsten Augenblick nach hinten, entging nur knapp dem Schwert, welches jedoch einen tieferen Kratzer an der Hüfte des Jikoku verursacht hatte, und sammelte seine Konzentration. Sashijo kannte dieses Jutsu, er hatte es selbst vor wenigen Stunden am eigenen Leib erfahren und es würde ihm die Möglichkeit auf einen raschen Sieg bieten. Seine Füße gruben sich in den staubigen Boden, ehe er seinem Feind entgegenschnellte und mit jedem weiteren Meter die Hoffnung auf ein jähes Ende dieses Kampfes stieg. So sollte es jedoch nicht kommen.
Es war bemerkenswert, wie schnell der Hüter das Jutsu erkannt hatte, wie plötzlich er sich darauf einstellen konnte und bereits nach wenigen Augenblicken wieder so kämpfte, wie er es vor dem Genjutsu tat. Der Angriff von Sashijo wurde abgewehrt, seinerseits wurde dem Konter ausgewichen und das Ganze schien wieder von vorne anzufangen.

Ein weiteres Mal hörte er ihre kühle Stimme in seinem Kopf, doch richtig darauf konzentrieren konnte er sich nicht. Er war zu sehr vertieft in den Kampf, der jeden Funken seiner Aufmerksamkeit in Anspruch nahm, und er konnte es wirklich nicht gebrauchen, dass sie auch noch versuchte, ihm Tipps für seinen intuitiven Kampfstil zu geben. Er fand nicht die Gedanken, ihr zu antworten, vielmehr musste er abermals zwei Schlägen gleichzeitig ausweichen. Sashijo fühlte, wie die Kunoichi abermals Fingerzeichen formte und sich ein weiteres Genjutsu am Hüter versuchte, doch wirklich eine Veränderung in seinem Kampfstil oder den flüssigen Bewegungen war nicht zu erkennen, vielmehr schlug sein Feind weiterhin unbeirrt auf ihn ein und schien bloß passiv die Schläge des Akatsuki abzuwehren, der wiederum jenen des Jikoku weiterhin ausweichen musste und sich langsam gut darauf eingestellt hatte, den Kampfstil seines Gegners verstanden und richtig darauf eingehend. Wirkliche Treffer konnte er jedoch weiterhin nicht verzeichnen, hatte noch immer Probleme und wenn er sich nicht bald etwas anderes überlegte, dann wäre es schon bald zu spät dafür gewesen. Er musste es mit Fernkampf versuchen, andernfalls würde ihm ein gezielter Treffer früher oder später das Handwerk legen. Sashijo hielt inne, stieß sich vom felsigen Untergrund ab und landete weiter hinten wieder auf selbigem, während er Fingerzeichen formte und Raitonchakra in seinen Händen konzentrierte. Es war eines seiner schnellsten Jutsus, welchem bisher noch niemand gänzlich entkommen war. In Sekundenbruchteilen schnellte der helle und stechende Schein des Raitonangriffes über das Gebiet, dessen Ursprung hunderte von fokussierten Strahlen waren, die in der Dauer eines Wimpernschlages beim Hüter angekommen waren. Doch es nützte nichts. Der Jikoku stieß Chakra aus, schneller als Sashijo es je hätte tun können, zusammen mit einem Schrei, der selbst die Felsen erzittern ließ, und löste damit sowohl die Wasserbestien der Isayama, als auch das Jutsu des Bauhaarigen auf und formte sofort seinerseits Fingerzeichen. Es war eine Geschwindigkeit, die seiner eigenen mehr als nur gerecht wurde und selbst ihn überraschte, mit welcher die Jintonsicheln aus heiterem Himmel auf ihn herab fielen und ihn weiterhin verfolgten, nachdem er ihnen erfolgreich ausgewichen war. Hektisch erkannte Sashijo, dass der Hüter sich nunmehr auf Rin, den Urpsung der Beeinflussungen, konzentrierte und sie sowohl mit den selben Sicheln, mit denen auch er zu kämpfen hatte, als auch plötzlich im Nahkampf attackierte und drohte, sie zu besiegen, noch ehe sie überhaupt realisieren konnte, was mit ihr geschah. Er war leicht überrascht, als er fühlte, wie schnell sie gehandelt hatte und den Sicheln ausgewichen war, die sich in den Fels fraßen und alsbald wieder nach oben schossen, um sie weiter zu verfolgen. Zeitgleich war sie dem prompten Hieb des Hüters entgangen, während die Sicheln ein weiteres Mal an ihr vorbeirasten und sich in der Ferne verloren. Jenes Chakra, welches den Sunshu verfolgt hatte, verlor sich ebenfalls ob des oftmaligen Verschwindens im Fels, und es dauerte nur wenige Momente, bis er bei ihr angekommen war und sich sein Schwert in ihren Mantel bohrte, sie zurück riss und vor der Faust ihres Gegners rettete, der ins Leere schlug. Ihr Körper prallte gegen den Fels, aber es war ihm egal - sie konnte froh sein, dass sie diesen Aufprall noch erleben durfte, ehe sie bereits nach oben sprang und stets Blickkontakt zu dem Jikoku hielt, den er nun abermals mit Taijutsu konfrontierte.
Dieser schien es jedoch bereits erwartet zu haben, schnappte sich eine der Klingen, die anderen Shinobi glatt die Hand abgetrennt hätte, und schleuderte sie nach oben, dicht gefolgt von einer zweiten und es war lediglich ein Herzschlag, den er brauchte, um das kalte Metall kurz vor ihrer Brust zu stoppen und es wieder mit der Kraft seiner Gedanken seinem Gegner entgegenzuwerfen. Sie konnte wohl seinen Ärger lesen, die momentane Aufregung und den Willen, den Hüter wieder auf sich zu ziehen, und die abermalige Stimme in seinem Kopf, die ihn ein weiteres Mal zu belehren versuchte, raubte ihm einen Teil seiner Konzentration, die sich teils in Wut und Missmut wandelte. Die blonde Akatsuki leitete ihm die Gedanken des Hüters zu, während sie Bunshins erschaffte, die sogleich nach unten schossen und ihm zur Seite standen, Lücken schlossen und ihn unterstützten.

Ja, sie tat gute Arbeit und versuchte alles, um den Kampf für ihn leichter zu gestalten, doch er war bisher ein Einzelkämpfer gewesen und Hilfe nicht gewohnt. Es war teilweise ziemlich irritierend, Verbündete neben sich kämpfen zu haben, welche mittels Fuutonchakra die Bewegungen des Hüters einschränkten, ihn zeitgleich attackierten und Angriffe abblockten, auch wenn das hieß, dass sie sich auflösten. Zusätzlich noch die Tatsache, dass er die Gedanken des Jikoku lesen konnte, viel genauer als seine eigene Technik es ihm ermöglichte, jedoch nicht wirklich besser im Effekt. Sashijo fühlte jedes einzelne Manöver seines Feindes, bevor er es überhaupt unternahm, und im Grunde war es nichts anderes, was das Jutsu der Isayama tat - was sich vielleicht bei einem Gegner niedrigeren Ranges als Hilfe herausgestellt hätte, bei jenem jedoch kaum einen Unterschied machte. Der Hüter war ähnlich wie Sashijo, handelte Intuitiv und den Umständen entsprechend, ohne einen bestimmten Stil zu besitzen oder groß über die Manöver nachzudenken. Einer nach dem anderen lösten sich die Bunshin auf, warfen sich den gezielten Angriffen entgegen oder konnten sie schlichtweg nicht abwehren, lediglich der letzte Doppelgänger von Rin griff auf eine etwas stärkere Technik zu und konzentrierte Fuutonchakra. Es war ein Jutsu, welches auch Sashijo besaß und von dem er nicht gewusst hatte, dass sie es ebenfalls konnte, aber es spielte ohnehin keine Rolle, kam sehr gelegen und bot ihm eine kleine Auszeit, in der er ein letztes Mal ihre Stimme in seinem Kopf vernahm. Er verstand sie jedoch nur undeutlich, bemerkte, wie verschiedene Punkte des Isuitchi zu schwinden begannen und langsam aber sicher die Nebeneffekte eintraten, von denen er gehofft hatte, dass sie sich wenigstens noch etwas Zeit ließen. Rin redete von einer Technik, mit der sie seinen Körper kontrollieren konnte, von einer Chance, die er nicht verpassen sollte und welche womöglich ihr letzter Ausweg war. "Leg los, ich weiß schon was ich tue.", versuchte er ihren stetigen Anweisungen entgegen zu wirken und sammelte seine Konzentration, bis die blinden Punkte seiner Wahrnehumg sich wieder füllten und er schwer ausatmete. Es hätte ihm klar sein müssen dass die Kuppel den Hüter nicht lange aufhalten würde, dementsprechend überraschte ihn dessen plötzlicher Konter auch nicht. Die Kuppel löste sich auf, wurde verschluckt von der Jintonwelle und raste direkt auf den Akatsuki zu, der jedoch bereits Chakra in den Beinen geformt hatte und es schlagartig entlud. Mit rasantem Tempo schoss er nach oben, entging dem Angriff und spürte sogleich das enorme Chakra von Rin, welches sie mit einer Entschlossenheit konzentrierte, die er selten erlebt hatte und welche den Körper des Hüters total vereinnahmte. Er kämpfte dagegen an, konzentrierte sich und sammelte sein Chakra, welches einen herannahenden Sturm beschwor, der sich um die beiden legte wie ein tödlicher Mantel aus Staub, der jeden, den er berührte, in sich aufnahm. Das Zögern des Jikoku zeigte, dass auch er nicht unbesiegbar war, die Anstrengung, die er dem Willen der Isayama entgegen brachte, zeugte davon, dass auch er nicht ohne Schwächen war und letztendlich war dieser letzte Akt, eine der wohl stärksten Techniken des Hüters ein Zeichen dafür, dass er sich nicht anders zu helfen wusste und verwundbar war. Sashijo hatte die Höhe erreicht, die er brauchte, konzentrierte abermals Chakra und streckte das Schwert nach vorne. Der Staub wirbelte um ihn, hüllte ihn ein und versuchte wohl, ihm die Sicht zu nehmen, sodass er sein Ziel verfehlte, doch diese hatte er nicht, griff auf ein höheres Bewusstsein zu. Er hatte ihn erfasst, nahm mit jedem Meter an Geschwindigkeit zu und der Körper seines Gegners konnte sich nicht dagegen wehren. "Tokumaro", kam es leise über seine Lippen.

Mit enormer Wucht prallte er letztendlich gegen seinen Feind, einem Hammer gleich fiel er aus der Luft über ihn herein und schaffte mit dem Körper des Jikoku einen Krater im Boden, dessen Radius ironischerweise genau jenen des Wirbels eindeckte, der sich um sie erstreckte und sie von Rin abgrenzte. Sashijo fühlte den Hüter unter sich, teils überschüttet von den Trümmern, die noch immer durch die Luft flogen und teilweise gegen die Jintonwand prallten, sich somit auflösten. Wo Sashijo geglaubt hatte, es letztendlich beendet und gesiegt zu haben, war die Überraschung umso größer, als er fühlte, dass der Körper unter sich noch lebte und von einer Wut erfüllt war, die man auch ohne Isuitchi deutlich hätte vernehmen können. Noch bevor Sashijo sich gänzlich aufgerichtet hatte, erfasste ihn der steinharte Tritt seines Opponenten und schleuderte ihn zurück, so, dass es mehr Glück als Können war, dass er nicht die rotierende Jintonwand erreichte. Das Gebiet war erfüllt von Staub, das Atmen fiel ihm schwer und jeder andere Shinobi hätte nichts erkennen können, wäre seinem zürnenden Feind schutzlos ausgeliefert, der nun auf ihn zugerast kam. Mit Genugtuung erfühlte Sashijo, dass er dem Jikoku zumindest erheblichen Schaden durch seine Technik zugefügt hatte, er mehrere Prellungen, Brüche und gar offene Wunden an allen Stellen seines Körpers hatte, doch da er keinen Schmerz empfand, ließ er sich dadurch nicht wirklich Beeinträchtigen. Es war eine Maschine, getrimmt auf ständige Bewegung, und eine Maschine arbeitete, solange sie konnte, auch wenn Teile beschädigt oder defekt waren. Und dennoch würde der Hüter nicht mehr so kämpfen können, wie er es vorhin tat, hatte mit diesen Beeinträchtigungen zu kämpfen und es sollte dem Sunshu einen Vorteil verschaffen, der nunmehr jedoch auf sich alleine gestellt war und so ebenfalls sein Ass im Ärmel verloren hatte. Andererseits war er froh, wusste er, dass der Hüter die Isayama nun in Ruhe lassen und sich lediglich auf ihn konzentrieren würde. Er stellte sich dem Angriff des Jikoku, wich aus und stellte fest, dass dessen Bewegungen deutlich eingeschränkt waren, seine Agilität unter den Verletzungen zu leiden hatte und er nun die Oberhand gewinnen konnte, wenn er sich reinhing. Doch abermals traten Nebenwirkungen auf, schwankte seine Wahrnehmung und ließ ihn bestimmte Dinge nicht mehr erkennen, stießen ihn teilweise in Dunkelheit und konnten bei zufällig auftretender Bewusstlosigkeit zum schnellen Tode führen. Er ließ sich jedoch nicht beirren, sammelte all seine Kraft und begegnete den schwächelnden Angriffen des Hüters mit Bedacht. Von der Jintonwand löste sich Chakra, nahm direkten Kurs auf Sashijo, doch er wich aus und entgegnete abermals mit Taijutsu, ehe bereits der nächste Schwall an Jinton auf ihn herabregnete, Sashijo jedoch den Platz mit einem seiner Schwerter tauschte und diesem Angriff somit entging, bloß um ein weiteres Mal die direkte Konfrontation zu suchen, die der Jikoku nun zu meiden versuchte, da seine verletzten Gelenke mit jedem Manöver weiter beschädigt wurden. Und das versuchte der Sunshu für sich zu nutzen, brachte sich immer wieder in gefährliche Nähe und verpasste ihm einen Schlag nach dem anderen, landete Treffer mit dem Schwert, die Blut austreten ließen und den Kampf letztendlich besiegelten. Mit gewissenhafter Passion wurde ein jeder Hieb ausgeführt, mit dem Gedanken daran, dass er es nun wohl geschafft hatte lag eine erleichternde Leidenschaft in jedem nunmehr wieder flüssigen Schlag, während die Wand aus Jinton ihre letzten schwachen Angriffe abbrach und in sich zusammen fiel. Die Wut im Körper des Hüters wich Hilflosigkeit, mit jedem Treffer wurde er sich seiner Niederlage schmerzlicher bewusst und letztlich prallte sein Körper gegen die Wand des Kraters, die vor wenigen Sekunden noch von Jintonchakra umsäumt war. Der Körper des Jikoku war mit drei Klingen in den Fels hinter ihm genagelt, eine durch sein Herz, die andere durch den Magen und die dritte durch seine rechte Schulter, während schwarzes Blut aus dem halb geöffneten Mund des besiegten Mythos trat und der fahle Schein aus den staubbraunen Augen des Hüters wich. Während der Staub sich in der Gegend verteilte, sich über das Gebiet legte und nur langsam wieder eine klare Sicht zuließ, lösten sich die anderen drei Schwerter des Sunshu auf und er fiel auf die Knie, übermannt von der Erschöpfung, die das nahtlose Aufeinanderfolgen anstrengender und flinker Manöver in ständiger Gewissheit darüber, dass er dazwischen kaum Zeit zum Luftholen gehabt hatte, unmittelbar in ihm hervorrief. Er keuchte, konnte es selbst nur schwer glauben und öffnete zaghaft seine Augen.

Der Staub fiel ihm die Augen, brannte neben den ganzen anderen Wunden auf seinem Körper, von denen er jedoch erwartet hatte, dass es deutlich mehr wären. Sein Atem war schwer, er bekam nur wenig Luft und versuchte, einen Blick von dem besiegten Hüter zu erhaschen, der über ihm an die Wand genagelt war. Seine schwachen Augen vermittelten ihn den ersten visuellen Eindruck jener Macht, die er bisher bloß durch sein Bluterbe erfühlt hatte. Er hatte schulterlanges, graues Haar, einen gar schlanken Körper, geschundene Haut und trug einen grauen Kimono, der an vielen Stellen jedoch aufgerissen und von Blut überströmt war. Er sah aus wie ein Mann jungen Alters, gestorben auf brutale Weise und wirkte gar unschuldig - man hätte niemals eine solche Kraft vermutet, wenn man nicht um sie gewusst hätte. Der Blick des Sunshu trübte sich, ihm wurde teils schwarz vor Augen und er wusste, dass er nicht mehr viel Zeit hatte, ehe er der vollkommenen Dunkelheit anheim fallen würde. Wieder einmal lag es an Rin, den Rest für ihn zu erledigen, doch es machte ihm nichts aus. Sie hatten beide überlebt, diesen Kampf tatsächlich gewonnen und die Erleichterung lieferte sich in seinem Inneren einen erbitterten Kampf mit der drohenden Bewusstlosigkeit. Er schloss wieder seine Augen und erhob sich zaghaft, schenkte dem toten Körper vor ihm keine Aufmerksamkeit mehr. Vielmehr lastete sie auf Rin, die er nun abermals erfühlen konnte und welche auf ihn zuschritt. Er konnte ihre Gefühle nicht mehr genau erkennen, doch die Erleichterung war auch ihr in den Kopf gebrannt, als sie ihn letztendlich durch den matten Schleier erkennen konnte. "Rin, wir haben nicht viel Zeit.", sagte er mit rauer Stimme, in der man die Erschöpfung deutlich erkennen konnte. Sie wusste wohl, was passieren würde, hatte es selbst bereits des Öfteren erlebt. "Den Körper des Hüters brauchen wir noch, aber wir müssen zuerst das Rinnegan finden. Sollte ich vorher umfallen, stelle es sicher und.." Er zögerte kurz, atmete tief ein und öffnete abermals seine Lippen. "... implantiere mir die Augen.", beendete er, wartete noch einen Moment und sprang letztendlich aus dem Krater. Ein letztes Mal konzentrierte er noch Chakra, ließ es um sich herum ausströmen und suchte nach der Quelle für all diese Mühe. Und es war unverkennbar. Eine Präsenz, so durchdringend und dunkel, dass er Gänsehaut bekam, die jedoch nicht von Furcht oder dergleichen herrührte, sondern die natürliche Reaktion auf solch penetrantes Chaka war, welches er bald schon sein eigen nennen würde. Er drehte sich um, hatte von einem Augenblick auf den nächsten vergessen, was er ihr noch sagen wollte, dass er ihr dankbar war für ihre Unterstützung, ohne die er es nicht geschafft hätte, dass er glücklich über ihr Überleben war.
Seine Schritte waren langsam, einerseits gezeichnet von dem überstandenen Kampf, andererseits war es jedoch pure Gewissheit, dass er nun alle Zeit der Welt hatte. Nun, mal abgesehen davon, dass er jederzeit umkippen konnte, aber das war nebensächlich.

Er kam der Höhle näher, dieser Gruft, die sich im Felsrand der Ruinen auftat und unter die Erde führte, eine Art Bunker, von der diese Kraft ausging. Und wie es aussah, musste er nicht wirklich nach seinem Ziel suchen, vielmehr bot es sich ihm ohne Widerstand an. Er öffnete seine Augen, erhaschte nur einen verschwommenen Blick vom schwarzhaarigen Jungen, der wohl um die 17 Jahre alt war und dessen beinahe leuchtenden Augen sich durch den Akatsuki bohrten. "Ich danke Euch.", brachte er zögerlich und unsicher hervor. Ja, sie hatten den Jungen aus den Fängen des Hüters befreit, doch dass er bald schon von jenen des Todes umarmt werden würde, vermochte er sich wohl noch nicht vorzustellen. Kurz fragte sich Sashijo, ob der Bewohner Iwagakures wusste, was er da für eine Kraft besaß, ob er wusste, wofür seine Familie getötet wurde, weshalb er sich hier befand und warum so viele nach ihm getrachtet hatten. Unbeirrt schritt Sashijo nach vor, kam dem hoffnungsvollen Jungen entgegen und nahm ihn schlichtweg am Hals, hob ihn hoch und beendete es mit einem Griff, der die letzte Kraft in seinem Körper erschöpfte. Gemeinsam mit dem nunmehr toten Körper in seiner Hand sackte er zusammen, wurde von der Dunkelheit erfasst und ging über ins endlose Nichts, mit dem blinden Vertrauen in seine Partnerin und der Hoffnung auf ein Erwachen, wie er es nie zuvor erlebt hatte.

Spoiler

Name: Isuitchi [Perfect Awareness of All Things]
Typ: Unterstützend
Rang: A-Rang
Beschreibung: Die Vollendung im Umgang mit dem Clanchakra und eine Technik, die nur von den hohen Meistern eingesetzt werden konnte. Hierbei wird eine große Menge Sunshu-Chakra konzentriert und mittels Mentaltechnik in alle Richtungen des Körpers ausgeströmt. Folge dessen ist ein großer Radius vom Anwender ausgehend, in dem sämtliche Ereignisse erfasst und mit sehr wenigen Informationsverlusten übermittelt werden. Der Radius beträgt 50 Meter, der Durchmesser dieser Technik also 100 Meter, und das sowohl in der Luft, als auch um einen herum und auch unter der Erde. Von Menschen wird die genaue Menge ihres Chakras, ihre Kondition und ihre Gefühle übermittelt, lediglich die genauen Gedanken bleiben dem Sunshu verborgen. Meist hat der Anwender die Augen geschlossen oder gänzlich verbunden, da er sie schlichtweg nicht mehr braucht, sondern sich nur noch auf seinen Geist konzentriert. Der gesamte Körper ist durch dieses erhöhte Bewusstsein so angekurbelt, dass auch Reflexe und Bewegungen um einiges schneller ablaufen und nur noch rein aus Intuition gehandelt wird. Es bleibt dem Sunshu kein Manöver verborgen, kein Konzentrieren von Chakra unbemerkt. Dieses Jutsu kann ganze drei Stunden lang anhalten, nach der Deaktivierung sind jedoch langfristige Gleichgewichtsstörungen und Orientierungslosigkeit zu erwarten. Der Chakraverbrauch beschränkt sich hierbei auf den einmaligen Ausstoß zu Beginn der Technik, dafür sind kurzfristige Ausfälle mitten im Jutsu selbst keine Seltenheit. Manchmal wird der Anwender für Sekunden in tiefste Dunkelheit getaucht und ist dann besonders verwundbar, ehe er sich seines Umfeldes wieder bewusst wird.

Name: Raiton • Daisu Bakuha [Lightning Release • Flash Stroke Technique]
Typ: Offensiv
Rang: B-Rang
Beschreibung: Hierbei stoßt man schlagartig Raitonchakra in die Umgebung und entlädt es in Sekundenschnelle, was zurfolge hat, dass sich in einem Umkreis um den Anwender unkontrolliert Blitzstrahlen und Entladungen ausbreiten. Gegner, die davon getroffen werden, erleiden starke Verbrennungen sowie Lähmungen an den Stellen, die primär getroffen wurden. Auch kann die Technik benutzt werden, um sich aus möglichen Jutsus zu befreien (Sehr effektiv gegen Doton). Diese Technik ist so gefährlich, weil sie sehr schnell und unvorhersehbar eingesetzt wird. Umso mehr Chakra man konzentriert, desto stärker tritt die Wirkung auf. Diese Technik schließt einen maximalen Radius von 20 Metern ein, was schon relativ viel Chakra verbraucht, man kann sie jedoch auch einfach vor sich und somit auf einen einzelnen Gegner bzw. ein kleineres Areal konzentrieren, ohne Chakra für leere Ziele zu verschwenden.

Name: Kensuke Sennên [Unflagging Sword Assault]
Typ: Offensiv
Rang: -
Beschreibung: Weniger ein Jutsu als eine bestimmte Art des Kojônashi, bei dem die Schwerter so geführt werden, dass sie nur auf einen Gegner konzentriert werden. Der Sunshu macht zuerst eine Brücke zu dem Ziel und markiert es dadurch, ehe die Schwerter auf den Gegner zurasen. Sie können dies auch bei einem Gegner tun, der mittels Mentaltechnik Sunshuchakra in seinem Körper hat, jedoch wirkt diese Technik dann nur so lange, bis eben jenes verebbt. Da jede Klinge ihr eigenes Bewusstsein hat und auch eigenständig handelt, fokussieren sie einen Gegner so stark, dass ihm keine Möglichkeit zum Pausieren geboten wird: Er wird konfrontiert mit verschiedensten Angriffsarten - wenn er sich umdreht, will ein Schwert sich von hinten durch ihn bohren, wenn er nach oben hin ausweichen will, erwartet ihn bereits oben eine Klinge, wenn er nach vorne hinwegspringen will, so läuft er direkt in die Spitze eines Schwertes. Auch können sich Schwerter unter der Erde fortbewegen und so für einen zusätzlichen Überraschungseffekt sorgen. Wenn alle sechs Schwerter sich so stark auf einen Gegner konzentrieren, dann wird dieser wohl kaum ohne Kratzer davon kommen, da stets von irgendwo her ein Hieb kommt und dort, wohin er ausweichen will, bereits ein weiterer Schlag auf ihn wartet. Die Gefahr lauert praktisch überall, und man muss seine Augen gleichzeitig überall haben. Und wenn der Gegner durch diese Schwertfraktion nicht stirbt, so wird er zumindest einen Teil seiner Ausdauer verlieren und ein paar Kratzer oder schwerere Wunden davon tragen.

Name: Taka Janpu [Elevated Jump]
Typ: Unterstützend
Rang: C-Rang
Beschreibung: Hierbei wird eine gewisse Menge an Chakra in den Beinen konzentriert, ehe man in die Knie geht und das Chakra auf einmal entlädt, während man einen normalen Sprung tätigt. Folge davon ist ein enorm hoher Sprung, der je nach Chakrakonzentration bis zu 100 Meter hoch reichen kann. Voraussetzung für diese Technik ist ist ein fester Boden unter den Füßen, der nach der Anwendung wahrscheinlich Risse und Spalten aufweisen wird. Dieses Jutsu kann höchstens zwei mal innerhalb von einer Stunde angewandt werden.

Name: Tokumaro [Thunder Dash]
Typ: Offensiv
Rang: A-Rang
Beschreibung: Um diese Technik anzuwenden, muss man sich hoch in der Luft befinden. Um so höher man ist, desto effektiver diese Technik. Hierbei wird aus dem freien Fall Wucht und Chakra im Schwert gesammelt, ehe man mit enormer Kraft mit der Klinge voraus in den Boden kracht und einen Krater sowie Risse im umliegenden Boden verursacht. Im Flug bildet sich eine Art Chakrabarriere vor dem Anwender, welche mit gewaltiger Kraft in den Boden hämmert. Der Anwender selbst leitet die Fallgeschwindigkeit in das Schwert und drosselt somit seinen Aufprall, doch kann es zu Knochenbrüchen und anderen Verletzungen kommen, wenn man hierbei nicht geübt genug ist. Nach Vollendung des Jutsus ist ein Krater im Boden zu erkennen, massivste Objekte und Verteidigungen können dadurch zerschmettert werden.

Name: Ken no Kawarimi [Blade Swap Technique]
Typ: Unterstützend
Rang: D-Rang
Beschreibung: Dies ist eine andere Form des Kawarimi no Jutsu und erlaubt es Sashijo, mittels kurzer Chakrakonzentration den Platz mit einem seiner Schwerter zu tauschen. Es unterscheidet sich nur dadurch vom Kawarimi, weil hierbei keine Rauchwolke escheint, sondern der Gegner sofort erkennt, dass ein Platzwechsel erfolgt ist. Diese Technik ist sehr nützlich, um schnellen Angriffen effizient auszuweichen oder den Gegner sehr schnell in eine Pattsituation zu drängen, kann jedoch nur 3 Mal innerhalb von 20 Minuten angewandt werden.

Name: Nishiki [Sensory Wave]
Typ: Unterstützend
Rang: B-Rang
Beschreibung: Bei diesem äußerst präzisen Jutsu wird eine konzentrierte Welle Sunshuchakra vom Anwender in entweder alle, oder eine beliebige Richtung/en abgegeben. Das Chakra breitet sich auf eine Distanz von bis zu 100 Metern aus und überliefert dem Anwender mit äußerster Genauigkeit alles, was sich dort alles befindet und was es fühlt. Man kann tiefere Gedankengänge von Menschen fühlen, deren Emotionen lesen wie aus einem Buch und Materie sowie Chakra bis ins kleinste Detail erfassen. Dieses Jutsu wird mittels Brückentechnik angewendet, was heißt, dass ein Großteil des Chakras wieder zu einem zurück kehrt, es dennoch Verluste gibt, die mit dem Verbrauch eines C-Rang Jutsus zu vergleichen sind. Außerdem kann es auch zu zufälligem Informationsverlust kommen.

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Isayama Rin
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BeitragVerfasst am: Fr 25 Nov, 2011 21:32    Titel:

Durch den trüben Schleier aus aufgewirbeltem Staub konnte sie kaum etwas erkennen, aber der Wind hatte sich gelegt. Und wenn auch unstet konnte sie zwei Silhouetten auf dem Schlachtfeld vor sich ausmachen. Als Chakrasensor spürte sie die Chakraquelle von Sashijo, aber die des Wächters war erloschen und langsam versiegt. Sicher konnte sie sich trotzdem nicht sein und schritt daher nur langsam auf die Gestalten zu, wovon eine sich nicht mehr regte. Ihre Sicht klarte auf, mir ihr fiel auch die Last von ihren Schultern und ließ sie aufatmen. Rin erkannte den Sunshu, der zwar mitgenommen war, aber dies war für die Isayama nun echt nichts Neues. Wenn jemand lebensmüde war, dann dieser dunkelhaarige blinde Idealist. Und es ärgerte sie, dass er diesen Jintonschleier nicht durchtrennt hatte, um sie von dem Kampf weiter fern zu halten. So dumm war sie nun wirklich nicht, als das er mit der Ausrede davon kommen würde, er war zu beschäftigt. Nächste Mal würde sie ihn ein Genjutsu wegsperren und ihn zusehen lassen, überlegte sie und war zugleich unerwartet nachtragend diesbezüglich. Noch bevor sie wirklich bei ihm angelangt war, um ihm dies gereizt an den Kopf zu werfen, richtete er jedoch das Wort an sie. Ihre Schritte wurden schneller, überwanden die letzten Meter zu ihm und obgleich sich in ihrem Gesicht kaum etwas reflektiert, übermahnte die Isayama die Sorge. Allein schon, weil er sonst zu überheblich wäre, um sich Erschöpfung anmerken zu lassen. Rin ließ es sich nicht nehmen ihn zu stützen und hielt seinen Arm, engstirnig wie sie war, auf ihrer Schulter fest. Der Sunshu würde vermutlich nicht mehr die Kraft auch nur sie abzuschütteln, geschweige denn durch dieses steinerne Kluftenlabyrinth eigenständig zu tappen. Zum anderen würde ihr dies viel zu lange dauern und lieber hätte sie diesen Jikoku getreten, als seinen Körper nun mit einem resignierten Seufzen in einer leeren Schriftrolle zu versiegeln. Wofür er den Leichnam auch immer brauchte, der ihn schlussendlich fast tot geprügelt hätte. Noch ehe sie die Schriftrolle verstaut hatte, sprang der Akatsuki bereits aus dem Krater und suchte nach seinem Ziel. Rin hatte das Bedürfnis einen Stein nach ihm zu werfen, ließ ihn aber gehen. Ihre Gedanken kreisten um das Rinnegan, wofür er diesen Kampf in Kauf genommen hat. Wahrscheinlich wäre sein Tod nur ein kleiner Verlust im Vergleich zu dem Gewinn, wenn man das Doujutsu besitzt. Zumindest würde er so etwas in der Art denken, und eigentlich sollte sie auch so etwas denken, stattdessen machte sie sich Sorgen für nichts. Unruhig drehte sie dem Kampffeld den Rücken zu und schritt zu ihrem Mantel, der nicht weit am Boden ruhte und von leichten Windstößen sich wellte. Unruhig darüber, dass sie nicht mehr allein sein wollte, sondern ihn gestützt hat, darauf bestand wie es für menschliche Verhältnisse ein Teammitglied tun würde. Was für eine symbolische Geste, die sie ganz unbewusst ohne nachzudenken ausgeführt hatte. Ihr prüfender Blick wanderte über das Gelände, blieb am Sunshu hängen, schaute jedoch durch ihn hindurch. Konzentriert darauf andere Chakraquelle zu orten, ob jemand sie entdeckt hat, den Kampf mitbekommen hat. Niemand, außer einer einzigen Chakrasignatur, so prägnant und klar wie das tiefe dunkle Wasser. Wieder bei Sinnen hob sie den Mantel auf und zog ihn an, bis auf den einen Riss…eines vielleicht etwas zu großen Schwertes…scheint er ja keinen Schaden genommen zu haben. Leicht verletzten Stolzes, dass sie scheinbar so nutzlos gewesen war und nur ihm Weg stand, folgte sie dem Leader und hatte recht schnell aufgeholt. Anmerken tat sie sich nichts, wie immer ruhig und gelassen, diesmal nur zielstrebiger navigierte sie zu dem Rinneganträger. Im Gegensatz zu ihm ging es ihr ja gut und dank ihm, war sie dem schlimmsten entgangen, ganze zwei Mal durfte er sie vor dem süßen Tod zu bewahren, den er dem Rest der Shinobiwelt wünschte…aber scheinbar nicht ihr. Dankbar und doch wehmütig so hilflos zu sein, konnte sie letzteres einfach nicht ignorieren – letztlich hat Sashijo es gar für nötig befunden sie ganz raus zu halten. Es war so inakzeptabel für sie, obgleich ihre Sorge in dem Moment überwogen hat. Rin beobachtete aus den Augenwinkeln jeden Schritt des eigensinnigen Sunshu’s, trotz allem überrascht wie gut er sich noch auf den Beinen hielt. Letztlich war er seinem Ziel so nahe, dass es der feste Griff um seinen Hals beendete, was wiederum der Anfang für etwas ganz anderes sein wird. Die hellhaarige Kunoichi sah wie die Beiden zu Boden sackten, in dem einen weilte das Leben, dem anderen wurde es genommen. Was für eine Macht willst du dir aneignen, Sashijo? Viele besaßen Macht und viele verschwendeten sie, beeinflusst von dieser, statt jene zu kontrollieren. Rin beschwor einen Fuutonbunshin, der ihr half die Körper auf einen nahe gelegenen alten Altar zu hieven. Die Höhle war ein Abzweig der Ruinen, die Steine moosüberwuchert, aber das Mauerwerk deutete auf menschliches Handwerk, selbst wenn die Verzierungen sehr schlicht waren. Nachdenklich bereitete sie den folgenden Eingriff vor, tupfte das schlafende Gesicht des Sunshu ab, um es zu desinfizieren. Die restlichen Wunden hatte sie bereits versorgt und seinen Oberkörper in Bandagen gehüllt. Ihre medizinischen Kenntnisse waren ausreichend, ihr photografisches Gedächtnis lieferte ihr die Fakten, die sie brauchte. Ihr blondes Haar zu einem Zopf gebunden, verabreichte die Isayama ihm noch ein Betäubungs- und Schmerzmittel, was wohl einen Alligator eingeschläfert hätte, allerdings würden die folgenden Schmerzen nach der Operation mehr als fürchterlich sein. Der Fuutonbunshin hatte sich wiederum um den toten Rinneganträger gekümmert und das Licht mehrerer Fackel entzündet. Ein groteskes Bild für manch einen, Rin war seit ihrer Kindheit an keine andere Umgebung als die Dunkelheit gewöhnt. Sie deckte den Körper von Sashijo zu, platzierte ihre Instrumente neben sich, es würde einige Stunden in Kauf nehmen. Letztlich flossen die roten Tränen über die Wangen des toten Jungen, als sie ihm die Augen entnahm und jene Macht dem Akatsukileader implantierte.

Eine Ewigkeit später konnte die Isayama aufatmen und hoffen, dass ihr der Eingriff geglückt ist. Das Resultat würde erst mit dem Öffnen seiner Lider erkennen, ob das Rinnegan seine freie Funktion erhalten hat. Das Gewebe zusammenzustricken, Nerv für Nerv zu verbinden und zu verhindern, dass sein Körper das neue Sehorgan wieder abstößt, hatte ihr viel abverlangt. Vorsichtig hob der Bunshin seinen Kopf an, während Rin seine Augen mit Verband verhüllte und nun hieß es abwarten. Schließlich wies sie dem Bunshin an die Leiche zu entsorgen, restlos zu entsorgen, und dann zu verschwinden. Die Genjutsuka selbst begab sich ebenso nach draußen und ließ sich auf einem Felsen nahe dem Höhleneingang nieder. Teils meditiert, teils wachend, erholte sie sich von der langwierigen Operation und überblickte die trostlose Landschaft, während sie wartete und ihre Kräfte sammelte. Ab und zu begab sie sich zu Sashijo, um seinen Zustand zu überprüfen und wie weit die Regeneration seiner Augen voranschritt. Keine Komplikationen. Zufrieden wanderte sie auf und ab, machte sich ihre Gedanken, schlafen konnte Rin allerdings nicht, hielt es etwas Wichtiges inständig davon ab. Nach einer Weile kehrte sie zurück, noch vor der Morgendämmerung, und musste feststellen, dass die Temperatur des Sunshu sich erhöht hat. Ihr Hand ruhte auf seiner Stirn, als bald würde Fieber eintreten, was nicht ungewöhnlich wäre, aber solange sie es unter Kontrolle hatte, war es in Ordnung. Als ihn schließlich Fieberträume plagten, kam sie nicht umhin ihm auch noch ein Antibiotikum zu verabreichen. Wer weiß schon, wie lange er noch schlafen würde, vielleicht noch zwei Tage oder drei…Vermutlich würde er ab und zu aufwachen, Hunger und Durst würden ihn wecken und ihn quälen. Hinzu kämen die Strapazen des Eingriffs mit unerträglichen Schmerzen, die sie zwar lindern aber nicht völlig nehmen konnte. Unter ihrer Aufsicht hielt sich die Isayama im folgenden in der Höhle auf und versorgte ihn so gut es ging, wechselte Verbände aus und gab ihm zu trinken, wenn er denn aufwachte…falls man dies als wachen Zustand bezeichnen konnte, die Pein würde ihm das Bewusstsein benebeln vorerst. Mit sanftem Drücken auf die Kehle, um den Schluckreflex auszulösen, zwang sie ihn auch die Nahrungs- und Vitaminpillen zu schlucken, wenn er schon nichts essen konnte. Oder sie löste es in dem Wasser auf, was sie ihm einflößte und war geduldiger als mit jedem anderen Patienten, den sie je hatte. Das Fieber war längst gesunken und schüttelte ihn nicht mehr, war schließlich schon ein gutes Zeichen war, da er sich auf dem Weg der Besserung befand. Sie setzte gewöhnlichen Reis in einem Lehmtopf auf und ließ ihn leise köcheln, woraufhin Sashijo sich etwas regte, entweder vom Geruch oder dem Geräusch geweckt. Mit einer kleinen Schale und Stäbchen begab sie sich zu ihm und setzte sich neben ihn auf den Altar, wo sie noch ein wenig Platz fand und ihn musterte. „Bleib ruhig“, wies sie ihn an, wusste genau, dass er ihre Stimme vernahm, da er den Kopf zu ihr neigte, zugleich gab Rin ihm auch die Gewissheit, dass alles in Ordnung sei.
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It's a symphony of pain...
ZA von Lis
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Sunshu Sashijo
Akatsuki Leader
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BeitragVerfasst am: Di 29 Nov, 2011 22:40    Titel:

Ein Moment im Geiste des Sunshus entsprach vielen Stunden in jenem der Isayama, die Dunkelheit, die ihn eingehüllt hatte, warf ihn in den mittlerweile gewohnten Schlund des reinen Nichts, in die tiefe Umnachtung seiner Seele, einen Moment, dem er bisher nie etwas entnehmen hat können als ein reines Gefühl der Leere, so durchdringend und gleichzeitig flüchtig wie die kalte Brise eines verschneiten Wintermorgens. Der Schmerz brach nur schleppend und langsam über ihn herein; wo er sonst stets schlagartig erwacht war und sich prompt seines Umfeldes bewusst wurde, kam er diesmal benommen zu sich, fühlte sich heiß - als würde er auf glühenden Kohlen schlafen. Er bekam nur schwer Luft, sah nichts. Er konnte sich nicht bewegen, war wie gelähmt, sein Körper schien eingebunden zu sein, genauso wie seine neuen Augen. Seine Gedanken waren ein Gemisch aus unschlüssigen Gefühlen, die Verknüpfung schwacher Entschlüsse zu einem einzigen Netz des Schmerzes und der Übelkeit. Seine Erinnerungen schwankten, vor ihm blitze der blutüberströmte Körper des toten Jikoku auf, der von ihm in den Fels gejagt wurde. Ein rotierender Schild aus Staub, Ungewissheit. Das uralte Tor Iwagakures, in Flammen gehüllt, davor Dutzende von Shinobi, die qualvoll zu Tode kamen. Erinnerung und Traum vermischten sich, ergaben ein einziges Schauspiel des Leides und die Ungewissheit darüber, was nun wirklich war und was nicht. Ein leichtes Stöhnen entwich ihm, während der Schmerz zunahm, er sich aber weiterhin nicht bewegen konnte. Bloß sein Kopf drehte sich leicht zur Seite, aber das war schon mal ein Fortschritt. Sashijo fühlte die Pein der brennenden Körper, die auf dem Boden lagen, die Hitze, die ihm entgegen schoss und im Grunde keine Einbildung war, seine Kehle austrocknen ließ und ihm die Luft nahm. Nur langsam verlor sich das trübe Bild wieder vor seinen Augen, ehe eben jene ihm einen Stich ungeahnten Ausmaßes versetzten und seine rechte Hand leicht zuckte. Er konnte sie leicht anheben, ehe sie abermals erschlaffte und auf dem kalten Stein zur Ruhe kam. Dann abermals Feuer vor seinen Augen, diesmal war es jedoch nicht Tsuchi no Kuni, sondern Konohagakure, welches in Flammen stand, die zusammen mit panischen Schreien gen Himmel schossen. Shinobi, die auf ihn zugerast kamen und im nächsten Augenblick von einer seiner Waffen durchbohrt und halb lebendig ins Feuer geworfen wurden. Bewohner, die mitangesehen hatten, wie ihre Angehörigen getötet wurden und in ihrer verzweifelten Wut versuchten, sich ihm zu stellen, um entweder Rache zu nehmen oder die Überlebenden zu schützen, welche letztendlich jedoch alle ihren Vorgängern folgten. Wie die Lichter nacheinander in ihren Augen erloschen, der Wille des Feuers auf ironische Art und Weise ihr Land und Leben zerstörte, ehe die roten Wolken auf seinem Mantel im knisternden Wind eine neue Zeit einleitenden. Und abgesehen davon, dass er in seinem Zustand nicht wusste, ob er das gerade wirklich tat oder nur träumte, da Realität und Fiktion auf so subtile Art eins wurden, dass er in seiner Benommenheit und dieser so echt wirkenden Hitze nicht sagen konnte, wo er gerade wirklich war oder was am Tag davor geschehen war, war es etwas ganz anderes, was ihn seiner Konzentration beraubte. Alles, was er mit Sicherheit sagen konnte, war, dass er ein Spiegelbild seiner selbst auf den Kagefelsen in Konoha sah, mit leuchtenden Augen, in denen nicht nur die schwarzen Ringe einen Ausdruck reinen Hochmutes und grotesker Machtgier verrieten, sondern auch die tiefste Faser seines Geistes, der sich ob der Kraft, die er nun hatte, zu genau dem verwandelt hatte, was er bekämpfen wollte. Das Gefühl, welches er empfand - reine Überlegenheit und das Blut eines Gottes durch seine Adern fließend, während unter ihm Menschenmassen verendeten und ihn verfluchten - war anders als bisher, nicht mehr von einem guten Willen überschattet worden. Er hätte gelogen, wenn er gesagt hätte, dass der penetrante Geruch von verbranntem Fleisch und die Todesschreie der Menge das Gefühl in ihm hervorgerufen hätte, er hätte gut gehandelt, hätte diesen Menschen die Erlösung gebracht. Nein, es war ein anderes Gefühl. Reiner Genuss, bloße Ergötzung am Leid dieser Menschen, die ihm absolut nichts entgegenzusetzen vermochten. In der Ferne weitere Mäntel, die Menschen erschlugen, Schreie von Kindern, die von hilflosem Gurgeln erstickt wurden. Und alles, was er empfand, war Genugtuung. Keine Ideologie, keine Hoffnung auf eine bessere Welt. Bloß Macht und deren Missbrauch, der ihn blendete und letztendlich vereinnahmte.

Er schreckte zumindest innerlich auf, als die Hand von Rin sein Kinn berührte und das kalte Wasser seine Kehle benetzte, die Vision sich von einem auf den nächsten Moment auflöste und wieder einen tiefschwarzen Schleier über seine Augen legte. Er war nicht klar genug, sich Gedanken über das Gesehene zu machen, hatte es lediglich mitbekommen und war nicht imstande dazu, darüber zu urteilen. Und auch, wenn ihm eine tiefe Gewissheit sagte, dass er in guten Händen war, so konnte er sich nicht einmal fragen, wo er hier überhaupt war oder weshalb er hier lag. Keine Erinnerung, bloß abermals aufleuchtende Szenen vor seinen Augen, und die Welt schien kein klares Bild mehr zu ergeben. Er verlor die Gewissheit darüber, wer er war, schien lediglich aus Schmerz und Visionen zu bestehen - ein melancholischer Spiegel seines Geistes. Er verlor das Bewusstsein über seine Individualität, empfand sich als Form von unergründbaren Gefühlen, die sich immer wieder zu Bildern ungeheurer Grausamkeit manifestierten, und so gesehen war es auch nichts Negatives. Wenn man selbst der Schmerz war, konnte man dann noch Schmerzen haben, oder war die reine Allgegenwärtigkeit des Leides Grund genug dafür, es als Grundlage für die eigene Existenz anzusehen und es zu verehren, während man Positives nicht kennt und glaubt, der Schmerz sei etwas Gutes? Sind bessere Gefühle verantwortlich dafür, dass man Schmerz als etwas Negatives empfindet, da man vergleicht? Dann musste es noch etwas Höheres geben als das, was man im Leben erfuhr, und für Sashijo war darum das Leben selbst ebenfalls nichts anderes als Schmerz, etwas Negatives. Die Schönheit des Lebens verblasste in Anbetracht höherer Stufen, kam einem im Vergleich wie Folter vor, und nichts anderes wurde ihm hier durch sein Unterbewusstsein demonstriert. Demnach waren die Bilder, die abermals in seinem Kopf auftauchten, nicht schrecklich, sie waren einfach da. Ein rot schimmerndes Meer aus Blut, darüber aufziehende Gewitterwolken und gleißende Blitze. Hohe Wellen warfen lebendige Körper um sich, die in ihrem eigenen Blut ertranken. Wenn man nie die Sonne gesehen hat, sie nicht kannte, so wie Sashijo in diesem Traum, woher sollte er dann wissen, dass es etwas Besseres gab als die schwüle Luft der Relativität, durch die er über jenes Meer schwebte? Eine weitere Berührung von Rin auf seiner Kehle, und mit dem Aufreißen der Wolken und den warmen Strahlen der Sonne in seinem vermeintlichen Gesicht brach auch dieser Traum in sich zusammen, bloß ein weiteres Mal hatte sie ihm die Wahrheit gezeigt. Abermals schlugen seine Augen auf, er wurde sich wieder darüber gewiss, wer er war, auch wenn die Erinnerungen noch immer nicht gänzlich zurückgekehrt waren, er sich nicht sicher war, inwiefern er geträumt hatte und was Realität war. Er nahm nicht wahr, dass sein Körper zitterte, war weiterhin versunken in einem Sumpf aus Unklarheit und Surrealität. Mit jedem hastigen Herzschlag fühlte es sich an, als würde der Druck in ihm weiter steigen, mit jedem Impuls ein wenig mehr Last in ihn gepumpt werden, und der einzige Ausweg war eine weitere Illusion. Seine Lider schlossen sich, legten sich über seine neuen Augen und wurden abermals Spiegel seines Unterbewusstseins.

Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, nachdem die Bilder in seinem Kopf abermals dem tiefen Schwarz gewichen waren und ihm zumindest etwas Schlaf gönnten. Es war der Geruch des Essens, welches ihn wach werden ließ, diesmal bewusster als zuvor. Der Schmerz plagte ihn noch, schlimmer war jedoch der Hunger - Die Tatsache, dass er sich jedoch wieder als er selbst erkannte, war ein Zeichen dafür, dass er langsam wieder zu Kräften kam. Oder war es nur ein weiterer Traum, dieser Geruch eine weitere Form der psychischen Tortour, die er durchmachte? Der Realismus seiner Träume war so stark gewesen, dass es ihm schwer fiel, den Unterschied zu erkennen, doch spätestens dann, als er die Stimme von Rin hörte, ereilte ihn Gewissheit. „Bleib ruhig“.
Er fühlte die Stäbchen auf seinen brennenden Lippen, und obwohl er den Mund hätte bereits von sich aus öffnen können, hielt er ihn zu. Seine Hand hob sich und nahm ihre, ließ sie wieder über der Schale los. Er erfühlte die Umgebung bereits wieder mit seinem Chakra. "Ich bin kein Kind mehr.", war das erste, was er sagte, nachdem er wieder erwacht war und langsam versuchte, sich hochzustemmen. Er wirkte wohl dankbar wie eine Straßenlaterne, doch in seinem Inneren sah das ganz anders aus. Sein Körper schmerzte bei dieser Bewegung, sein Herz verlieh ihm einen Stich und er zuckte ob des plötzlichen Reizes zusammen. Er versuchte nicht einmal, sich nichts anmerken zu lassen, da es ohnehin keinen Zweck hatte und sie wusste, in was für einem Zustand er sich befand. Er erfühlte die Schale mit Reis und fuhr hin, griff jedoch ob des Schwindels in seinem Kopf ins Leere. Beim zweiten Versuch erst hatte er sie erfasst, nahm sie und versuchte, den Reis irgendwie zwischen die Stäbchen zu bekommen. Hier klappte es beim dritten Anlauf, und etwas Festes zwischen den Zähnen zu haben war eine Wohltat, die ihn erstmal die Schmerzen vergessen ließen und auch so etwas Banales wie Reis zu einem Hochgenuss werden ließ. Erst, nachdem er fertig war, richtete er wieder ein Wort an sie. "Wir sind hier nicht sicher, wir sollten aufbrechen.", lautete seine Feststellung. Viele Shinobi waren bereits hier her gekommen, wurden bislang jedoch vom Hüter getötet. Dieser existierte nicht mehr, und das Risiko war es ihm in seinem Zustand nicht wert. Er wollte die Schale zurück stellen, stattdessen fiel sie jedoch zu Boden und er fühlte den Widerwillen in Rin, doch auch sie schien zu wissen, dass sie letztlich nichts an seinem Entschluss ändern konnte. Sie hatten nicht viel, was sie wegräumen mussten, konnten wohl bald aufbrechen. Und doch gab es da etwas, was Sashijo wissen musste. Seine Hand griff nach dem Verband, der sich um seinen Kopf schlang, und fasste ihn am hinteren Ende. Zögerlich begann Sashijo, ihn abzuwickeln, und mit jeder Sekunde schien der Schmerz in seinen Augen anzusteigen. Als der Verband ab war, behielt er seine Lider noch geschlossen, bloß um sie wenige Sekunden danach ruckartig zu öffnen. Es war nicht viel Licht, welches an diesen Ort strahlte, und dennoch reichte es aus, um ihm das Gefühl zu geben, als würde man ihm ein Kunai direkt in beide Augen rammen. Das Bild war mehr als unscharf, in tiefes Schwarz und strahlendes Weiß getaucht, und während er einen flüchtigen Blick von den kargen Felsen erhaschte und die Augen im nächsten Moment reflexartig wieder schloss, fuhr ein Gefühl unglaublicher Macht durch seinen Körper, ein Chakra, von dem Menschen ihr ganzes Leben lang träumten, sofern sie es sich überhaupt in ihren Träumen vorzustellen vermochten. Es ließ ihn den Schmerz kurz vergessen, der jedoch mit dem Schließen seiner Augen wiederkehrte und ihn wieder nach hinten fallen ließ. Er griff sich in das Gesicht, musste ein Keuchen unterdrücken und versuchte, sich wieder zu entspannen. Mit einem schweren Ausatmen hörte er die Stimme von Rin, die ihm riet, den Verband noch oben zu lassen, da der Körper sich erst an das Rinnegan gewöhnen müsste und es abstoßen konnte, wenn er es übertrieb. Sogleich kam sie wieder näher und wickelte den Stoff abermals um seinen Kopf, während er still hielt. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis er wieder sitzte und sie sich entfernen wollte, um die Sachen wegzuräumen, seine Hand auf ihrer Schulter sie jedoch daran hinderte. Er richtete sich abermals auf, setzte nun erstmals einen Fuß auf den Boden und erhob sich. Er trug seine schwarze Hose, während sein Oberkörper eingebunden war und sich an wenigen Stellen rot gefärbt hatte. Unvermittelt ging er näher auf sie zu und schlang erneut seine Arme um sie, während sein Mund sich langsam zu ihrem Ohr bewegte. "Danke. Für alles." Damit sagte er wohl mehr, als sie es sich ausmalen konnte. Es war kein simples Dankeschön, kein halbherziger Versuch, nicht wie der letzte Trottel dazustehen, während andere alles riskierten, um sich für einen einzusetzen. In seiner Stimme lag tiefe Verbundenheit, eine ehrliche Aufrichtigkeit und die Gewissheit, dass es sich auf mehr bezog als den Kampf und ihre Fürsorge während seiner Erholphase. Sie verharrten einige Sekunden so, ehe Sashijo die Umarmung wieder löste und der Schmerz sein Gesicht kurz zusammenzucken ließ. Er wusste, dass das noch mild war im Gegensatz zu dem, was er durchmachen hätte müssen, wenn sie nicht bei ihm gewesen wäre. "Wir müssen ins Quartier, dort haben wir endlich Zeit und Ruhe. Du musst diesmal jedoch den Weg vorgeben.", gab er ihr zu verstehen, während er taumelnd versuchte, sich zu bücken und den Akatsukimantel aufzuheben.

Tbc: [Konoha][Waldgebiet] Große Lichtung
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