Woher kam diese plötzliche Wärme?
Schwach, kaum merklich, legte sich ihre Stirn in Falten, ohne dass sie die Augen öffnete – es gab nach außen hin kein klares Zeichen, dass sie das Bewusstsein bereits wieder zurückerlangt hatte. Die Dunkelheit, die vorher schon so beschwichtigend und friedlich gewirkt hatte, lockte sie tiefer in sich hinein, während gleichzeitig direkt vor ihr ein helles Licht leuchtete. Für den Bruchteil einer Sekunde kam ihr der Gedanke, dass sie vielleicht schon tot war; fast genauso schnell verschwand er jedoch wieder in den Tiefen ihres Bewusstseins. Wenn ihr Kopf derart schmerzte und ihr Bauch wie auch ihre Schulter derart kribbelten, war das kein Zeichen dafür, dass sie in den Himmel auffahren konnte, sondern dafür, dass jemand gerade ihre Verletzungen kurierte und sie somit aus ihrer Ohnmacht geholt hatte. Die Frage, wer dazu in der Lage war, stellte sich die Aburame gar nicht erst. Diese sanfte und warme Hand kannte sie nur von einer einzigen Person. „Yuri-chan…“, entfloh es ihren Lippen wie ein Windhauch, ehe sich die graublauen Augen endlich öffneten und sich eine menschliche Hand, die allmählich wieder ihre übliche Wärme zurückgewann, auf die ihrer besten Freundin legte, um ihr zu bedeuten, dass sie nicht weiter behandelt werden musste. Obwohl sie noch ein wenig verschwommen sah, erkannte sie deutlich den Ausdruck gemischter Gefühle in den typischen Hyuuga-Augen der jungen Frau. Da waren Sorge und Schwermut, aber auch ein Anflug von Bitterkeit, vielleicht auch Wut, vermutlich aus den gleichen Gründen wie sie ihre innere Welt später würde bekämpfen müssen, aber nicht jetzt. Jetzt musste sie wieder auf die Beine kommen.
Das übliche verschmitzte Grinsen zog über ihr blasses Gesicht, als sie wieder von Yurikamis Hand abließ, ihre eigene leicht anhob und den Daumen nach oben streckte, wie um sie zu beruhigen. „Keine Sorge, mir geht es wieder bestens – dank dir.“ In dem Moment, da sie sich aufsetzte, wurde ihr mit einem Schlag bewusst, dass nicht nur ihre Verletzungen verschwunden waren – auch wenn ihr linker Arm nach wie vor schmerzte, doch das ließ sich wohl nur endgültig im Krankenhaus beheben -, sondern dass auch ihr Chakra wieder aufgestockt worden war. Sie fühlte sich fast schon wie neu geboren. Das konnte nur eines bedeuten… Na toll. Offenbar hatte man ihr die Pillen verabreicht, vor deren Benutzung sie immer wieder zurückschreckte, kannte gerade sie als Medic-Nin die Folgen: Für gewöhnlich war man, wenn die Wirkung nachließ, für die nächsten drei Tage außer Gefecht gesetzt. Das zahl ich dir heim, Yasutaka. Ihre Finger ballten sich zu Fäusten; da spürte sie den weichen Stoff unter sich. Irritiert wanderten die graublauen Augen nach unten, erkannten den weißen, teilweise zerfetzten Stoff, leiteten an ihr Gehirn weiter, wessen Kleidungsstück es war und erinnerten sie daran, dass dessen Besitzer, wenn er nicht in ihrer Nähe war, vielleicht immer noch in Gefahr schwebte.
Ruckartig schnellte ihr Blick auf der Suche nach dem schwarzen Haarschopf durch die Gegend, völlig ignorierend, dass die Umwelt aussah, als hätte man sie versucht komplett neu zu gestalten und sie dadurch noch heruntergekommener wirken lassen als sie es ohnehin schon getan hatte, ignorierte auch den gewaltigen Ausstoß an Chakra, der alles in der Nähe förmlich überschwemmte, und fand endlich, wonach sie gesucht hatte. So schnell, dass sie ihm mit bloßem Auge nicht mehr folgen konnte, griff Yasutaka den Akatsuki immer und immer wieder an, traf ihn auch mit jedem Schlag und richtete dennoch nichts aus. „Das gibt’s doch nicht…“, murmelte Kohaku, hob die Hand und biss sich auf den Daumennagel, wie immer, wenn sie einen mächtigen Feind nicht nachvollziehen konnte. Sie hatte noch nie eine Technik gesehen, die den Hachimon Tonko, der stärksten Waffe, die ein Taijutsuka haben konnte, standhielt als wären sie nichts. Doch das Schlimmste folgte erst: Urplötzlich explodierte unter den beiden Kontrahenten der Boden, Yasutaka wurde in die Luft geschossen und zum ersten Mal konnte sie sehen, über welche Techniken der Unbekannte verfügte. Sein Arm wurde von etwas überzogen, das wie Metall aussah – und formte sich binnen kürzester Zeit zu einer übergroßen Sense. Mit einer derartigen Kraft, dass er einen metertiefen Krater in den Boden presste, stieß er sich ab und schnellte in die Höhe, um dem Hyuuga den Rest zu geben.
Unwillkürlich spannte sich Kohakus Körper an, ihre Zähne gruben sich in ihre Unterlippe und zeitgleich tastete sie erneut nach Yurikamis Hand, fand sie und drückte sie fest, ohne sie anzusehen, sondern hielt den Blick fest auf den beiden Kämpfenden gerichtet. Die Anspannung war ihr anzusehen und genauso zu spüren, und auch wenn es offensichtlich war, dass sie am liebsten in den Kampf eingestiegen wäre, blieb sie sitzen. Doch es war nicht nur sie, die unruhig war, und so ertönte ihre Stimme leise, aber fest und zuversichtlich, um sie Beide zu beruhigen und zu Geduld zu bewegen. „Er schafft das… Wir müssen ihm nur vertrauen.“ Sie hatte nicht mitbekommen, was die beiden Gegner miteinander geredet hatten, aber irgendetwas hatte Yasutaka aufgewühlt. Sie hatte noch nie diesen Ausdruck in seinen Augen gesehen, ob es etwas Gutes oder Schlechtes war, wagte sie nicht zu beurteilen. Dann traf die Klinge seinen Oberkörper.
Von einem Moment auf den nächsten wich das grimmige Lächeln blankem Entsetzen, wich das bisschen Farbe, das in ihr Gesicht zurückgekehrt hab, wieder kalter Blässe, und der feste Ausdruck in ihren Augen begann zu bröckeln. Sie sah nur noch, wie Blut spritzte, viel Blut, wie die Übelkeit in ihr aufstieg und sich zwei gigantische Löwenköpfe an seinen Armen bildeten, offenbar bestehend aus Chakra, und in einer unglaublich hohen Geschwindigkeit, mit verheerender Wucht auf seinen Kontrahenten niederfuhren. Ihr war schwindlig, ihr war schlecht und doch fühlte sie sich gleichzeitig völlig taub und leer. Auch wenn sie es aus der Ferne nicht genau erkennen konnte, musste das eine fürchterliche Verletzung sein, die er da erlitten hatte, und doch blieb er standhaft und kämpfte mit solch einer Verbissenheit, dass es schien, als hätte der Kampf nichts rein Berufsmäßiges mehr an sich. Ging es hier um etwas Persönliches? Sie begriff es nicht, hätte es auch in ihrem geschockten Zustand auch nicht begreifen können, wenn sie es gewollt hätte, und so konnte sie nur da sitzen, die Hand Yurikamis fest umklammernd, und zusehen, wie Yasutaka den Schwarzhaarigen in die Luft trat, die Löwenköpfe und er ihm folgend und mit jedem Schlag ein wahres Leuchtfeuer am dunkel gewordenen Firmament entfachte.
Endlich folgte der letzte Schlag, der den Akatsuki in den Boden krachen ließ, bevor der Hyuuga selbst auf dem Boden landete – und das Chakra, das ihn umgab, endlich verschwand. Wie als hätte er damit einen Schalter in Kohakus Kopf umgelegt, blinzelte sie, scheinbar erst jetzt wieder völlig die Kontrolle über sich gewinnend, registrierte erst jetzt, dass es zu regnen begonnen hatte und kümmerte sich doch nicht darum. „Er hat es geschafft“, flüsterte sie noch ungläubig – dann brach er plötzlich zusammen. Ihr Herz verkrampfte sich und löste damit ihre Hand ab, die jäh von der Yurikamis losließ. Übelkeit, restliche Schmerzen und der Schwindel wurden beiseite gedrängt, der Schock, der immer noch in ihren Gliedern saß, überwunden, als sie viel zu schnell auf die Beine schnellte und dadurch beinahe erneut gestrauchelt und gestürzt wäre. Irgendwie schaffte sie es, ihr Gleichgewicht zu behalten und zu ihrem besten Freund zu stolpern, bevor sie sich neben ihm auf die Knie fallen ließ und nach seinem Puls tastete. Ihr eigener raste so sehr, dass es gewiss nicht mehr gesund war, ihr Herz hämmerte mit derartiger Wucht gegen ihre Brust, dass es wehtat, und doch waren ihre Gedanken in diesem Moment einzig und allein bei dem Hyuuga. Komm schon, Yasu! Endlich! Da war der erlösende, wenn auch schwache und sehr unregelmäßige Schlag, der sagte, dass er noch lebte. Zeit, um erleichtert darüber zu sein, blieb ihr jedoch nicht; sein Blutverlust ging über alles Normale und Menschliche hinaus, die Wunde auf seiner Brust war derart tief, dass er schwerste innere Verletzungen davon getragen haben musste und dann kam noch dazu, dass sein Chakravorrat vermutlich ziemlich im Keller war und dass er es wieder einmal mit den Toren übertrieben hatte. Es stand nicht gut um ihn. „Scheiße… Wage es ja nicht, hier und jetzt zu sterben, Baka!“, knurrte sie, biss die Zähne zusammen und streckte die Hände aus – und traf zeitgleich auf die ihrer besten Freundin. Überrascht hob sie flüchtig den Kopf an, ihrer beider Blicke ernst und mit grimmiger Entschlossenheit gefüllt. In dem Moment begriff sie, was Yurikami vorhatte: Sie konnte, wollte und musste ihr vermutlich aufgrund ihrer Liebe zu ihrem Bruder dabei helfen, ihn am Verbluten zu retten. Alleine hätte sie diese Verletzungen ohnehin nicht bewältigen können, dazu reichten ihre Fähigkeiten und vermutlich ihr Chakra trotz des Hyorogans gewiss nicht aus. Die dunkelhaarige Hyuuga war hingegen immer ein wenig besser in Sachen Medizin gewesen, doch auch sie war augenscheinlich schon sehr erschöpft aufgrund des Kampfes. Aber so würden sie es schaffen, ohne dass sich Beide zu sehr verausgabten.
Ein schiefes Grinsen zuckte über das Gesicht der Aburame, bevor sie wieder ernst wurde und nickte. „Lass uns diesen Idioten zusammen retten.“ Vier Hände flammten in grünem Chakra auf, die Blutung ließ langsam nach und die Wunden verheilten langsam. Yasutakas Atem wurde allmählich regelmäßiger, ruhiger, doch sein Gesicht blieb aschfahl; er hatte eindeutig zuviel Blut verloren, selbst wenn seine Verletzungen geschlossen waren, würde er in dem Zustand nicht lange durchhalten. Glücklicherweise war sie als Medic-Nin auf solche Situationen vorbereitet, und während sich ihre beste Freundin weiterhin um seine Heilung kümmerte, zog Kohaku eine Blutpille hervor, stopfte sie dem jungen Mann fast ein wenig harsch in den Mund und half ihm, sie zu zerkauen, nur um Yuri gleich wieder unter die Arme zu greifen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit verheilten auch die inneren Verletzungen und erklärten die gemeinsame Arbeit für erfolgreich beendet – nur einen Sekundenbruchteil später war die Schwarzhaarige aufgestanden und hatte sich an die Seite der weiblichen Hyuuga gestellt, nur um ihr die Hand an die Niere zu legen. „Entschuldige, ich habe es bisher nicht gesehen. Warte“, murmelte sie ihr hochkonzentriert zu, und wieder griff sie auf ihr heilendes Chakra zurück. Auch wenn sie äußerlich keine Wunden davon getragen hatte, war ihr aufgefallen, dass sich ihre Freundin ungelenk bewegte und wohl auch Schmerzen hatte, vermutlich hatte der Angriff dieser weiblichen Akatsuki damit zu tun. Mit ihrer Vermutung hatte sie recht, ihre Niere hatte beträchtlichen Schaden davon getragen. Wärme strömte aus ihrer Hand, linderte den Schmerz und half dem Organ, sich wieder zu regenerieren, solange, bis die Aburame die Luft leise zwischen den Zähnen ausstieß und sich mit dem Handrücken das nasse Haar aus der Stirn wischte. „Ich hab das so gut fixiert wie ich konnte, aber ich bin keine Meisterin. Du solltest dir das mal im Krankenhaus ansehen lassen… Ich muss auch hin“, verzog sie das Gesicht als wäre dieser Ort das Schlimmste, das ihr hätte passieren können. Wie sie es hasste, als Medic-Nin selber behandelt werden zu müssen!
Von einem Moment auf den anderen legte sie ihr den Arm um die Schultern, stützte sich somit leicht auf sie – und lachte leise auf. „Verdammt, wir haben es geschafft, Yuri-chan! Wir leben noch…“ Ihr Lachen, das für Außenstehende fast schon verrückt wirken mochte, wurde zu einem müden, schiefen Lächeln, bevor ihr Blick erst zu dem fremden Akatsuki und dann zu Yasutaka flackerte. „Ich schätze, wir können nach Hause.“ Es war vorbei. Endlich hatten sie es geschafft! So sehr hatte sich Kohaku noch nie auf ihr Heimatdorf gefreut wie in diesem Moment. Es mochte zwar nicht ihr schwerster Kampf gewesen sein, doch definitiv der anstrengendste und emotionalste, aber sie hatte es überstanden… und war dadurch vielleicht sogar ein wenig stärker geworden. _________________ <center></center>
Es trieb ihr die Tränen in die weißen Augen, als sich die Frau erhob, den Daumen in die Lüfte riss und dabei ihr dickes Grinsen aufsetzte. Genauso, wie die Hyuuga es sich vorgestellt hatte.. Sie kannte ihre beste Freundin einfach, und es erleichterte sie, das sie die Augen wieder aufgemacht hatte, und soweit auch wieder die Lippen zum sprechen nutzte. Ihre menschliche Hand jedoch war eiskalt gewesen, als sie diese um der ihren legte, und sie somit die Behandlung abbrechen ließ. Es war ein seltsames Gefühl, zu Wissen, wie es ihrem Inneren ging, ohne mehr tun zu können. Ein Gefühl der Nutzlosigkeit, welche sich immer mehr in ihr breit machte, jedoch unterdrückt wurde, bevor es an die Oberfläche gelangen konnte. Umso gelegener kam ihr da, das sich die Aburame von ihr abgewandt hatte um den Mann in der Gruppe zu suchen, welcher noch immer im Gefecht gewesen war. Schnell wanderte die Hand daher zu ihrem Gesicht, wischte den Anflug der Tränen fort und hatte ihren Blick sofort zu ihrem Bruder gelenkt, da sie diesen nicht erst suchen musste. Erneut ein Vorteil ihres Erbes, oder ein Nachteil, konnte man jetzt sehen, wie man wollte. Das einzig tröstliche in diesem Moment war die Hand der Schwarzharrigen, welche noch immer der ihren fest umklammerte. Erst als Kohaku sie aus ihrer Konzentration riss deaktivierte sich ihr Kecke Genkei, und es brauchte einen Moment, ehe sich ihre Sicht wieder klärte, und das leicht schummrige aus ihren Blick verschwand. Als ihr Bruder den Akatsuki endlich besiegt hatte, brach sein Körper bar der vielen Erschöpfung sofort zusammen, und auch ihre Freundin riss sich sofort auf ihre Füße, auch wenn sie zu straucheln begann, und es ihr sichtlich Mühe kostete, nicht auch wieder von diesen gerissen zu werden. Auch die Hyuuga erhob sich, doch der Schmerz in ihrer zerstörten Niere nagte so sehr an ihr, das sie einen Moment Inne hielt, etwas Blut spuckte und einige Sekunden brauchte, ehe auch ihre Beine sie zu ihrem Bruder trugen. Ohne zu zögern glimmten die Hände grün auf, sie warf sich auf die Knie und legte diese sofort auf den zerfleischten Oberkörper des Mannes, zuckte jedoch leicht zusammen als sie die Hände ihrer Freundin spürte. Auch ihr Kopf hatte sich knapp nach oben gelegt, die grau-blauen Augen der Jounin gesucht und gefunden. Ihr Blick war gefüllt von Entschlossenheit.. die Hyuuga wusste, was nun zu tun war, und die Aburame sprach es auch sogleich aus. Natürlich würden sie ihn retten! Sie nickte kräftig, ehe alle Hände hell auf glimmten und sie sofort mit der Behandlung begonnen hatten. Kohaku warf ihm in der Zwischenzeit eine der Blutvermehrungspillen in den Rachen, während sich die junge Frau an die Inneren Organe ran wagte und diese Stück für Stück wieder zusammen setzte. Bevor sie die Arbeit jedoch beendet, formte die Frau ein aller letztes mal Fingerzeichen, aktivierte mit ihrer letzten Kraft ihr Byakugan ein aller letztes mal, ehe sie mithilfe einiger gezielter Stöße auf die Tenketsu sein Chakrafluss wieder anregte, um dieses zu stärken und dafür zu sorgen, dass er nicht doch noch dabei drauf ging. Dann schlossen beide die Behandlung, und auch die Augen der Frau nahmen wieder geregelte Formen an. Sichtlich erschöpft stellte sie sich wieder auf die Füße, während ihre Hand wieder kurz über das schmerzende Organ auf der linken Seite fuhren. Als sie plötzlich eine Fremde Hand auf ihrer Haut spürte zuckte sie vor Schmerzen zusammen, öffnete den Mund, hielt sich aber einen Schrei lieber verdrückt, um nicht doch noch den Eindruck einer Wehleidigen Frau zu machen. Natürlich konnte diese Hand nur von ihrer Freundin stammen, und diese hatte ihr auch gerade zugeflüstert, was für ein Vorhaben sie nachgehen wollte. Sie wirkte völlig konzentriert, und als sich die mollige Wärme in ihrem Körper ausbreitete entspannte sich auch der Ausdruck der Frau wieder, welcher vorhin nicht ziemlich angespannt wirkte. Schon seltsam, mal zu spüren, wie sich so eine Attacke einer Hyuuga anfühlte. Immerhin konnte sie jetzt noch besser ihre Feinde nachempfinden, und sie musste fest stellen, das es ziemlich schmerzte. Irgendwie ironisch, dachte sie, ehe erneut Kohaku durch die Stille schnitt, und sich die nassen Haare aus der Stirn wischte. Es überraschte, das sie tatsächlich zugab, auch alsbald in ein Krankenhaus zu müssen, damit man sich dort ihren Verletzungen an nahm und sie wieder völlig auf die Füße stellte. Es musste schlimm sein, ansonsten würde sie so etwas nicht sagen.. Sie war zwar Ärztin, aber selbst als Patientin in das Hospital zu müssen behagte ihr eigentlich gar nicht, und wurde auch stets vermeidet. Dennoch war die Hyuuga erleichtert, dass die Schmerzen nachgelassen hatte, und, als würde sie sich bestätigen wollen, legte sie ihre Hand vorsichtig auf die Stelle, auf welcher vorhin die Hand der Aburame lag, und war froh, das durch die Berührung kein Schmerz mehr entstand. Kohaku indes hatte ihr einen Arm um die Schulter gelegt, und sofort merkte ihre Freundin ihr an, was.. wie schwer dieser Kampf an ihr zerrte. Aber sie war froh, es endlich geschafft zu haben, und ihr erleichtertes Lachen zeigte dies nur genügend. Auch die andere Jounin war war glücklich, es überlebt zu haben, und das sie es sogar geschafft hatten, alle anderen in die Flucht zu schlagen. Als sich ihre Freundin wieder beruhigt hatte, nickte sie auf ihre letzte Aussage, und öffnete endlich ihren Mund, um ihr zu antworten. „Ich schätze, dass können wir.“, sprach sie heiser, und kaum hörbar, aber es würde reichen, dass es ihre Freundin verstand. Durch das viele Blut in der Luftröhre hatte sie eigentlich gar nicht sprechen wollen, da es schwierig war, und schmerzte, außerdem kratzte es fürchterlich und brannte, als würde man ihr von Innen heraus ein Feuer anstecken. Hoffentlich würde dies bald ein Ende haben. Kopf schüttelnd formte sie plötzlich ein Fingerzeichen, hatte es geschafft, einen Doppelgänger zu formen und wies diesen an, nach dem Gepäck der dreien zu suchen, welches sie an ihrem alten Lagerplatz haben liegen lassen, und somit eigentlich noch existieren musste. Durch die Pille ihres Bruders, und ihrem eh schon großen Pool an Energie war es eigentlich noch kein Problem, noch kleinere Tätigkeiten aus zu führen, und so war ihr Doppelgänger mit zwei Taschen zurück gekehrt, und hatte diese überreicht, ehe er eine neue Aufgabe bekam, und diese auch gleich erledigt. Mit den Resten, welche er gefunden hatte baute dieser nun ein Zelt. Es war bald dunkel, und die Nacht stand kurz bevor. In dem Zustand würden sie es so niemals bis nach Konoha schaffen, was bedeutete, das sie die Nacht wohl hier draußen verbringen mussten. Vor wilden Tieren mussten sie hier jeden Falls keine Angst haben, immerhin hatte ihr Bruder bei der... Neugestaltung ganze Arbeit geleistet, und Tiere würden hier erst mal keine mehr sein. „Komm, ich muss dir noch einen Verband anlegen.“, brachte sie erneut heiser hervor, ehe sie, von ihrem Doppelgänger geholt, den Mantel des Anbu wieder auf die Erde nieder lag und die Aburame auf diesen platzierte. Wehren konnte sie sich nicht mehr, außerdem wusste sie, dass es nötig gewesen war. Außerdem war mit der Hyuuga nicht zu spaßen. Nicht jetzt, und das war in ihrem Blick auch wie eingemeiselt. Schnell waren die Hände desinfiziert, ehe sie die Wunde an der Schulter freilegte, welche zwar behandelt wurde, aber auch noch nicht perfekt aussah. Auch diese Stelle wurde gesäubert, ehe sie sich daran machte, den Verband um die Stelle zu legen. Zwischen durch musste sie immer mal wieder Husten, aber irgendwie hing noch immer Blut in ihrem Hals, welches sie einfach nicht los zu werden schien. Doch für solche Kleinigkeiten war ein ander mal Zeit. Nachdem das erledigt war, strich sie mit dem Daumen etwas Dreck von der Wange ihrer Freundin, lächelte milde dabei, und .. war glücklich. Sie lebten. Sie lebten alle. Milde den Kopf schüttelnd hob sie sich wieder auf die Füße, marschierte zu ihrem Bruder und rief ihren Doppelgänger herbei, erschuff noch einen, und hob mit ihnen den Mann an, um diesen von den restlichen Klamotten zu befreien, welche auf seinem Oberkörper lagen. Die Hose ließ er ihm natürlich. Nachdem dies erledigt war, hielten die beiden Doppelgänger den Oberkörper des Mannes vorsichtig hoch, damit die echte Hyuuga ihm, nachdem sie ihn gesäubert hatte, ebenfalls einen Verband anlegen konnte. Dieser sollte ihn vor allem Stabilisieren, und die kleineren Wunden, welche noch nicht ganz verheilt waren davor schützen, sich zu entzünden. Nachdem dies erledigt war, machte sie sich an den völlig zertrümmerten Arm. Sich auf die Zähne beißend formte sie erneut Siegel mit den Finger, strich über dessen Arm und untersuchte ihn nach weiteren Verletzungen. Kohaku hatte ihn gut wieder hin bekommen, und es sah so aus, als würde es keine bleibenden Schäden geben. Dennoch wurde auch dieser gesäubert und mit einem Verband gut eingepackt. Knochenbrüche hatte er keine mehr, dafür hatten die beiden Mediziner gesorgt, und auch der Arm hatte noch eine kurze Ladung ihres heilendes Chakra abbekommen, ehe sie den Mann mit ihren Doppelgängern zusammen in das Zelt schleppte, welches vorhin ihre Kopie errichtet hatte. Eine Decke hatte sie nicht mehr, also zog die Hyuuga ihre Jacke aus dem Rucksack und legte diese über den freigelegten Oberkörper ihres Bruders, damit dieser nicht frieren musste. Außerdem fand sie noch einen Pullover, welchen sie hervor zog um diesen, als sie wieder draußen war, Kohaku in die Finger drückte. Diese hatte eh kaum schon etwas an, und durch die vielen Verletzungen war die Kleidung ganz schön in Mitleidenschaft gezogen, weshalb es wichtig war, dass sie sich die Nacht über warm hielt. „Es wird kalt.. du solltest dir was anziehen.“, mittlerweile klang die Frau wie ein alter Mann, welcher Jahrzehnte geraucht hatte, und daher eine dunkle, raue stimme angenommen hatte. Doch das Husten tat ihr weh, weshalb sie dieses lieber unterließ und sich solange lieber beschäftigte. Wegen ihrem Bruder hatte sie an einem Tag, zwei Soldatenpillen genommen, dazu eine Blutpille, und danach die ganzen Behandlungen. Es war so verdammt ärgerlich! Sobald sie schlafen würde, würde sie.. würde sie erst einmal nicht mehr aufstehen. Diese verdammten Drogen waren nicht umsonst nur für Mediziner und Anbu! Sie waren verdammt gefährlich! Zähne knirschend verzog sie sich ins Zelt, durchsuchte den anderen Rucksack nach Kleidung, fand Glücklicherweise eine Decke, die wohl übrig geblieben war, und konnte diese ebenfalls dazu nutzen, das ihr Bruder die Nacht nicht erfror, und machte sich mit ein wenig Nahrung auf den Weg zurück zu ihrer Freundin, hustete, und ließ sich milde Lächelnd neben ihr auf dem Mantel nieder, drückte ihr etwas vom dem Essen in die Hände und stopfte sich selbst etwas davon zwischen die Zähne. Ihre beiden Doppelgänger hatten sich in der Zwischenzeit dazu aufgemacht, Feuerholz zu suchen, damit sie die Nacht über Licht hatten, und wenigstens etwas, was wärmte. „Trockenes Brot.. ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal so über Brot freute.“, murmelte sie, und steckte sich wieder ein Stück zwischen die Zähne, ehe sie zu den Reisbällchen griff, und ihrer Freundin auch welche davon reichte. Vor der Reise hatte sich die Hyuuga ziemlich gut vorbereitet, und selbst wenn die Rucksäcke nicht aufgetaucht wären, hatte sie selbst auch noch etwas Essbares versiegelt. Man konnte ja nie Wissen.. Und sie hatte solch einen Hunger.. und so fanden schnell einige Bällchen den Weg in ihren Magen, ehe sie sich plötzlich verschluckte, hustete und nach Luft schnappte. Außerdem tat ihre Niere wieder weh.. sie war zwar befestigt gewesen, aber längst nicht dazu in der Lage, das Blut zu reinigen, und jetzt, wie sie etwas aß, merkte sie, wie die eine, noch heile Niere damit überfordert war. Daher legte sie ihr angebissenes Essen lieber weg, und sah ihren Doppelgängern lieber dabei zu, wie diese zwischen Zelt und den beiden Frauen eine Feuerstelle errichteten. Als diese stand, zog sie ein Sturmfeuerzeug aus ihrer Hosentasche, mit welchem sie Moos aus den Sümpfen entzündete und somit das Feuer entfachte. Mit pusten und viel gewedelt gelang ihr das auch irgendwann, und die kleine Flamme begann nun, zu wachsen. Mittlerweile war es Stock Finster geworden, und der Regen hatte sich überall ausgebreitet, welcher aber zu mindestens hier durch eine Plane fort gehalten wurde. Naja, eigentlich war die Plane ein Zelt, aber jetzt musste es erhalten, um die Feuerstelle trocken zu halten. Die nassen Klamotten würden so auch viel besser wieder trocken werden. Bisher war ihr gar nicht aufgefallen, wie schlimm der Guss vom Himmel mittlerweile geworden war. Hoffentlich würde dies nicht noch zum Problem werden.. etwas Angst vor der Kälte hatte sie ja schon, und würde es einen Sturm geben, würde die Plane den Regen auch nicht aufhalten. Kopfschüttelnd rieb sie sich die Arme, auf welchen sich eine Gänsehaut gebildet hatte, und machte sich wieder auf zu Kohaku. Ihre Doppelgänger waren mittlerweile verschwunden, und so waren die beiden Frauen wieder alleine. „Wenn du müde bist, kannst du schlafen gehen. Ich halt solange Wache.. ich denke, der Regen wird nicht schlimmer, und solange das Feuer brennt, komme ich klar.“, hauchte sie in den Wind, während sie sich wieder neben ihrer Freundin nieder ließ. Auch sie war durch den Regen nass geworden.. ob ihr auch so kalt war? Jetzt mussten sie erst mal die Nacht überstehen.. obwohl. Er solch einen Kampf überlebt, wird ja wohl noch eine stürmische Nacht überleben, oder.. ?
Out: Falls etwas nicht passt, oder ich.. zu viel gemacht hab, sagts mir, ich edds dann. Aber ich hau mich ersma wieder hin.. ~
Als ob die Welt den Atem angehalten hat... Alles war still, gab keinen einzigen Laut mehr von sich während sich allmählich sein gesamtes bisheriges Leben vor seinem geistigen Auge abspielte. Angefangen bei seiner Kindheit wo wohl ein wichtiger Aspekt vertreten war den er spätestens heute verstanden hätte, wenn nicht die Entführung seiner Schwester zuvor gekommen wäre. Nie hatte er es damals wirklich begriffen, warum die Shinobiwelt sich ständig bekriegen musste, warum sie immer in Kämpfe verwickelt waren, die meistens mit dem Tod einer oder beider Personen endete. Seit dem Verschwinden von Yuri fand er schließlich die Antwort, nach der er all die Jahre gesucht hatte. Der Verstand würde nie das begreifen, wozu das Herz einen verleitet. Nur durch die starken Gefühle zu Yuri und Kohaku war es ihm erst möglich gewesen diesen Kampf zu beenden. Als nächstes erschienen Bilder aus der Zeit als seine Schwester auf die Welt gekommen war, wie er sich über jenes Ereignis gefreut hatte und dann schließlich die Augenblicke in denen er die Bekanntschaft mit der Aburame gemacht hatte. Die Erinnerung an diesen Tag würde genauso wenig verblassen wie die Geburt von Yuri, egal wie viel Zeit vergehen würde, jedes noch so winzige Detail hatte sich in das Gedächtnis des Mannes eingebrannt. Eines der ersten Gesprächsthemen der beiden beschäftigte sich damit, dass es sich auf einem Baum gemütlich schlafen lassen würde. İm ersten Moment klang es dem Hyuuga merkwürdig, aber seit die Aburame ihm den Rat gegeben hatte war kein Tag vergangen an dem er nicht auf einem Baum ein Nickerchen eingelegt hatte.
Ohne auch nur den leisesten Schimmer davon zu haben, dass er durch die Heilung der beiden Kunoichi am Leben war , murmelte er immer und immer wieder die Worte die er im Kampf an Tetsuno gerichtet hatte verständlich vor sich hin, während sein Bewusstsein weiterhin zwischen einer Zwischenwelt und der normalen hin und her zu pendeln schien. Er selbst wollte aufstehen, nach dem Rechten sehen und sich vergewissern dass es den beiden gut ging, war aber nicht Herr über seinen Körper und war sich noch nicht einmal darüber im Klaren, dass man ihn wieder vor seinem sicheren Ende bewahrt hatte. Für den Moment war die Erschöpfung der Sieger über den Kampf, doch der Wille Yasutakas hatte schon in vielen Situationen das Unmögliche möglich gemacht, sodass es nur eine Frage der Zeit war bis der Wille des Schwarzhaarigen seine Müdigkeit niederringen und der Hyuuga seine Wahrnehmungen zurückerhalten würde. Wie viel Zeit nun vergangen war konnte er nicht zuordnen, geschweige denn richtig realisieren das er noch am Leben war. Zunächst war da lediglich das starke Niederprasseln von Regentropfen, die die Luft in der Umgebung säuberten und mit dem kontinuierlichem Tropfen einen hätten glatt in Trance versetzen können.
Dann kam auch noch etwas weiter entfernt das flackern und knacken eines Feuers hinzu, bis Yasutaka schließlich realisierte das er nicht tot war aber auch nicht im Krankenhaus von Konoha, zumindest roch es nicht ganz so stark nach Desinfektion wie sonst. Das nächste was er spürte war einmal dass er das Gefühl hatte, als habe ihn jemand verprügelt und in der Tat. Wenn er sich richtig erinnerte war das auch der Fall gewesen oder hatte er sich doch selbst verkloppt? İm Moment waren die Gedanken viel zu pflau als das er so etwas hätte beurteilen können. Nachdem er auch noch etwas Blut im Mund geschmeckt hatte, öffnete er auch langsam aber sicher die Augen wobei die Sicht zunächst noch etwas verschwommen war, dann jedoch immer besser wurde mit jeder verstrichenen Sekunde. Wenige Augenblicke blieb er noch liegen, weil das aufstehen schier unmöglich war, da bei einer falschen Bewegung einige Schmerzen ausgelöst wurden, vor allem im Brustkorb, waren jedoch bei weitem nicht mehr so schlimm wie in dem Moment als die Hachimon Tonkou deaktiviert wurden. Auch sein Arm bewegte sich wieder von selbst, wenn man von der Tatsache absah das dieser sich so anfühlte als wären einige Bleiklumpen an jenem befestigt. Er hatte es tatsächlich geschafft...irgendwie, nur wie war die Bandage an seinen Körper gekommen und wie waren die Wunden in so kurzer Zeit ver-... Weiter brauchte er gar nicht denken als er die beiden Damen unmittelbar vor dem Zelt gesehen hatte. Ein Stein fiel dem Oberhaupt vom Herzen... ihnen ging es gut, hatten den Kampf mehr oder weniger heile überstanden und auch noch ihm das Leben gerettet. Vorsichtig brachte er sich in eine aufrechte Position und achtete dabei nichts zu überstürzen, seinen Körper keiner unnötigen Belastung auszusetzen und verharrte kurz in der Lage, ehe er sich schließlich an die ersten Versuche machte. Am Anfang wollte sein Körper noch nicht wie er, dieser wollte anscheinend noch nicht arbeiten aber nach ein paar kleinen Anläufen richtete er sich nicht nur auf, sondern erlangte nach einer kleinen Pause sein Gleichgewicht. Kurz während des Aufwachens hatte er aus dem Augenwinkel sehen können das die beiden ohne irgendwie richtigen Schutz in der Kälte vor dem Feuer saßen. Zwar war er nicht gerade in einer fitten Verfassung, aber dennoch würde er es wohl noch schaffen zwei Kleinigkeiten aus einer Schriftrolle zu entsiegeln... oder erst nach wenigen Anläufen. Seinem Chakrasystem schien die Aktion mit den Toren nicht gut bekommen zu sein, aber es sah lediglich nach einer Überlastung aus. Nichts was nicht mit etwas Zeit wieder in Ordnung gebracht werden könnte und nach ein paar Versuchen hatte er schon zwei weitere Decken in der Hand, während er langsam das Zelt verließ und sich zu den beiden gesellte.
’’Nicht einmal ein heldenhafter Tod wird einem gegönnt’’ ,spaßte der Hyuuga mit noch einer leicht zittrigen und erschöpften Stimme. Sein Zustand war vielleicht nicht der Beste und das hatte er sich selbst zuzuschreiben aber nun den festen Beweis zu haben, dass es den beiden gut ging erleichterte ihn um einiges. Ohne auf eine Reaktion zu warten, ging er um die beiden Damen herum und hüllte beide mit einer Decke ein, woraufhin er sich selbst mit einem tiefen Seufzer vor dem Feuer niederließ und seinen Blick darauf fixierte. ’’Das Letzte was ihr jetzt noch gebrauchen könnt ist eine Erkältung. İhr braucht Ruhe, hattet einen anstrengenden Kampf zu bewältigen und habt auch noch mit letzter Kraft mich -mal wieder- zusammengeflickt.’’ Selbst in dieser Situation dachte er zuerst an das Wohl seiner Schwester und besten Freundin, auch wenn er wusste das er gleich von einer der Beiden ordentlich zurecht gestutzt werden würde. Für die Geheimhaltung seiner İdentität, für seine selbstlose Art und Weise im Kampf und wahrscheinlich noch für einige andere Sachen die ihm gerade nicht in den Sinn kamen. Unauffällig suchte Yasutaka nach dem Akatsuki der im Kampf als letzter übrig geblieben war und es fast bewerkstelligt hätte dem Hyuuga das Lebenlicht auszupusten. Mit großer Wahrscheinlichkeit verfügte er über ein gewaltiges Spektrum an Wissen über die Organisation die hilfreich sein könnte, sodass er den Bunshin den er beim Start der Reise erstellt hatte kontaktierte, damit dieser den Körper ins HQ bringen konnte. Das Verhören konnte aber warten. İm Moment wollte das Weißauge nur noch Zeit mit seiner besten Freundin und Schwester verbringen. _________________ <center>
Bewerbung l Jutsuliste l Hyuuga Clan l Hyuuga Theme </center>
Als der Tyrann unter den Waffen in den gegnerischen Brustkorb fuhr, hatte der Akatsuki einen wahrhaft kritischen Treffer gelandet, den sein Gegner nicht so ohne Weiteres wegstecken würde, doch Tetsuno wusste, dass er einen Fehler gemacht hatte. Es stimmte, das Metall in dieser Form war so scharf, dass man damit sogar Diamanten mit Leichtigkeit schneiden konnte, aber sein Körper war nach wie vor tast- und greifbar. Wenn er auf Nummer sicher gegangen wäre, hätte Tetsuno neben seinem Exoskelett am besten auch seine andere Geheimtechnik hervorgekramt, auch wenn die beiden anderen Anwesenden, die beiden Kunoichi aus Konoha, diese dann, wohl oder übel zu Gesicht bekommen hätten: Metall, welches durch Katon bis kurz vor den Schmelzpunkte gebracht worden wäre - das hätte der Hyuuga nicht so einfach zu fassen bekommen, er hätte den Angriff Tetsunos nicht abwehren können, er wäre tot und das was danach folgte wäre wohl niemals passiert. Das Weißauge hatte Chakra an den Fäusten freigesetzt, enorme Mengen an Chakra, mit denen er nicht nur in der Lage war den Angriff seines Kontrahenten abzufangen, sondern ihn danach in eine äußerst ungünstige Lage zu bringen. Anstatt, dass der ehemalige Sunanin den Nachteil unfreiwillig in die Luft befördert worden zu sein, zu seinem Gunsten ausspielen konnte, wurde er durch einen Tritt des Gegners selber noch höher in die Luft katapultiert, wo kurz darauf sofort eine mit Chakra verstärkte Angriffskombination auf ihn nieder rasselte, die sogar den Regen, der mit dem aufkommenden Wind aufgezogen war und nun vom Himmel hernieder fiel, um die beiden Kämpfer verstieß. Die Taijutsukombination, welche der Hyuuga dabei abgab war dem Ex-ANBU nicht ungeläufig: das Asakujaku, an sich nichts gefährliches, doch gepaart mit dem Jutsu der zwei gleißend rot brennenden Löwenköpfe wurde sie ihm zum Verhängnis. Die mit diesem, dem schwarzhaarigen Akatsuki gänzlich unbekannten, Jutsu freigelassene Chakramenge war so hoch, dass sie die körpereigene Energie im Stahl kurzzeitig verdrängte und so bis an die inneren Organe vorstieß. Tetsuno merkte, wie seine Organe unter der Panzerung getroffen wurden und nach einander aussetzten, zuerst seine Lunge, dann beide Nieren und danach kamen Treffer auf Leber, Milz, Verdauungstrakt und Magen womit wohl alle lebenswichtigen Organe bis auf Herz und Gehirn abgedeckt waren. Und in der Zwischenzeit waren dann auch noch die Flammen, welche die Schläge des Hyuugas bei jedem Aufprall auf die metallische Schutzschicht absonderten, hinter dem schwarzhaarigen Nukenin zu einem riesigen vogelartigen Gebilde angewachsen - es deutete alles auf das Ende dieses Angriffs hin. Mit einem letzten finalen Schlag, der den ehemaligen Sunanin in Flammen gehüllt gen Boden stürzen ließ war alles vorbei. Tetsuno krachte zurück in den modrigen Untergrund und rutschte über die Erde, während er eine gewaltige Furche in selbige riss. Es dauerte eine Weile bis er zum Stillstand kam, das war, als der junge Mann mit dem Rücken an einen Baum stieß und merkte, dass sich mittlerweile seine drei inneren Tore deaktiviert hatten - es setzte sofortige Ermüdung ein, er fühlte sich schwer, ausgelaugt, kraftlos. Sein Kopf donnerte unter dem enormen Druck, der sich, über den Zeitraum eines Zustands permanenter Reizüberflutung, aufgebaut hatte und er musste sich selbst überwinden, nicht den Schmerzen nachzugeben, sondern sich zu konzentrieren um sein Exoskelett- Jutsu zu beenden. Tetsuno hätte nicht gelogen, wenn er behauptet hätte, dass das Metall seiner Knochen in diesem Moment zurück in seinen Körper zu schieben noch länger dauerte, als damals, als er diese Kunst noch trainiert hatte, was die ohnehin schon unerträglichen Schmerzen nur noch verschlimmerte - sein ungewohnt angespannter Gesichtsausdruck und der sich vor Schmerzen verkrampfende Körper, der hier und dort schon wieder sichtbar wurde sprach Bände, doch der Gentleman war trainiert darin, sich zumindest keine Ausbrüche zu erlauben, die direkt zeigten, was er gerade durchlitt. Jede Muskelfaser seines Körpers schmerzte, als diese dann ihre Arbeit wieder aufnahmen und nicht mehr das metallische Exoskelett das Gewicht des jungen Körpers trug. Allerdings glänzte das silberfarbene Metall noch an jenen Hautpartien, wo der Hyuuga es geschafft hatte Tenketsu zu verschließen und wo Tetsuno wohl vorübergehend die Kontrolle drüber verloren hatte.
Unter großer Anstrengung, zitternden Armen und Beinen, die Zähne zusammengebissen und verzweifelt nach Luft ringend, die aufgrund der inneren Verletzungen seine Lunge aber nicht füllen wollte erhob sich der Schwarzhaarige. Adrenalin pumpte durch seine Gefäße und auch wenn er genau abschätzen konnte, dass er noch ausreichend Chakra übrig hatte, dass er nicht am Chakramangel zugrunde gehen würde, sein Körper war am Ende. Die Ermüdung nach den Toren hatte sofort eingesetzt als er gezwungen war sie zu deaktivieren und die beschädigten Organe machten die ganze Sache nicht unbedingt besser. Ach was sollte dieser Optimismus? Tetsuno hatte mit etwas Glück etwas mehr als 2 Minuten zu leben übrig - er bekam keine Luft mehr, der Rest des Sauerstoffs den er im Körper hatte wurde nur schlecht in die Zellen transportiert, ihm wurde schlecht, sein Magen füllte sich mit Blut, welches ihm die Kehle hoch in den Mund floss. Er spuckte es in großen Mengen auf den schlammigen Boden zu seinen Füßen, nachdem er sich erhoben hatte und nun vor Anstrengung zitternd auf den Beinen stand, während er sich nach wie vor mit dem Rücken an den Baum hinter ihm lehnte. So sollte es also zu Ende gehen, auf den Schwarzhaarigen wartete nur noch der Tod, doch einfach so den Löffel abgeben war keine Option. Wenn der Hyuuga noch atmete würde der ehemalige Sunanin ihn töten, mit einem Kunai, einem Genickbruch, der Akatsuki würde ihn erwürgen falls es nötig wäre. Seine letzten Kräfte sammelnd taumelte er nach vorne. Schritt für Schritt bewegte er sich langsam nach vorne und sackte bei jeder Bewegung bedrohlich runter, als würde er gleich stürzen. Es war pure Willenskraft die ihn am Leben hielt und dazu bewegte sich weiter nach vorne zu kämpfen. Er würde nicht zulassen, dass er so mir nichts dir nichts aus dem Leben tritt, ohne seinen Gegner mit sich gerissen zu haben. Die 18 Jahre die er auf der Welt war, wurde er zur Waffe ausgebildet - ihn einfach besiegen ohne selber dabei draufzugehen, einen schlimmeren Abgang konnte sich der dieses Jahr erst 'erwachsen' gewordene Junge nicht vorstellen. Sein ganzes Leben lang war er verraten worden - diese letzte Tötung sollte sein Manifest werden, denen die ihn jemals im Stich gelassen haben zeigen, dass er auf niemanden angewiesen ist, ihnen zeigen, dass er schon immer allein zurechtgekommen war.
Kraftlos legten sich die hellblau leuchtenden Iriden auf den reglosen Körper des Hyuugas, der nur noch wenige Meter vor ihm am Boden lag. Es legte sich langsam Druck auf seinen Schädel - Atemnot. Der Akatsuki konnte die Kalte, feuchte Luft in seinem Mund spüren, er schmeckte das Aroma des Regens, der in ihr lag, doch sie einziehen konnte er nicht. Es würde nicht mehr lange dauern und sein Körper würde ebenfalls zu Boden fallen und der Schwarzhaarige würde sich nie wieder erheben. Tetsuno wäre die letzten Meter gegangen, hätte dem wehrlosen Hyuuga ein Kunai durchs noch schlagende Herz gejagt, hätte das noch warme Blut an seinen Händen gespürt und wäre zufrieden auf dem Schlachtfeld gefallen, aber was in jenem Augenblick folgte, verschlug ihm die Sprache und rüttelte so stark am Gentleman in seinem Inneren, dass er sich entschied, seinem Tod alleine entgegenzutreten. Die beiden Kunoichi aus dem Team des Hyuugas eilten heran und begannen mit den lebenserhaltenden Maßnahmen. Sie verloren keine Sekunde und obwohl sie selber mit Chakramangel, Ermüdung und möglicherweise sogar Schlimmeren zu kämpfen hatten. Sie setzten ihr Leben aufs Spiel um ihrem Kameraen zu helfen. Ein Gemisch aus Berührtheit und Verbitterung machte sich in Tetsuno breit, der emotionslos und gedankenverloren das Schauspiel beobachtete. Jetzt erst fiel ihm auf, wie es schüttete. Der Regen war kalt und erfrischend, doch spendete keinen Trost. Die 3 Stäbchenohrringe an seinem linken Ohr klimperten leise im Wind und erinnerten den Schwarzhaarigen daran, was er alles in seinem Leben hinter sich gebracht hatte. Er war verraten worden, von jenem Mensch den er seine Familie nannte, von jenem Mädchen, welches er seine große Liebe nannte und vom Land, für welches er sich in den Dienst gestellt hatte, für das er seine Fähigkeiten trainierte und sein Leben aufs Spiel setzte. Das krönende Kapitel sollte wohl der Verrat durch die Organisation sein, in der er seit den Anfangstagen dabei gewesen war. Hier sollte das junge Leben des ehemaligen ANBUs aus Sunagakure, des Nukenins und des Akatsukis enden. Der Schwarzhaarige wandte sein Gesicht gen Himmel, schloss die Augen und genoss das Gefühl der Regentropfen auf dem gebräunten Gesicht. Er hatte sogar aufgehört zu versuchen nach Luft zu schnappen, seine Innere Ausgeglichenheit mit der er seinem eigenen Tod entgegenblickte war erschütternd. Kraftlos knickten die Beine unter ihm ein und er landete auf seinen Knien, auf denen er, mit aufgerichtetem Oberkörper weiterhin in den dunklen Himmel blickte. Was würde wohl zuerst passieren? Würde er ersticken? Vllt hatte er eine gefährliche Infektion irgendwo, die ihn unter höllischen Schmerzen dahinrafft, wo doch sein Immunsystem nun ausgesetzt haben sollte, würde er verbluten? Sein Magen hatte ja immerhin einiges an Schaden abbekommen, so wie sich sein Mund immer wieder mit dem rostigen Geschmack von Blut füllte, das er sich herunterzuschlucken zwang. Es war ihm mittlerweile egal, es musste nicht einmal mehr schnell gehen. Er hatte akzeptiert, dass es gleich zu Ende geht, er würde nicht mit dem Tod ringen, wie er es damals in der Gefangenschaft in Tsuki getan hatte. 18 Jahre, mehr sollten es scheinbar nicht sein - ein müdes Lächeln legte sich auf sein Gesicht, das erste ernst gemeinte seit vielen, vielen Tagen, Wochen, Monaten... vielleicht sogar Jahren...? _________________ <center>Bewerbung | Techniken </center>
Widerstandslos ließ sie sich von Yurikami abführen, sich auf Yasutakas Mantel platzieren und ihre Verletzung angemessen behandeln; selbst wenn sie es darauf angelegt hätte, darauf bestanden hätte, dass sie sich um sich selbst kümmerte und es ihr überließ, ein Lager aufzuschlagen und sich um Essen und dergleichen zu bemühen, wusste sie, dass es ohnehin keinen Sinn gehabt hätte. Ihre beste Freundin war ein genauso großer Sturkopf wie sie selbst, wenn es darum ging, selbst die Dinge in die Hand zu nehmen und ihren Gefährten die Situation angenehmer zu machen. Für gewöhnlich wäre dies kein Hindernis gewesen, wenn sich ihr Kopf nicht so seltsam angefühlt hatte. War er so voll oder so leer, dass sie es nicht schaffte, einen klaren Gedanken zu fassen? War es der Schock? Der Versuch, all das, was in den letzten Stunden geschehen war, auf einmal zu verarbeiten? Oder war ihr Hirn einfach nur erschöpft, obwohl sich ihr Körper dank der Pillen munter und ausgeruht fühlte?
Der Moment, in dem sie sich wirklich fit gefühlt hatte, war schon wieder verschwunden, kaum dass sie sich niedergelassen hatte; ihr Blick wirkte vernebelt, unklar, und auch wenn sie alles mitbekam, was Yuri sagte, auf den sanften Druck, der über ihre Wange fuhr, und ihr Lächeln eben jene Geste erfolgreich erwiderte, hatte sie das Gefühl, dass ihr Körper momentan nur automatisch funktionierte. Aber das war nicht wichtig. Wichtig war, dass es den beiden Hyuuga gut ging.
Während sich ihre Freundin um ihren großen Bruder kümmerte, hatte die stille Aburame ihren Blick nach draußen in den Regen gelenkt. Die frische Luft, das Geräusch der unzähligen Tropfen, die auf die Plane über ihr herab fielen, und dieser Moment der Stille taten ihr gut – trotz der tristen Umgebung. Für einen Augenblick schlossen sich ihre Lider, zog sie die Beine an und bettete ihr Kinn darauf, legte ihren Fokus einzig auf ihre Atmung, die sich allmählich beruhigte. Für gewöhnlich war sie die Letzte, die die Einsamkeit und Ruhe suchte, sie war ein Mensch, der ungern alleine war, auch wenn sie das gern nach außen hin zeigte, jemand, der es lieber hatte, wenn viel los war und sie nicht still sitzen konnte, auch wenn sie oft darüber schimpfte – aber in diesem Moment war sie dafür aus tiefem Herzen dankbar.
Genau in dem Moment, als sie die Augen wieder aufschlug, langsam wieder bereit, dem Leben entgegen zu treten, wurde ihr ein Stück Stoff vor die Nase gehalten. „Eh?“ Sie blinzelte irritiert, lenkte den Blick zur Seite und schon erkannte sie Yurikamis Gesicht – und dass das wohl ihr Pullover war, den sie ihr andrehen wollte. „Widersprechen hat keinen Sinn, oder?“, murmelte sie trocken vor sich her, wohl eher zu sich selbst als zu ihrer Begleiterin, die das Gesagte dennoch gut hören konnte, und zog sich das Kleidungsstück, ohne eine Antwort abzuwarten, über den Kopf. Sie wusste ohnehin, was sie sagen würde.
Die Dunkelhaarige verzog sich kurz wieder ins Zelt, während Kohaku sich den Pullover zurechtzupfte und ein leises Seufzen ausstieß. Nicht dass sie nicht dankbar war, dass sich ihre beste Freundin so um sie sorgte, aber im Normalfall war sie diejenige, die die mütterliche Rolle einnahm – selbst einmal so behandelt zu werden war ihr neu, und es behagte ihr auch nicht. Bereits jetzt, nur wenige Minuten, die sie hier saß, kribbelte es sie schon wieder in den Beinen – ein eindeutiges Indiz dafür, aufzustehen und irgendetwas zu tun. Aber was? Yasutaka war gut versorgt, Yurikami… kehrte gerade zurück und ließ sich erneut neben ihr nieder. Als sie ihr erst Brot und dann Reisbällchen reichte, konnte sich die still und ernst gebliebene Aburame allerdings den Anflug eines verschmitzten Grinsens nicht verkneifen. „Hast du schon wieder so lange nichts gegessen, du böses Mädchen?“, witzelte sie bereits in altbekannter Manier, hob gleichzeitig die heile Hand und zerzauste ihrer Kameradin den schwarzen Schopf. „Du solltest wirklich mehr essen. Sieh dich mal an! Du bist noch dünner als Ichiraku, und das ist schon eine Kunst für sich.“ Gespielt vorwurfsvoll schüttelte sie das Haupt, legte im gleichen Atemzug den Arm um ihren Nacken und zwang sie so mit sanfter Gewalt dazu, ihren Kopf auf ihre Schulter zu legen. Sie selbst lehnte ihren gegen ihren, wurde wieder still und verharrte so einen Moment lang, den Blick wieder auf die zahlreichen Regentropfen gerichtet. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit unterbrach ihre Stimme leise die eingekehrte Stille. „Nee, Yuri-chan…“ Sie unterbrach kurz, räusperte sich leicht. „…Ich bin froh, dass du mitgekommen bist.“ Es war im Grunde nur eine einfache Aussage, doch für jeden, der Kohaku besser kannte, war klar, dass sie eine tiefe, schier unendliche Dankbarkeit damit in Worte fasste. Wäre Yurikami nicht mitgekommen, wären sowohl Yasutaka als auch sie entweder schwer angeschlagen oder sogar tot; aber das war nur die eine Seite der Medaille. Die andere besagte, dass die Aburame ohne diese wunderbare Person nie den Mut und die Kraft gehabt hätte, sich so für jemanden einzusetzen, der ihr so am Herzen lag.
Still legten sich die graublauen Augen auf das Feuer, das mittlerweile hell aufleuchtete, goldene Funken in die Dunkelheit spuckte und zumindest ein wenig Wärme lieferte. Es war hypnotisierend, den tanzenden Flammen zuzusehen, die nicht still hielten und es auch niemals würden – wie das Leben, das nie stetig war, sondern immer belebt, unruhig, mal heiß und voller Intensität und dann wieder schwach, aber wenigstens warm, doch nie ruhig und friedlich. Das bedeutete es, eine Kunoichi zu sein. Das Risiko, die Gefahr, sich zu verbrennen, war immer anwesend, vielleicht sogar durch eben diese Flammen zu sterben – aber sie hatte sich dafür entschieden und würde diesen Entschluss nie rückgängig machen, auch wenn es bedeutete, dass sie sich noch so oft verletzen und noch so viele Narben bekommen würden. Sie war eine Kämpferin, das hatte sie damals bewiesen, als sie ihren Arm verlor, und auch heute Nacht hatte sie nicht einfach nur daneben gesessen, sondern sich in den Kampf gestürzt, um ihre Freunde zu beschützen. Letztendlich war eben das, dieser Wunsch, für Andere da zu sein, für die zu kämpfen, die sie liebte, der Grund, aus dem sie diesen Weg gegangen war. Sie wollte niemanden mehr verlieren. Und auch wenn sie diese wilden Zeiten oft verfluchte und maulte, dass sie sich ein ruhiges Leben wünschte… eine Kunoichi zu sein war das einzig Richtige für sie.
Erst die Stimme ihrer besten Freundin riss sie wieder aus den Gedanken. Schlafen gehen? Jetzt? Sie schüttelte schwach den Kopf. „Ich bin nicht müde. Außerdem…“ Ein schiefes Grinsen huschte über ihr Gesicht. „…wenn ich jetzt schlafen sollte, müsst ihr mich zurück nach Konoha tragen.“ Sie hätte die Konversation gerne weitergeführt, doch da drangen andere Worte an ihre Ohren, leise, undeutlich, und doch dauerte es nicht lange, bis Kohaku registriert hatte, dass sie nur aus einem bekannten Mundwerk stammen konnten. Sie warf ihrer weiblichen Begleitung einen interessierten Blick zu, ehe sie sich erhob und in Richtung Zelt huschte, sich zu dem immer noch bewusstlosen - oder–jedenfalls tief schlafenden – Yasutaka bewegte und sich dort hinkniete, mit gerunzelter Stirn versuchend, zu verstehen, was er da sagte.
„…Sie ist nicht nur eine Freundin, sie ist etwas Besonderes.“ Moment, was war das? Was träumte er? Oder war das eine Reflexion von irgendetwas, das geschehen war, als sie das Bewusstsein verloren hatte? Verunsichert starrte sie sein ruhiges Gesicht an, murmelte er doch ohne Unterlass weiter vor sich her. „Für ihre Sicherheit, und nur um ein einziges Lächeln auf ihren Lippen zu sehen, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken durch die Hölle gehen. An erster Stelle kommen für mich immer Yurikami und Kohaku, ohne irgeneine Ausnahme. Aus Liebe zu meiner Schwester, aus Liebe zu meiner besten Freundin welcher ich versprochen habe das sie es ist die mich eigenhändig töten wird, ziehe ich es gar nicht erst in Betracht zu verlieren.’’ Und in dem Moment knallten ihre Fäuste gegen seinen Kopf. Mit verbissener Miene, ohne ein weiteres Wort zu sagen oder darauf zu warten, dass er sich regte – was er allerdings auch gar nicht tat, er musste wohl sehr müde sein -, stemmte sie sich wieder auf, rauschte aus dem Zelt und nahm wieder neben ihrer Freundin Platz. Es war eine Mischung aus Verlegenheit und Wut, die in ihr aufgestiegen war, als sie dies alles gehört hatte, und selbst jetzt, an der frischen Luft, am wärmenden Feuer, flaute sie nicht ab, sondern kochte in ihrem Inneren beharrlich weiter. Dieser Idiot! Was faselte er denn da für einen Blödsinn?! Er konnte doch nicht alles auf sich nehmen wollen, nur um sie glücklich zu sehen! Was, wenn er bei diesem Kampf zum Beispiel umgekommen wäre? Wie hätte sie, wie hätte Yurikami dabei lächeln können?
Doch zu eben jener Frau sprach sie kein Wort, verschränkte stattdessen die Arme vor der Brust und starrte mit wütender Miene ins Feuer, bemüht, alles und jeden zu ignorieren – bis nur wenige Augenblicke später ein gewisser Hyuuga zu ihnen trat, wie immer mit einem Witz auf den Lippen.
Nein, sie würde ihn nicht beachten. Sie würde nur tief durchatmen, alles hinunter schlucken, weiter ins Feuer starren und so tun, als würde sie das alles gar nichts angehen. Sie würde nicht… Da hatte er bereits eine Decke um sie gelegt und das nächste Mal die Stimme gehoben. Einen Moment lang reagierte Kohaku tatsächlich nicht – und dann brach ihr mühsam zurückgehaltener Zorn doch aus ihr hervor. Mit einem Satz war sie auf den Beinen, war zu Yasutaka gerauscht, hatte den Fuß gehoben und ihn mit solch brachialer Wucht gegen seine Stirn krachen lassen, dass er umgeworfen wurde.
„Baka!“, blaffte sie den armen Kerl an, ohne den Fuß und damit das Gewicht von seinem Schädel zu nehmen, „Du bist der größte Idiot, den ich je gesehen habe!“ Und kaum, dass sie zuende gesprochen hatte, hob sie den anderen Fuß und ließ ihrer Wut freien Lauf. Es musste ulkig und gleichzeitig schmerzhaft aussehen, wie sie nun gewissermaßen im wahrsten Sinne des Wortes auf ihm herum trampelte – und zwar geradewegs auf seiner Brust, wo er noch keine Stunde zuvor eine gravierende Verletzung gehabt hatte. Mit jedem Mal, dass ihr Fuß auf ihn traf, entfuhr der mittlerweile vor Zorn rot gewordenen Aburame ein einziges Wort. „Baka-Baka-Baka-Baka-Baka!“
Schnaufend hielt sie wieder inne, stieg von ihm runter, beugte sich zu ihm und stopfte ihm in den Mund das Reisbällchen, das sie von Yuri bekommen und noch nicht angerührt hatte. „Damit du zu Kräften kommst“, giftete sie ihn an, richtete sich wieder auf und stolzierte hoch erhobenen Hauptes davon, ohne noch ein einziges Wort an den armen, malträtierten Kerl zu richten. Er hatte es verdient! Auch wenn er es vermutlich nicht wusste, doch das war ihre Revanche für die vergangenen Stunden – und ihr Groll war immer noch nicht völlig abgeflaut. Aber warum war sie so wütend auf ihn? Sie wusste es selbst nicht. Doch es war ihr auch vollkommen gleichgültig, er trug die Schuld und musste als gerechten Ausgleich auch als Ventil für ihre Aggressionen herhalten.
Anstatt jedoch zu Yurikami zurückzukehren, war ihr Weg ein ganz anderer; sie hatte, wenn auch gut von dem dichten Nebel und der verwüsteten Landschaft verborgen, den Shinobi ausgemacht, gegen den Yasutaka zuvor gekämpft hatte. Ja, er war der Feind, und ja, angesichts der Verletzungen, die er ihrem besten Freund zugefügt hatte, hatte er seinen Zustand durchaus verdient, aber letztendlich war er auch nur ein Mensch, der seine Befehle ausgeführt hatte. Außerdem… Es war selten, dass sie sich irrte, aber für gewöhnlich konnte sie sich auf ihr Gefühl, das andere Personen betraf, verlassen, und das sagte ihr in dem Fall, dass der Akatsuki kein bösartiger oder abgrundtief schlechter Mensch war. Er hatte es bestimmt nicht verdient, zu sterben.
Wie zuvor schon ignorierte sie den Regen, strich sich nur gelegentlich unwirsch einige feuchte Strähnen des schwarzen Haares aus der Stirn und ließ sich schließlich neben dem jungen Mann nieder. Er konnte unmöglich älter sein als sie, war vielleicht sogar jünger. Was hatte ihn nur zu dieser Organisation getrieben? Stumm schüttelte sie den Kopf, stieß ein schwaches Seufzen aus und hob die Hände, die jäh von einem warmen, grünen Schimmern umgeben wurden und nach und nach die gravierenden Wunden heilten. „Glaub ja nicht, dass ich das für dich mache“, brummte sie nebenbei, auch wenn ihr neuer Patient sie vermutlich gar nicht hörte, „Deinetwegen wäre Yasutaka beinahe abgekratzt. Auch wenn ich durchaus nachvollziehen kann, dass man ihn umbringen will, ist das immer noch mein Job, klar?“ Prüfend tastete sie ab, ob nebst seinen inneren Verletzungen auch Knochen betroffen waren, und wenn ja, wo sie saßen. „Das hier ist eine Sache für mein Gewissen. Ich will niemanden sterben sehen, auch nicht ein Mitglied Akatsukis.“
Mit einem zufriedenen Nicken beendete sie schließlich ihre Arbeit, zog die Hände zurück und musterte das erstaunlich friedlich wirkende Gesicht des jungen Mannes. Gegen seine Schmerzen, die er zweifellos haben würde, würde sie nichts unternehmen, das hatte er sich selbst zuzuschreiben, aber er war außer Lebensgefahr, seine Verletzungen waren, den Umständen entsprechend, gut versorgt und seine Atmung hatte sich wieder stabilisiert. Viel länger hätte sie sich nicht Zeit lassen dürfen, hatte sie doch unterschätzt, welchen Schaden Yasutaka angerichtet hatte, aber dann würde er sich vielleicht umso glücklicher schätzen, dass sie zur Stelle gewesen war. Zwar war ihr seine Dankbarkeit herzlich egal, vertrauen tat sie ihm trotz allem nicht, aber vielleicht stellte sich ja heraus, dass sein Fang eine Bereicherung war.
Um jedoch nicht ganz vom Regen aufgeweicht zu werden, stemmte sich Kohaku wieder auf die Beine, packte den Dunkelhaarigen am Kragen und zog ihn mit erstaunlicher Kraft, wenn auch wohl reichlich unsanft, zurück den beiden Hyuuga unter die Plane, die offenbar schon auf sie warteten, und kommentierte mit einem trockenen „Ich hab da was gefunden“ ihre Begegnung mit ihm. Ohne allzu viel Vorsicht ließ sie ihr „Opfer“ wieder los, setzte sich ans Feuer und griff nach der Decke, die ihr bei ihrem abrupten Aufbruch von den Schultern gefallen war. Yurikami schenkte sie ein mattes Lächeln – Yasutaka wurde nicht einmal eines Blickes gewürdigt.
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Out: Kann mich nicht genug für die lange Wartezeit entschuldigen, wirklich, ich verspreche, das kommt nicht wieder vor. ._. Ich hoffe, soweit passt alles - sonst Pm. ;] _________________ <center></center>
Nein, widersprechen hatte keinen Sinn, und in diesem Augenblick war es der Frau auch völlig gleich gewesen. Sie funktionierte einfach nur noch, und spulte wie abgespeichert immer wieder ihre Bewegungen ab, ganz gleich was alles um sie herum geschah. Eigentlich war es gefährlich, sich in solch einem Automatismus zu begeben, aber es war ein unausweichlicher Mechanismus in ihr, der sich stetig einschaltete, wenn sich ihr Geist vor Schmerz beschützen wollte. Auch auf die kleinen Witzeleien ihrer besten Freundin hin, als beide vor dem Feuer saßen und die Reisbällchen in den Händen hielten, brachte es nur ein von ihr aufgesetztes Lächeln, welches eher aufgezwungen und höflich wirkte, als belustigt und ernsthaft. Auch das typische verwuscheln der Pech schwarzen Haaren führte nur kurz zu einem altbekannten, warmen Gefühl in ihren Knochen, ehe sich auch dieses leider wieder schnell verflüchtigte. Nur knapp glitten die weißen Augen an ihren eigenen Armen hinab zu ihren Rippen, die man deutlich erkennen konnte, würde man sie ohne ihr Oberteil betrachten, als die Aburame ihr geringes Gewicht ansprach. Auch wenn aus der rauen Stimme klare Linien raus strichen, die eigentlich kaum ernst zu nehmen waren, hatte die Frau auf mal wieder Recht. Dennoch änderte es nichts an der Tatsache, dass sie eigentlich keinen Appetit, oder Hunger verspürte, weshalb die Mahlzeit fortwährend in den zierlichen Finger verweilte, und dort wahrscheinlich bald matschig werden würde. Aber es kümmerte niemanden, am wenigstens noch die Hyuuga selbst, die gerade in ihrem Verstand versunken war. Umso erschrockener zog sich ihr Geist zusammen, als sie plötzlich eine Berührung in ihrem Nacken verspürte, die sie gleichzeitig nach rechts zog, und erst mir dem Druck endete, als ihr Kopf auf einer Schulter ruhte. Einer ihr sehr, sehr bekannten Schulter.. Die Aburame hatte sie an sich gedrückt, ganz sanft spürte sie, wie das Haupt ihrer Freundin sich auf das ihre bettete, und die beiden Frauen so einen Moment die Stille genossen. Beinahe hätte die junge Frau das weinen angefangen, hätte die Aburame sich nicht erbarmt und die Stimme zum sprechen erhoben. Die gesammelte Zeit über hatte sich in der Jounin ein Schild hinab gefahren, welches nur dazu da gewesen war, sie vor allem zu schützen, jedoch leider auch die guten Gefühle vor ihrem Herzen verschloss. Daher war es eine solch warme Gestik, welche mit den folgenden Worten der Kriegerin zu bestärkt wurde, dass die Hyuuga in ihren Gründen so tief berührt war, dass sich diese Mauer binnen Sekunden in ihre Bestandteile aufgelöst hatte. Auch wenn es nach außen hin wirken mochte, wie eine scheinbar normale Aussage, bedeuteten diese wenigen Worte aus dem Mund dieser Aburame so viel, dass sie bei weitem mehr Gewicht hatten, als alles andere, was jetzt ein Mensch zu ihr hätte sagen können. Es bedeutete schlichtweg alles, und auch Kohaku hatte sich dadurch ihrer Freundin wieder ein Stück weit geöffnet. Dankbar, aber auch wehmütig löste sich eine Hand von ihrem Essen, schmiegte die dünnen Finger sanft um den Stoff des Pullovers , welchen die Aburame trug, und umschlangen ihn bald ganz fest, ganz so, als Zeichen dafür, dass sich ihr Geist wie ihre Seele an dieser Person fest hielt. Hätte die Frau sprechen können, wären ihre Worte niemals gut genug gewesen, um ausdrücken zu können, was sie in diesem Moment empfand. Niemals hätte sie geglaubt, dass ihre Kohaku, diese Frau jemals eine so tiefe und ehrliche Dankbarkeit in Worte fasste, um sie jemandem Mitzuteilen. Nicht, dass sie unhöflich oder arrogant gewesen war, ganz im Gegenteil, nur war sie eine sehr stolze Person, welche für alle immer die Stärkste und mutigste war, an der sich alle halten konnte, wenn die Situation aussichtslos oder unüberwindbar schien. Jemand, der alleine alle in die Knie zwang, und vieles mehr. Umso mehr wusste die Hyuuga um diese Worte, nahm sie schweigend in sich auf und drückte den kleinen Körper wärmend an den ihren. Stillschweigen strichen die wenigen Minute ins Lande, ehe die beiden erneut einige Worte miteinander sprachen, in denen wieder deutlich wurde, dass beide Frauen auf ihre ganz eigene Art ihren Dickkopf hatten, und auf ihren Meinungen beruhten. Kohaku wollte nicht schlafen, und auch Yuri würde keinen einzigen Schritt in diese Richtung wagen. Aus dem selben Grund. Auch ihre Freundin hatte von ihrem Oberschlauen Bruder Medikamente bekommen, welche an ihren Nebenwirkungen beinahe gefährlicher waren, als eine schneidende klinge, sollte sich die Aburame nun wirklich etwas hinlegen, würde sie die nächste Zeit auch erst einmal nicht aufstehen. Verständlich daher, dass sie lieber verweilte, und ihre Kameradin daraufhin auch nichts mehr erwiderte. Erst der angesprochene Bruder welcher langsam aus dem Zelt gekrochen kam, weckte wieder ihre Aufmerksamkeit, und brachte Leben unter die Zeltplane. Zwischendurch war die Aburame auch aufgestanden um nach dem Mann zu sehen, doch irgendetwas musste vorgefallen sein, dass sie in dem Moment, als der Mann fertig gesprochen hatte, ein Schalter in ihrem Hirn schlagartig die Richtung wechselte, und sie ihre gesammelte Wut an dem verletzend Brustkorb hinaus ließ. Selbst das weibliche Weißauge war von solch brachialer Gewalt gegenüber dem Mann so verwundert, dass sie nur wie versteinert dort hocken blieb, und dem Treiben schweigen sein laufen ließ, bis ihre Freundin ihr Bällchen in den Mund des Hyuugas drückte und wutentbrannt davon rauschte. Ohje, dort hatte jemand seine aufgestaute Wut mit einem Schlag losgelassen. Was zum Teufel hatte ihr Bruder angestellt, um solche Emotionen zu verursachen? Gewiss, auch die kleine Schwester trug eine gewisse Wut in sich, welcher sich beinahe in Hass verwandelte, doch war ihr Geist nicht zu solch einer Tat fähig gewesen. Einmal davon abgesehen, dass ihr auch die Kräfte dazu fehlten. Schwer seufzend warf sie einen kurzen Blick zurück, versicherte sich, dass es der Aburame gut ging, ehe sie die Decke von ihren Schultern nahm, die der Mann vorhin über diese gelegte hatte, aufstand und zu eben jenem Schritt, die Hände auf seine Brust legte, kurz das grüne Chakra auf flackern ließ, um mögliche Verletzungen wieder verschwinden zu lassen, nahm die Decke und legte diese über ihn. Die Schmerzen hatte sie ihm nicht genommen, weshalb er erst einmal liegen bleiben würde, da ihm rein körperlich das aufstehen gar nicht mehr möglich gewesen war. Durch das erneute brauchen von so vielem Chakra auf so hohem Niveau brachen erneut Wellen von Schmerz in ihrem Körper aus, und der kleine Körper beugte sich etwas vor, nachdem die eine Hand sich krampfhaft auf die schmerzende Stelle gelegt hatte. Schnell wanderte der Kopf zur Seite, sie hustete einige Male, verlor etwas Blut, welcher auf den feuchten Boden gelandet war, und durch den Regen sofort davon geschwemmt wurde. Immer wieder musste sie Spucken, ehe sie die andere Hand auf den Kopf ihren Bruders legte, diesen unsanft auf die Erde presste, um ihm kurz darauf ihren finstersten Blick zu zu werfen, denn sie jemals aufgesetzt hatte. Ein letztes mal hustete sie, biss jedoch die Zähne aufeinander, weshalb er eher quälend und unterdrückt klang. Leicht neigte sie ihren Kopf zu seinem, ehe die beiden nur noch wenige Zentimeter trennten. „Ich töte dich eigenständig, wenn du ihr etwas davon verrätst.“, züngelten die dunklen Worte aus ihrem Munde, klangen ernst, rau, gefährlich und vor allem, ernst. Sie hatte selten solch eine Furcht erregende Miene aufgesetzt, aber in diesem Augenblick trug ihr kleiner Körper eine viel zu große Masse an Gefühlen mit sich herum, welche alle aus diesem Kampf rührten, dass jedes falsches Wort sie dazu trieben jemanden die Kehle durch zu stoßen. Ohne Gnade. Natürlich würde sie ihrem geliebten Bruder niemals ernsthaft sein leben rauben, dennoch sollte er spüren, wie verärgert sie von ihm war, und das letzte was sie wollte, war, dass sich ausgerechnet Kohaku Sorgen um sie machte, obwohl sie selbst genügend zu kämpfen hatte. „Und wehe, du behältst die Decke nicht. Ich dreh' dir'n Strick draus, wenn du so scharf darauf bist, sie los zu werden.“ Sie schlug ihn nicht, beleidigte ihn nicht und quälte ihn nicht mehr, als es ihre Freundin nicht längst getan hatte, obwohl er mit Sicherheit noch einen kräftigen Tritt von ihr verdienen würde. Dennoch war sie verärgert, und in den weißen Augen funkelte rein gar nichts mehr. Sie wirkten völlig leer und matt, wie ausgestorben. Dinge veränderten Menschen, und seit dem sie entführt wurde, hatten sich.. Dinge in ihr entwickelten, von denen nicht einmal Yasutaka wusste. Er sollte aufpassen. Sich erneut vor Husten schütteln stand sie auf, stopfte ihm etwas unter seinen Kopf, damit dieser etwas weicher lag, und zog sich mit langen Schritten auf ihren Platz zurück, hielt kurz Inne und krallte die Finger in das Holz des Stammes. Wie ein donnerndes Gewitter grölten die vielen Regentropfen in ihrem Kopf, welche um sie herum überall wie Gewehrschüsse einschlugen. Sie hielt sich den Kopf. Zusammenreißen, Mädchen. Mehr dachte sie im Moment nicht, schüttelte milde den Kopf, beruhigte sich wieder und ließ sich wieder vor dem Feuer nieder, wo sie zu vor auch gehockt hatte, und starrte still in die züngelnden Flammen. Auch die Aburame kehrte wieder mit einem kleinen Mitbringsel zurück, welches sie den beiden vor die Füße warf. Es war einer der Akatsuki. Der, der gegen ihren Bruder gekämpft hatte. Die Jounin hatte sich sicherlich etwas dabei gedacht, ihn mitnehmen zu wollen. Ein lebender Gefangener so zu sagen, was? Sicher von Vorteil, obwohl ihr dennoch unwohl dabei war, ihn bei sich zu Wissen. Mit seinen Verletzungen war er zwar nicht im Stande, ihnen etwas an zu tun, aber an seinem vor gegangenem Handeln änderte es ja nicht. Schwer schlug ihr Herz gegen die Rippen, doch auch sie lächelte matt, als sich Kohaku wieder an das Lager setzte, und sie kurz ansah, und die Mundwinkel dabei nach oben zog. Die Decke wieder um die Schulter geschlungen hüllte sich die Aburame in das ihr so unübliche Schweigen, sah den Mann nicht ein einziges Mal dabei an. Hatte er es verdient? Wohl möglich. Ihre aus Kindheitstagen bekannte Freundin würde niemals ohne Grund solch eine Wut im Herzen tragen. Niemals. Traurig schlangen sich daher die dünnen Arme um die angezogenen Knie, auf welchen das Kinn der Hime angelegt wurde. Ihre Decke hatte Yasutaka, daher saß sie ohne am Feuer, und wärmte sich an diesem auf. Große Schmerzen zogen durch die Knochen und Muskeln, vor allem die Nieren, die ohne Kohaku die Frau längst zum Tode gerissen hätten. Ihr Reisbälllchen lag zerquetscht auf dem Boden, unberührt von ihrem Mund, und würde dort wohl auch bleiben. Es war ihr aus der Hand gefallen, als der plötzliche Impuls von Pein ihr durch die Adern schoss, und als sie sich rüber nach Yasutaka gebeugt hatte, musste sie wohl drauf getreten sein. Schade um das gute Essen, dachte sich die Frau, nahm den nach trauenden Blick jedoch von der Mahlzeit und stand wie vom Blitz getroffen auf, und wandte beiden den Rücken dabei zu. „Entschuldigt mich kurz.“, murmelte sie gepresst und verschwand mit der Hand auf ihrem Körper in den über Resten des Waldes. Einige Meter entfernt stützte sie sich an einem Baum ab, beugte sich nach vorn und entledigte sich dem wenigen Inhalt, welcher noch in ihrem Magen war, und alles anderem was sich noch in ihrem Darm so befand. Selten war der Frau plötzlich so schlecht geworden, dass sie sich übergeben musste, doch ihr war das alles für ihre erste Mission einfach viel zu viel gewesen. Völlig überfordert nahm sie ihren Kopf wieder hoch, hustete ganz schwach, da die Magensäure im Hals ein unangenehmes Kratzen verursachte. Auf dem Boden vermischte sich alles mit Blut und Regen, der aber zu schwach war, um alles gleich fort zu tragen. Unter dem dichten Geäst des Baumes war sie gut geschützt, doch leider stieg ihr somit der Geruch in die Nase, der sie dazu zwang sich herum zu drehen, um diesem zu entfliehen. Müde fuhr der Arm an ihren Mundwinkeln vorbei, wischte damit alles weg, was dort nicht hingehörte, um sich danach entkräftet an den Stamm zu lehnen. Sie wollte nicht zurück zu den beiden. Ihnen nicht zeigen, dass sie darunter litt. Aber würde sie bleiben, würden sie sich am Ende noch Sorgen machen, oder sich gegenseitig umbringen. Nein, das konnte sie nicht zulassen. Beide waren angeschlagen, vor allem Kohaku würde ihm den Hals von den Schulter reißen, weshalb sie sich dazu entschloss, doch zurück zu gehen, leider an einem Ast scheiterte, über welchen sie stolperte und auf der weichen Erde unter ihr aufschlug. Seufzend hob sie kurz ihren Kopf, ehe sie diesen mit dem Gesicht in ihrem drückte, den sie sachte zu sich heran gezogen hatte. Nein, jetzt hatte sie keine Lust mehr. Das war doch alles eine riesige Verschwörung gegen die drei, und ein Witz von der Menschheit. Sie würde die Augen schließen, und wenn sie sie wieder öffnete, war alles wieder in Ordnung, und dieser Albtraum beendet..
Wie befürchtet, niemand gab einen Mucks von sich und bevorzugte es zu schweigen. Vielleicht war es so doch besser, als das gleich der Krieg wütete, jedoch ohne Folgen sollte sein ganzes Handeln nicht bleiben. Gerade in dem Moment wo der Hyuuga darüber sinnierte woher die pochenden Kopfschmerzen kamen, spürte er nur noch wie der Fuß von irgendjemandem direkt in seinem Gesicht landete, ihn mit einer gewaltigen Wucht zu Boden beförderte und wenige Momente noch auf seinem Kopf verweilte. İm selben Augenblick hörte er auch schon die Stimme der Person die ihm im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen hatte, woraufhin sich trotz der bevorstehenden Tortur ein -wenn auch schwaches- Lächeln auf den Lippen des ANBU bildete, ehe er nach ihrer Aussage förmlich in den Boden gestampft wurde. Jeder Tritt mit solch einer Gewalt, das sich Yasutaka im Groben ausmalen konnte, wie es im İnneren der Aburame gerade aussehen musste und entgegen der Schmerzen als auch dem Blut welches sich allmählich durch die -wieder- gebrochenen Rippen im Mund sammelte, verschwand das Lächeln Yasutakas keinen Millimeter. Trotz des immensen und immer größer werdenden Schmerzes, dachte er nicht einmal daran dem irgendwie zu entrinnen, auch wenn er es vielleicht in seiner jetzigen Verfassung gar nicht geschafft hätte. İrgendwo hatte er das verdient. Dafür das er seine İdentität geheim gehalten hat, dafür das er beinahe abgekratzt wäre und wahrscheinlich noch für unzählige andere Sachen die er verbockt hatte. Sie hätte ihn noch bis zur Bewusstlosigkeit trampeln können und es hätte ihm nichts ausgemacht, solange es ihr in einer Art und Weise inneren Frieden schenkte würde er auch glücklich sein. Als sie schlussendlich schnaufend inne hielt noch dazu den Fuß von ihm runternahm, entspannte sich sein Körper zwar ein wenig, dafür breitete sich der Schmerz rasanter aus und füllte jede Faser, woraufhin die Schwarzhaarige auch noch ein Reisbällchen in den Mund des Hyuuga stopfte, ehe sie von dannen zog und im starken Regenschauer verschwand.
Regungslos und lediglich das Essen sowie das Blut in seinem Mund ausspuckend lag er einfach so da und starrte geradewegs in den Himmel von wo aus zahlreiche Tropfen auf sein Gesicht niederprasselten, sodass er die Augen schloss und für den Moment versuchte das Schmerzempfinden abzuschalten, ehe er seine Seelenspiegel wieder öffnete und seine Schwester direkt neben sich zu Gesicht bekam und mitansah wie sie ihn -trotz derart viel verbrauchten Chakras- halbwegs wieder versuchte von dem Angriff der Aburame zu heilen -dabei ihn sowohl zudeckte als auch etwas kissenartiges unter seinen Kopf tat-, aber auch sie hatte ihre Grenzen die sie anscheinend schon bei weitem überschritten hatte. İhr Körper streikte und signalisierte ihr das er nun dringend Ruhe brauchte. İm Grunde war das einzig und allein seine Schuld, dass seine Schwester derart leiden musste und ihm diesen finsteren Blick zuwarf, der jemanden locker hätte töten können. So kannte er seine Schwester gar nicht, weder den Gesichtsausdruck, noch den finsteren Klang in ihrer Stimme, welcher mit jedem gesprochenen Wort nur noch mehr an İntensität gewann. Hatte sie sich in den Jahren derart verändert, dass selbst ihr Bruder diese Seite an ihr nicht kannte? Nunja, sie konnte nicht immer das schüchterne und glückliche Mädchen bleiben, was versucht ihr Leben zu leben, dafür hatte sie zu viele Dinge gesehen und mitgemacht, als dass diese beiden Sachen die einzigen Charakterzüge wären die ihre Persönlichkeit prägten. Auf ihr erstes Kommentar allerdings konnte er noch leicht auflachen, ehe er durch den Schmerz im Brustkorb von einem kurzen Hustenanfall heimgesucht wurde.
„Muss wohl mein Glückstag sein... jeder hat es darauf abgesehen mir das Leben zu nehmen.“, gab er schwach aber dennoch amüsiert von sich, ehe er sich dem eigentlichen Thema widmete. „Das Einzige was ich vielleicht über dich sagen würde wäre, dass du mehr Stärke und Willenskraft als jeder andere heute Abend bewiesen hast und zurecht das Stellvertretende Oberhaupt der Hyuuga bist. Keine Sorge, sie wird nichts von mir erfahren, auch wenn sie mich noch einmal derart vermöbelt wie vor wenigen Minuten. Wenn ich etwas gutes durch die ANBU-Ausbildung gelernt habe, dann ist es wie ein Grab zu schweigen... Genauso wie ich niemandem davon erzählt habe das Haruna gestorben ist...“
Auch wenn er selbst offiziell von ihrem Ableben bis vor kurzem nichts gewusst hatte, so war ihm schon seit Monaten klar gewesen was dieses Verschwinden bedeutete, umso schwieriger war es ihm gefallen darüber zu reden, sodass Yurikami die Erste ist, die eigentlich davon erfuhr. Ein kleiner Funken Hoffnung war nie erloschen, hatte immer gedacht das sie lebend zurückkehrt, aber letzendlich hatte er Recht behalten und heute Abend zumindest ein klein wenig Rache an ihrem Mörder ausgeübt. „Einer der Akatsuki heute Abend war für ihren Tod verantwortlich, vielleicht hat sie nun ein wenig Ruhe gefunden... Genau deshalb ist es mir erst recht so wichtig das weder dir noch Kohaku etwas passiert, auch wenn ich mir sicher bin, dass ihr nicht auf meine Hilfe angewiesen seid. Ohne euch gäbe es nichts, was mich an diesem Ort halten würde, ohne euch gäbe es niemanden der mir droht mich zu töten oder mich einfach rücksichtslos in den Boden stampft und so auf ihre Art zeigt, das sie besorgt um einen war.“ Einmal das und womöglich war die Schwarzhaarige über etwas verärgert gewesen, was sie dann mit einem Mal dann alles rausgelassen hat. Schwer seufzend blickte er wieder zu seiner Schwester, streckte langsam seine Hand nach der ihrer aus und ließ sie darauf nieder. „Du kennst deinen Bruder besser als jeden anderen um zu wissen, was in mir so vorgeht, was die Menschen um uns für mich bedeuten, was sie mittlerweile für mich bedeutet... aber ich kann euch beruhigen in nächster Zeit werdet ihr mir nicht mehr Drohen müssen. Mein Chakrasystem hat großen Schaden durch den Kampf und durch die Hachimon Tonkou genommen, ich weiß nicht für wie lange es anhalten wird, vielleicht Monate, vielleicht Jahre oder auch länger aber in absehbarer Zeit werde ich kaum bzw. gar kein Chakra schmieden können.“ Trotz sich dieser Folgen im Klaren gewesen zu sein, hatte er dennoch auf dieses Mittel zurückgegriffen um sowohl Yuri als auch Kohaku halbwegs heile aus der Schlammasel zu bringen. Bereuen tat er überhaupt nichts, dass war das Mindeste was er für die beiden tun konnte und mit etwas Zeit würde er vielleicht auch wieder in der Lage sein Chakra zu benutzen.
„İch werde eine geraume Zeit aus der Öffentlichkeit verschwinden, in solch einer Verfassung könnte ich weder den Clan leiten noch das Dorf und seine Bewohner vor irgendetwas beschützen, zumal ich in letzter Zeit damit geglänzt habe was für ein schlechter Bruder und Freund man sein kann.. Du wirst in meiner Abwesenheit das Clanoberhaupt, allen zeigen dass du das genauso gut wie dein Bruder kannst, wenn nicht sogar besser... Wenn du willst kannst du ihr von meinem künftigen Verschwinden berichten, aber bitte erst nach der heutigen Nacht wenn wir zurück sind. Danke für alles Yuri, du warst mir immer eine wunderbare Schwester.“ Eine abrupte und überraschende Wendung was das Schicksal Yasutakas betraf, aber in seinen Augen notwendig. Er hatte für genug Enttäuschungen gesorgt, genug Kummer und Sorge bereitet und unnötig seine Freunde in Gefahr gebracht. Etwas Zeit in der Einsamkeit würde ihm vielleicht gut tun...
Bevor seine Schwester allerdings auf den letzten Punkt antworten konnte, kam auch schon die Aburame mit dem Akatsuki im Schlepptau zurück, wonach sie sich wieder niederließ, Yurikami ein Lächeln schenkte, das Oberhaupt der Hyuuga aber wie Luft behandelte. İmmer noch wütend... Er hatte ja schon einiges mit der Aburame erlebt, aber noch nie zuvor war sie derart sauer auf ihn gewesen. İm Moment war nichts daran zu rütteln, sie mied jeden Blickkontakt und dachte gar nicht erst daran irgendetwas zu sagen. Erst als Yurikami die Stille wieder durchbrach und meinte für kurze Zeit verschwinden zu müssen, blickte ihr Bruder besorgt hinter ihr her, ehe er nun die Chance sah -die Tracht Prügel in Kauf nehmend- auf die Aburame zuzugehen und doch irgendwie ein Gespräch anzukurbeln. Ohne mit ihr im reinen Auseinander zu gehen und ihr zu sagen was ihm auf der Seele lag, würde er nicht ruhigen Gewissens weggehen können. Mit aller Kraft rappelte er sich mühselig auf, stand für einen Moment zittrig auf den Beinen, ehe er schwach einen Schritt nach dem anderen setzte dann aber bemerkte das Tetsuno irgendetwas im Schilde führte, hinter der Schwarzhaarigen die Hand gehoben hatte und mittels seines Kekkei Genkais diese zu einer Kralle formte. Nun hieß es sich zusammenreißen, das letzte bisschen Chakra was er zur Verfügung hatte nur in einen Finger konzentrieren und damit die Situation entschärfen, doch so oft er auch versuchte auch nur minimal davon zu erzeugen klappte es nicht, bis zu jenem Moment als er direkt vor ihr stand, der Finger leicht blau aufleuchtete, jene Hand das Handgelenk des Akatsuki ergriff und ein Chakraimpuls in die Muskeln sowie Nerven gesendet wurde, der ihn für die nächste Zeit lähmen würde. İm selben Moment grub sich auch die Faust Kohakus in den Magen des Hyuuga, die erst im Nachhinein bemerkt hatte was sich hinter ihr abgespielt hat.
„İch dachte ich hatte mich klar und deutlich ausgedrückt. Solange ich in ihrer Nähe bin, wirst du weder Hand an ihr oder meiner Schwester anlegen... Da kann ich noch so oft verprügelt werden, noch so viele Verletzungen davontragen, aber wenn auch nur einer der beiden in Gefahr schwebt, dann gibts für mich keine Hürde die nicht zu bewältigen ist, auch wenn es mein Ende bedeuten sollte.“ İm selben Moment auch nachdem das geschehen war,ließ er sich neben sie nieder, schloss sie -auch wenn die Aburame gleich wieder zum Angriff übergehen würde- in die Arme und begann in einem Flüsterton zu sprechen bevor sie ihn wieder zu Boden schmeißen und vermöbeln konnte.
„Du hast allen Grund mich zu hassen oder gleich wieder auf mir rumzutrampeln aber bevor du das machst, würde ich noch gerne einige Worte loswerden.“ Noch während er sprach, rechnete er jeden Moment die Faust, den Kopf oder wieder den Fuß der Aburame zu spüren zu kriegen, ergriff aber schnell wieder das Wort als er merkte dass dem vorerst noch nicht so war. „Es tut mir Leid das ich solch ein İdiot bin, es tut mir Leid das ich einiges verheimlicht- und dich enttäuscht habe und es tut mir Leid das ich durch meine Handlungen nicht der Freund sein kann, den du dir vielleicht gewünscht hattest. Es wäre dein wohlverdientes Recht wenn du die Worte ignorieren-, weiter auf mich einprügeln-,oder ab diesem Tag nicht mal ein Wort mit mir wechselst würdest. All das würde aber nichts daran ändern, dass egal wo du und Yurikami euch befindet, ich immer da sein werde wenn ihr euch in so einer Situation befindet solltet und ohne zu zögern das Gleiche riskieren würde, wie heute Nacht hier. Sicher fragst du dich warum dieser İdiot das überhaupt macht, vielleicht hast du es auch während des Kampfes gehört.“ Kurz blickte er in die Richtung in die Yurikami verschwunden war, überlegte kurz ob er jetzt schon nach ihr schauen sollte, blieb aber vorerst noch sitzen, hatte mittlerweile die Umarmung wieder gelöst und ließ den Blick noch auf dem Boden verharren. „Du und Yuri bedeutet mir mehr als alles andere auf der Welt, wenn ich auch noch die zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben verlieren würde, dann gäbe es für mich keinen Grund mehr weiterzumachen. Genauso müsstest du aber wissen, dass auch wenn ich gewillt bin bei solch einer Aktion draufzugehen, ich dir ein Versprechen gegeben habe, dass nur eine ganz besondere Person mich ins Grab befördern darf und du weißt wie sehr ich zu meinen Versprechen stehe...“ Noch während des letzten Satzes fixierten seine Okulare die ihre, woraufhin er noch einen Satz herausbrachte, ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich, ehe er sich aufrappelte und nach seiner Schwester sah. „Du bist schon seit einer Weile viel mehr als nur meine beste Freundin für mich Kohaku. Darüber war ich mir vielleicht selbst nicht so im Klaren gewesen, nun aber weiß ich es ganz genau.“ Was hatte er nun noch großartig zu verlieren, wenn er sich bald von den Leuten isolieren würde.
Langsamen Schrittes trug er seinen müden Körper in den Regen, hinter einige Bäume ehe er seine Schwester auf dem Boden vorfand. Schlief sie? War möglich, aber so wie er die Hime kannte, hatte sie keine Lust mehr weiterzugehen und wollte einfach nur wieder in ihr altes geregeltes Leben zurückkehren. İmmer noch waren weite Teile seines Körper mit Schmerz gefüllt, es war in seiner Verfassung schon eine kleine Herausforderung auf den Beinen zu bleiben und doch wollte er mit aller Kraft seine Schwester hochheben, welche allerdings seine Hand wegschlug und versuchte selbst aufzustehen, dabei vorerst stolperte, dann beim zweiten Anlauf aber von selbst auf die Beine kam. Der Blick verriet alles, sie wollte seine Hilfe nicht und wollte auch nicht wie ein hilfloses kleines Mädchen behandelt werden. ''Sturr ebenso Stolz wie eh und je...Wenn du dich schon nicht tragen lässt, dann lass dir ein wenig unter die Arme greifen, wäre doch nur ein weiterer Grund auf der langen Liste warum man mich töten sollte'' Doch auch da bekam er nur den gleichen Blick wie eben zu sehen, was schon Antwort genug war. ''Schon gut, ich habs verstanden.'' Kurzerhand später waren beide wieder zurück im Lager, woraufhin sich der Hyuuga an seinem vorherigen Platz niederließ. Nun war er es, der der Aburame nicht in die Augen blicken konnte und überlegte was er noch in den vorerst letzten verbliebenen Stunden mit den beiden bequatschen sollte. Eigentlich war alles gesagt und aufgrund der Lähmung würde Tetsuno auch nichts mehr machen können. Tief ausatmend saß er stillschweigend einfach da und lauschte den Klängen der Natur. _________________ <center>
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Kalte Luft... kalte Luft füllte die Lungen und das Gefühl des Erstickens wurde von einem inneren Hauch der Frische abgewechselt. Die Aburame hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Auf die Worte, dass sie das nicht für ihn tat, sondern dass sie Tetsuno einfach nicht sterben sehen wollte. Die hellblauen Iriden funkelten bösartig auf, während sie das Augenpaar von Kohaku trafen. Wollte sie jetzt, dass er sich bedankte? Dafür, dass sie ihm nicht den Tod eines Shinobi gegönnt hatte? Dafür, dass sie mehr Medic als Ninja war? Das sollte doch wohl nicht ihr Ernst sein.
Der Körper des Akatsukis schmerzte höllisch, doch an soetwas war Der Nukenin gewöhnt, sein Kekkei Genkai fügte ihm Schmerzen zu wenn er es einsetzte und zeitgleich als sich die Kunoichi wieder auf die Beine erhob, warf der junge Shinobi ein paar flinke Blicke hin und her. Niemand in der Nähe, ein kurzer Sprint und dann in die ANBU-Tarnung übergehen. Er würde zwar nicht gerade schnell sein, doch einmal versteckt würde man ihn auch in seinem jetzigen Zustand nicht auffinden können. Die Einarmige würde sowieso ihre zwei Kameraden nicht zurücklassen. Ein solcher Abgang wäre durchaus eine Option. Und was dann? Sich ins Hauptquartier zurückschleppen und in die Gesichter der Leute blicken die ihn gerade eben erst auf dem Kampffeld zurückgelassen haben, auf dem sie selbst nichts mehr ausrichten konnten weil sie zu unfähig waren? Nein... Nein, er hatte es beschlossen - Tetsuno brauchte eine Auszeit von dem ganzen. Er spürte eine Hand an seinem Kragen, die ihn recht diskomfortabel hochzog, wodurch Nackenbereich und Oberkörper aufschmerzten. Emotionslos wie eine Maske blickte er auf zu der Aburame. Sie würden ihn also gefangen nehmen. Vielen Dank, sie rettete gerade nicht nur sein Leben, sondern brachte ihn näher an seinen wohlverdienten Urlaub. Jetzt wo die Kunoichi allerdings begann wirklich an ihm rumzuzerren, begannen die Schmerzen intensiver zu werden, jeder normale Mensch hätte in dieser Situation nachgegeben. Wie gesagt jeder normale Mensch. Tetsuno stemmte sich mit zittrigen Beinen gegen die Bewegung der Schwarzhaarigen und legte seinen Griff um das dünne Handgelenk von Kohaku, die ihn mit ihrer intakten Hand festhielt. Der Griff war nicht sonderlich fest, doch übertraf bei Weitem das, was man in jenem Moment vom geschwächten Akatsuki erwartete, "Zerrt weiter und ihr verliert einen weiteren Arm...", sagte er mit einer gedmäpften, fast röchelnden Stimme, allerdings mit genug Nachdruck, dass man ihn nicht so einfach auf die leichte Schulter nehmen konnte. Die Ankündigung zeigte Wirkung... zumindest für ein paar Meter, bis die Aburame wieder ihr altes Tempo aufnahm. Sie nahm den jungen Mann, der auch ein bisschen jünger war als sie selbst, anscheinend nicht für voll. Ihr Fehler... Tetsuno schloss die Augen. Er nahm nichts mehr wahr außer dem Schmerz durch das ziehen. Vorsichtig tastete er sich durch sein Chakrasystem. Wo waren noch unversehrte Chakrabahnen, die der Hyuuga nicht verschlossen hatte? Nach und nach sendete er kurze, kaum merkliche Impulse durch seinen gesamten Körper und fand tatsächlich etwas Erfreuliches: Alle Tenketsus seiner rechten Hand waren unversehrt geblieben, durch den gesamten Kampf hindurch. Ein Wink des Schicksals.
Sie kamen im Zelt an. Ein schwaches Feuer brannte in der Mitte, Tetsuno konnte außer der flackernden Flamme nicht viel erkennen, seine Sehkraft schien langsam mit der kommenden Erschöpfung nach. Ihre Ankunft kündigte die Kunoichi, die Tetsuno dorthin geführt hatte, mit den Worten: „Ich hab da was gefunden“ an. Diese Arroganz würde ihr nun teuer zu stehen bekommen. Auf dem Weg zum Zelt hatte Tetsuno ganz langsam eine Kralle aus seiner rechten Hand enstehen lassen und als die Konohanin ihn losgelassen hatte fackelte er auch nicht lange. Mit einem kraftvollen Stoß, der wirklich enorm an den letzten KRafreserven zehrte rammte er die KRalle nach vorne, direkt auf die Mitte des Rückens derAburame zu. Er würde die Wirbelsäule treffen und zerreißen, die Lunge durchstoßen und mit etwas Glück vielleicht auch das Herz erwischen. Was sollte ihn schon aufhalten? Plötzlich spürte er eine Hand am vom STahl ungeschützten Handgelenk und dann fühlte er nichts mehr, bis auf einen kurzen Impuls - vergleichbar mit dem wenn man einen unter Spannung stehenden Zaun berührt. Der Akatsuki plumpste rücklichs auf den Boden, wo er in einer schneidersitzartigen Position, mit plötzlich scheinbar absolut entspanntem Körper sitzen blieb. Die cyanfarbenen Augen flogen nach oben. Der Hyuuga war also doch noch fit. Schade.
Tetsuno nahm es mit Fassung, die Muskellähmung dämpfte zumindest das Schmerzempfinden. Der Hyuuga, welcher bis vorhin noch sein Gegner gewesen war richtete nun ein paar kitschige Worte an Tetsuno, die ihm einen kalten Schauer den Rücken hinunter jagten und er spürte wie die Galle in seinem Inneren zu brodeln begann - oder zumindest dachte der Schwarzhaarige, dass er das spürte. "Dann solltet Ihr hoffen, dass ich nicht zu Kräften komme, bis die Kavallerie eintrifft..." Nach dem beinahe erfolgreichen Angriff auf die Kunoichi und jener Ansage würde auch dem letzten Genin klar geworden sein, dass Tetsuno nicht gefangen genommen worden war, er war mitgegangen. Das absolut ekelerregende Gespräch blendete er mit emotionslosem Gesicht und ohne weiteres Kommentar aus. Stattdessen schloss er die Augen und versuchte etwas Schlaf einzuholen. Falls die Aburame sich rächen woltle sollte sie das tun. Sie hatte jetzt gesehen, dass ihr 'Opfer' ohne die Reaktion des ANBU-Captains ganz schnell zum Täter geworden wäre. Dass sie sich gegen die Neurekruten unter den Akatsukis behaupten konnte ist kein Garant dafür gegen einen waschechten Nukenin anzukommen, selbst wenn dieser angekratzt ist.
[Out: Sorry für die Wartezeit. Bin grade am Umziehen, deswegen etwas stressig. Sofern ihr mich nicht anplayen wollt könnt ihr Tetsu auch pennen lassen und mich beim Posten überspringen. Ist ja eh eher so ein Konoha-only-RP momentan ,) ] _________________ <center>Bewerbung | Techniken </center>
Tbc: ANBU HQ
Out: Hab mich und Tjoma jetzt einfach ins ANBU HQ tbct, Yasutaka wird für Tod gehalten und euch beide mit einigen ANBU nach Konoha npct. Sry, war aber genug Wartezeit _________________ <center>
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Lediglich ein leichtes Glucksen seitens des Braunhaarigen Säufers ertönte auf die leicht ausfallende Bemerkung des Akatsuki, als Tetsuya lediglich die Frage gestellt hatte, ob er sich denn überhaupt im Klaren über seine Absichten und seine Rolle in seinem eigenen Plan war. Ein Punkt, wo der Mann wohl nicht gerne darüber debattierte, umso belustigender aber die Tatsache, wie er von einem auf den anderen Moment den Ton wechselte. Vorhin noch das Interesse an seiner ganzen Geschichte und dem Rest und nun schon so eine freche Einstellung. Statt das er auf die gleiche Art und Weise seinem Gegenüber replizieren würde, änderte sich nichts an seinem seelenruhigen und erheitertem Zustand. „Werde ich das? Oder suchen dich nun die Zweifel heim, weshalb du versuchst diese mit Argumenten zu überdecken, deren Fundament auf unsicherem Boden steht? Wir können die ganze Nacht noch spekulieren, was uns beiden aber herzlich wenig bringen- und uns kein bisschen voranbringen würde.“ Auch wenn der Yuuta immer wieder Gefallen daran fand seine Gesprächspartner zu verunsichern –was bei diesem allerdings schwerer war, als sonst- kürzte er diese ganze Prozedur lieber ab und kam zum Punkt, um nicht noch weiter im Windreich verharren zu müssen. Weiterhin lieh er den Worten des Blauhaarigen sein Gehör und lauschte achtsam seinen Worten. Als er schließlich fertig gesprochen hatte, verfinsterte sich der Gesichtsausdruck Tetsuyas leicht, was in Kombination mit seinem Lächeln leicht beängstigend wirkte, den Sunshu aber nicht abschrecken würde. „Du wirst wohl verstehen Sashijo-kun, das ich nicht sofort alles fröhlich ausplaudern kann, du wirst wohl oder übel auf ganz konkrete Informationen über Tetsu no Kuni verzichten müssen, bis ich euch ganz vertrauen kann.“ Selbsterklärend gehörte der Yuuta nicht zu der Sorte von Mensch, die einfach aus dem Nähkästchen plauderte, genauso wenig wie der Sunshu anscheinend und wenn er schon auf Thema Vertrauen kam, dann konnte der Samurai auch genau dieses Thema dagegen verwenden, um in den Worten des Sunshu ihm deutlich zu machen, dass Informationen über Tetsu no Kuni warten werden müssen. Was aber der direkte Auslöser für die Reaktion war, war nicht nur die unter Verschlusshaltung der Informationen, die für den Yuuta relevant gewesen wären. Dem einstigen Anführer des Eisen-Reiches gefiel es überhaupt nicht, wenn man drohte sein altes Dorf dem Erdboden gleich zu machen. Bei dem Thema verstand er überhaupt keinen Spaß. Nichtsdestotrotz, rückte er seinen Strohhut zurecht, sodass auch der Ausdruck in seinem Gesicht sich wieder normalisierte, ehe er sich wieder dem Sunshu zuwandte und auf das Thema wieder zu sprechen kam. „Ihr mögt eure Erfahrungen mit den Samurai haben, aber ihr werdet euch nie wirklich in einen dieser Krieger hineinversetzen können, wenn ihr nicht als solcher aufgewachsen seid und nicht ihre Mentalität eingeimpft bekommen habt. Ihr werdet jemanden brauchen der sämtliches Wissen über diese Krieger verfügt, jedes noch so kleine Schlupfwinkel in Tetsu no Kuni kennt und ich jemanden der mir dort Zugang verschafft. Es sieht wohl so aus, als ob beide Parteien aufeinander angewiesen sind, ob es ihnen gefällt das man nicht genug Informationen hat oder nicht. Die Zeit wird es vermutlich zeigen und bevor wir hier Wurzeln schlagen sollten wir los. Ich will aus diesem Loch nur noch verschwinden.“ Im nächsten Moment setzte sich der Yuuta schon in Bewegung, blieb nach einigen Schritten stehen und drehte sich ein weiteres Mal zum Blauhaarigen, während er sich verlegen am Hinterkopf kratzte und breit grinste. „Wohin geht’s nun überhaupt?“ So in Eile das Windreich zu verlassen, dass er sich gar nicht erkundigt hatte, wo sie nun als erstes überhaupt anhalten würden. War es das Hauptquartier, irgendein Dorf was geplündert wird oder doch irgendetwas anderes? Egal wo es sie hin verschlagen würde, Tetsuya war bereit und sein Verstand genauso geschärft wie seine beiden Schwerter. Kurze Zeit später nahe eines Sumpfes stoppte der Akatsuki, entledigte sich einiger ANBU, eines weiteren Shinobi der im Fluss landete und jemanden den Sashijo zu kennen schien. Schon bei den ersten Worten des Gesprächs merkte der Samurai, dass es sich hierbei um einen Akatsuki handelte, jedoch schlug die Unterhaltung eine ganz andere Richtung ein, sodass das Resultat des Ganzen dasselbe war, wie bei dem Mann mit den weißen Augen. Ein Akatsuki weniger und mit dem Braunhaarigen einer mehr, somit glich sich das aus. Nachdem auch das erledigt war, konnten sie nun hoffentlich endlich weiter und es würden keine weiteren Störungen mehr sich zwischen ihnen und ihr Ziel –was der Schwertmeister immer noch nicht kannte- stellen. Auch wenn er eine Menge Erfahrung und viele Stärken im Kampf aufwies, versuchte er so gut es ging jede Auseinandersetzung zu vermeiden, es sei denn sie ist dringend notwendig. Vielleicht fragt man sich nun, warum der Yuuta sich Akatsuki angeschlossen hat, obwohl er eine Antipathie gegenüber Nukenin besitzt, doch die Antwort auf diese Frage liegt nicht weit. Um wieder in sein Reich zurückzukommen und als Samurai anerkannt zu werden, ist er sogar bereit die Hilfe von jenen anzunehmen, die er seit seiner Kindheit verachtete. Manchmal muss man doch über Kohlen laufen, wenn man an sein Ziel gelangen will, auch wenn die Motive nicht gerade moralisch sind. Mal sehen was dieser neue Weg den Tetsuya eingeschlagen hatte ihm bringen würde, als Akatsuki wusste er natürlich was ihm graute, aber darüber hinaus. Würden ihn die Dörfer erkennen und als einstiger Anführer der Samurai identifizieren? War es doch die richtige Entscheidung Hilfe von Akatsuki anzunehmen, um sich die Weste in Tetsu no Kuni reinzuwaschen oder würde er dadurch nur noch mehr in Ungnade fallen? Fragen über Fragen und doch wusste er darauf nun keine Antwort, doch in einer Sache war er sich mehr als Sicher. Ohne weiteres würde er Akatsuki nicht blind vertrauen, jederzeit mit einem Angriff von hinten rechnen, die Aktion vor seinem Auge war der beste Beweis dafür. Einerseits war er im Nachteil nicht wirklich etwas über die einzelnen Mitglieder und ihre Fähigkeiten zu wissen, andererseits wussten sie auch nichts von seinen wahren Fähigkeiten, zumal der Yuuta Informationen besaß, die die Organisation brauchte und solange er diese nicht rausrücken würde, wäre er noch nützlich und würde nicht sofort weggeworfen werden, wie das ehemalige Mitglied was nun mittlerweile auf dem Grund des Flusses liegen dürfte.
Es war pure Ironie, dass sein Gesprächspartner die Worte Sashijos verwendete, um ihm klar zu machen, dass er zwar Interesse hatte, aber Genaueres noch warten musste. Hatte der Samurai etwa erwartet, dass Sashijo schon jetzt sämtliche Informationen haben wollte? Natürlich musste das noch etwas warten, auch wenn es ihm persönlich widerstrebte. Zuerst würde sich herausstellen müssen, inwiefern man sich tatsächlich vertrauen konnte - was von dem Gesagten nun wahr war, und was nicht. Der Yuuta verstand es immerhin, mit Leuten zu spielen und ihnen etwas vorzumachen, da hätte Sashijo den Erklärungen des Samurai ohnehin wenig Gehalt zugeschrieben. Nicht umsonst hatte er ihm angeboten, sich der Organisation anzuschließen, um langsam hinter diesen anfänglichen Schleier zu blicken und ohne jegliche Hintergedanken das preis zu geben, wovon er dann überzeugt wäre, dass es dem allgemeinen Wohl der Reiche zugunsten käme. Aber wie es schien hatte Tetsuya ohnehin nur Augen und Ohren für sein Heimatland, da er auch in Anbetracht dieses großzügigen Angebotes nicht von großen Erwartungen erfüllt zu sein schien, sondern in einem weiteren Anfall von Nostalgie lediglich Worte für Tetsu no Kuni fand, anstatt Interesse an dem Wissen der Organisation zu hegen. Einerseits war seine Treue und Ehre bewundernswert, andererseits würde es auch bedeuten, dass er nie wirklich zu ihnen gehören würde, sondern seine wahre Loyalität immer dem Eisenreich gelten würde. Das machte es zwar für Sashijo leichter, ihn mit Hoffnungen auf eine Rückkehr in sein Reich dazu zu bringen, für die Organisation zu kämpfen, aber dennoch rief es Zweifel in seinem sehr kritisch veranlagten Charakter hervor. Er hielt sie jedoch vorerst davon ab, ihm weitere unwichtige Gedanken zu bescheren, und konzentrierte sich wieder auf den Yuuta, nachdem dieser ihm erklärte, dass er eigentlich nichts über die Samurai wissen konnte, wenn er nicht selbst einer von ihnen war. In Anbetracht dieses Stolzes, der so sehr an Ignoranz grenzte, musste Sashijo ein leichtes Schmunzeln unterdrücken. Da kam es ihm genau recht, dass der Samurai von hier verschwinden wollte und dies lauthals kundgab. Ohne jedoch weiter auf eine Reaktion von Sashijo zu warten, setzte sich der Yuuta bereits in Bewegung. Leichte Falten bildeten sich auf der Stirn des Akatsuki, ehe Tetsuya inne hielt und sich verlegen am Hinterkopf kratzte. Gefolgt von einem Glucksen verriet es Sashijo, dass sein Gesprächspartner tatsächlich schon etwas zu viel intus hatte. Mit welchen Leuten ließ er sich da bloß immer ein? Wortlos kehrte der Sunshu ihm den Rücken. Der Mantel flatterte auf, ließ die Wolken für wenige Sekunden im Wind dahinflattern, ehe er sich wieder legte und die langsamen Schritte seines Trägers verbarg, welche ihn überraschend schnell über die weite Wiese trugen.
Es war eine kühle Nacht, in der nicht selten ein beißender Wind durch die üppigen Kronen der Bäume fuhr und die Blätter bis weit hinaus über das Meer trug. Am Firmament zeichneten sich unzählige Sterne ab, wurden jedoch des Öfteren von spärlich großen Wolken überdeckt. Der karminrote Kragen seines Mantels reichte dem Sunshu bis zur Nase, und wenn man im finsteren Schein der Nacht genauer hinsah, so erkannte man, dass er seine Augen geschlossen hatte, während er unbeirrt weiter seines Weges ging. Unter dem edlen Stoff war das Kanji des Tigers geformt und aufrecht erhalten worden. Das Zûzo Tsûchin - Eine Technik, die es dem Blauhaarigen ermöglichte, Kontakt zu sämtlichen Mitgliedern aufzunehmen und - was viel wichtiger war - stets zu wissen, wo sie sich aufhielten. Eine der nützlichsten Techniken der Organisation, die jedoch nur Sashijo selbst beherrschte und welche ihm schon des Öfteren geholfen hatte, Mitglieder aufzuspüren, Verräter niederzustrecken und Kontakt aufzunehmen, ohne extra eine Astralprojektion beschwören zu müssen. Auch in dieser Nacht sollte sie ihm wieder ehrwürdige Dienste erweisen, denn nicht fern von seiner derzeitigen Lage erfühlte der Sunshu den Ring von Tetsuno, dem Mitglied, welches seit seiner eigenen Zeit in der Organisation an seiner Seite gekämpft und stets große Treue bewiesen hatte, auch, als Sashijo noch nicht Leader gewesen war. Und eine weitere Anomalie erregte die Aufmerksamkeit des Blauhaarigen. Es war das Chakra von Rin, wenn er sich nicht irrte, welches nahe Kumogakure zu orten war. Sie war also doch geflüchtet, hatte die Gelegenheit genutzt, von der er gedacht hatte, sie würde sie nicht ergreifen. Er würde sich später um sie kümmern.
Nachdem er seine ockerfarbenen Augen wieder geöffnet hatte, blickte er in einen von Dunkelheit umhüllten Wald aus hageren Bäumen, die teils schief und sehr oft sogar umgeknickt waren. Der Boden war feucht, gar matschig und ein jeder Schritt gab ein ungewöhnliches Geräusch von sich. Hinter sich hörte er Tetsuya, der während des recht kurzen Weges kein Wort verloren hatte. Tetsuno musste nah sein, das spürte der Akatsuki nach wie vor. Es war nicht das bloße Interesse, welches ihn vorantrieb, sondern ein Verdacht, welchem er auf die Spur gehen musste. Kagami hatte etwas von einem Kampf erzählt, der an der Küste stattgefunden haben müsste, da sie dort unterwegs waren, als sie überrascht wurden. Es konnte sein, dass Tetsuno ebenfalls darin verwickelt wurde und nun tot in einem Sumpf vermoderte. Aber wenn die Konoha-Shinobi es wirklich geschafft hätten, einen der besten unter den Akatsuki zu töten, dann würden sie ihn doch gewiss mit ins Dorf nehmen und untersuchen. Oder war es einfach Zufall, dass er sich genau hier befand? Es brachte recht wenig, jetzt noch zu spekulieren, wo er scheinbar in greifbare Nähe zu kommen schien.
Dann sah er sie. Zwei Shinobi, einer von ihnen mit dem Körper Tetsunos auf dem Rücken, der andere sichtlich geschwächt auf die beiden Akatsuki starrend. Sashijo zögerte nicht. Mit einer rasanten Beschleunigung raste er auf den Shinobi zu, der Tetsuno trug, und beförderte ihn mit einem Schlag von enormer Wucht durch den nächsten Baum. Nach der Drehung, welche die Kraft seines eigenen Schlages ausgependelt hatte, fuhr der Akatsuki mit seiner Rechten an die Kehle des zweiten Konohanins und leitete ohne große Umschweifungen das Clanchakra in seinen Körper. In Bruchteilen einer Sekunde wurde Sashijo sich der Verfassung des Fremden bewusst, erfühlte, wie schwach er nach dem vergangenen Kampf war und wusste, dass ein einziger gezielter Schlag ausreichen würde, um ihn ins Jenseits zu befördern. Und eine weitere Schlüsselinformation verbarg sich im Geiste des Shinobi. Die Gedanken des Fremden schweiften um sein Dorf, bereuten es, ihm nicht mehr dienen zu können. Die Menschen, die er noch hätte retten können, als Befehlshaber über die Anbu-Einheiten des Dorfes. Noch während sein Fuß mit brachialer Präzision auf den Magen des Anbu-Captains zuschoss, wurde Sashijo sich darüber bewusst, was für einen Fang er da gemacht hatte. Umso mehr genoss er es, als sich sein Fuß in die Magengrube des Hyuugas bohrte, dieser Blut hustete und einem Geschoss gleich in den Fluss stürzte, welcher sich durch den gesamten Sumpf zog. Der Captain sollte sich nicht über wasser halten können, untertauchen und im matschigen Untergrund des Gewässers verkommen. Den Blauhaarigen beschlich das befriedigende Gefühl, einen weiteren Menschen von der Illusion des Lebens befreit zu haben, ihn erlöst zu haben von der Vergänglichkeit und Beschränkung des menschlichen Daseins. Er atmete tief durch, nachdem er seinen Fuß wieder auf den Boden gesetzt hatte. Es dauerte nur wenige Augenblicke, bis weitere Anbu-Einheiten auftauchten und mit entsetzten Gesichtern auf die Wasserfontäne starrten, die der kraftlose Körper des Hyuuga mit seinem Aufprall verursacht hatte. "Geht in euer Dorf und berichtet, was ihr gesehen habt. Erzählt ihnen, wer euren Captain getötet hat und richtet aus, dass er nur einer von vielen war, die wir noch fordern werden." Die Stimme des Akatsuki verklang leblos in den üppigen Bäumen, von denen die Anwesenden umsäumt waren. Die Anbu richteten ihren Blick aufeinander, nickten kurz und zwei von ihnen verschwanden hastig in der dunklen Ferne des Waldes. Einer von ihnen blieb jedoch, richtete seinen wutentbrannten Blick auf Sashijo und raste mit unglaublichem Tempo auf ihn zu. Sashijo hatte Mühe, den prompten Angriff abzuwehren, und wurde zurückgedrängt. Sein Gegner hatte ein Schwert gezückt und setzte alles daran, es dem vermeintlichen Mörder seines Captains in den Leib zu rammen, doch letztendlich war das Gegenteil der Fall. Die Breite Klinge des Sunshu hatte sich in die Brust des Anbu gebohrt, der seine letzten Atemzüge tätigte und ohne ein weiteres Wort in die Welt der Erkenntnis überging. Ohne dass Sashijo seine Hand auf dem Griff des Schwertes ruhen hatte, zog es sich selbst aus dem leblosen Körper des Konohanins und verschwand in einer flüchtigen Rauchwolke, während Sashijo auf Tetsuno zuging, um Erklärungen zu erhalten.
Der angeschlagene Akatsuki lag am Boden, atmete ruhig und gleichmäßig, schien jedoch fast genauso mitgenommen zu sein wie der Anbu-Captain, den der Blauhaarige zuvor im Fluss versenkt hatte. Sashijo kannte ihn so nicht. Normalerweise würde Tetsuno mit jeder Faser, die er noch unter Kontrolle hatte, für seine Freiheit und die Ideale der Organisation kämpfen. Zudem schien er nicht sonderlich erfreut über das Auftauchen von Sashijo, schenkte ihm nur einen abschätzenden Blick und blieb ruhig. Etwas stimmte nicht. Der Sunshu hatte ein Gespür für soetwas, und nicht zuletzt das Chakra, mit dem er Gewissheit über Dinge erlangen konnte, die einem normalen Menschen fern blieben. Sashijo reichte Tetsuno die Hand, sodass er sich aufrichten und an ihm stützen konnte. Nur zögerlich nahm der Schwarzhaarige das Angebot entgegen und berührte die Hand des Sunshu. Dieser hingegen festigte den Griff und leitete Chakra in den Körper seines vermeintlichen Kumpanen, um Aufschluss über das zu bekommen, was ihn unruhig stimmte. Und was Sashijo da fühlte, gefiel ihm ganz und gar nicht. Nach all den Ereignissen, die sich im Kampf abgespielt hatten und die der Shinshi in seinem Kopf Revue passieren ließ, war ein tiefes Misstrauen der Organisation gegenüber spürbar. Eine große Abneigung gegenüber den neuen Mitgliedern, die anscheinend nicht das Zeug dazu gehabt hatten, gegen die Konohanins zu bestehen, die geflüchtet sind und ihn seinem Schicksal überließen. Es waren enorme Zweifel bezüglich der Entscheidungen von Sashijo spürbar, eine Skepsis, die ihn immer weiter von der Organisation abbrachte und schon bald in Verrat übergehen würde, wenn man dagegen nichts unternahm. Der Sunshu spürte, wie Tetsuno sich freiwillig gefangen lassen nehmen würde, nur um eine Auszeit zu bekommen. Wie er es riskierte, dass eine Großmacht wie Konoha an die Informationen gelangen konnte, welche Akatsuki in den Ruin treiben würden. Den Tetsuno, den er schon über Jahre hinweg kannte, suchte er vergeblich. Alles, was er fand, waren Zweifel und Misstrauen und die Sehnsucht, sich von alledem lösen zu können. Die Tage, in denen sie gemeinsam auf Missionen gingen, Gegner bezwangen und aus reinem Spaß am Frei-sein durch die Welt zogen, waren vorüber. Es waren schlimmere Zeiten, die drastischere Maßnahmen erforderten. Und in solchen Zeiten war für Zweifel oder gar Verrat kein Platz mehr. Sashijo schloss die Augen und unterbrach den Chakrafluss, ehe er dem stählernen Akatsuki gänzlich auf die Beine half und einen leisen Seufzer von sich gab, der sich vor seinem Mund kristallisierte. Er wusste nicht, inwiefern Tetsuno von dem Jutsu etwas mitbekommen hatte, aber es spielte ohnehin keine Rolle mehr. "Die Zeiten haben sich geändert, Tetsuno." Nachdem er seine Augen wieder geöffnet hatte, blickten sie in jene des Schwarzhaarigen und spätestens zu diesem Augenblick durfte klar gewesen sein, was als nächstes passieren würde. Sashijo nahm die Hand des Shinshi und zog langsam den Ring vom Finger des Akatsuki. "Wir teilen viele Erinnerungen. Umso mehr freue ich mich für dich, endlich die Erlösung zu finden, nach der du so strebst." Es vergingen nur wenige Herzschläge, ehe Sashijo mit der Rechten in den Nacken von Tetsuno fuhr, sein Gesicht mit voller Wucht gegen seine angewinkelte Kniescheibe donnerte und ihn letztendlich mit einem Tritt, der gar noch intensiver schien als der vorherige, ebenfalls im Fluss versenkte. Auch er sollte keine Überlebenschance haben und nun im ewigen Fluss des Seishin auf die Unvollkommenheit dieser Erde zurückblicken. Sie würden ihm alle danken, wenn er sie hören könnte.
Ein letztes Mal sah Sashijo sich um, und als er sich sicher war, dass sie alleine waren, ging er wieder zurück zum Samurai, der das ganze Schauspiel beobachtet hatte und keinen Laut von sich gab. Die Tatsache, dass der Sunshu gerade den letzten waschechten Akatsuki nach ihm und eine Person, die er schon seit Jahren kannte wie keinen anderen, getötet hatte, schien ihm nichts auszumachen. Er sah im Tod die Erlösung, das Maß aller Dinge und die Befreiung aus einer Welt, die von Leiden geprägt ist. Er machte keine Unterschiede zwischen alten Freunden, Erzrivalen oder Familienmitgliedern. Im Tod waren sie alle gleich. Alle teil dieses Ganzen, was in seiner Perfektion nicht zu überbieten war. Er freute sich für die Opfer, die diese Nacht gefordert hatte, und gab mit leicht angehobenen Mundwinkeln weiter den Weg vor, was dem Yuuta womöglich zu denken gab. Es war jedoch kein Ausdruck der Freude, vielmehr eine seelische Befriedigung. Nun galt es sich jedoch um eine Person zu kümmern, deren Schicksal jenem von Tetsuno gar nicht so unähnlich sein könnte..
Nach einem langen Fliegen erreicht der Lehmvogel mit seinem Beherrscher und seiner Beute endlich sein Ziel. Aber es waren nur zwei Personen vor Ort, eine dritte war nicht dabei. Was war geschehen? Arina hatte sich abgeseilt, sie wollte ihr Training zuende führen und dazu hatte sie sich mit einem zweiten Lehmvogel an einen anderen Ort abgesetzt. Also blieb es wieder einmal an Kagami allein hängen, diese ganzen Arbeiten zu führen. Immerhin ist Akatsuki ja auch noch eine Einheit, mit der man sich in manchen Situationen einfach nur mit Arbeit beschäftigen sollte. Aber was bliebe dem Akatsuki denn auch anderes übrig, als jetzt nicht wieder genau dies zu tun, was er eigentlich immer tat, wenn er vielversprechende Menschen sah, die sich auch noch dafür eignen würden, sie wohl zu Akatsuki zu holen. In der Organisation war er ja immerhin auch eine Person, die mit zu den gefährlichsten gehörte und auch viel dafür tat, das die Organisation immer mit dem mächtigsten Shinobi ausgestattet war. Jetzt würde sich aber dann auch zeigen, ob er denn wirklich damit recht behalten würde, wenn er sich wieder darauf einlässt, eine nächste Person vor die Wahl zu stellen. Denn immerhin ist es nicht besonders schwer, geeignete Personen zu finden, aber doch recht schwer, Personen dann dazu zu überzeugen, mit für die Orga zu arbeiten. Was man aber doch sehen konnte, wenn es denn funktionierte oder eben nicht. Während der Lehmvogel zur Landung angesetzt hatte, sprang Kagami vom Vogel ab und dieser spuckte den anderen Mann aus. Kagami lief dann um ihn herum, um ihn zu untersuchen. "Du wirkst recht bescheiden, das große Schwert, was du mit dir rumführst, das soll nicht zufällig irgendetwas Anderes kompensieren, oder? Ist auch egal, du scheinst sehr interessant zu sein, ich will dich gerne dabei haben..." Provokativ wie immer sprach Kagami mit dem Mann, immerhin war er so wie er war und er würde es sich auch garantiert nicht verbieten lassen, würde er Zicken machen, dann würden ein paar Bomben ihm schon das Maul stopfen.
So ganze hatte Doragon noch nicht verstanden was eigentlich jetzt alles passiert war. Das letzte was er noch bewusst und mit vollem Sachverstand mitbekommen hatte war das er auf der Flucht vor etwaigen Häschern aus Kirigakure war. Dann traf er zwei schräge Cosplayer die wohl oder übel doch keine Cosplayer waren und zwei egomanen die es sogleich mit ihnen allen aufnehmen wollten. Kurz darauf wurde er auch schon geschnappt in einen riesigen Vogel verfrachtet und wegtransportiert. Das sie geflogen waren, war ihm bis dahin nicht einmal wirklich aufgefallen oder in den Sinn gekommen. Auch hätte er sich einfach wehren können. Sein Schwert hatte sein Auge stets schnell hin und her wandern lassen als hätte es gar nicht gewusst wo es zuerst das Chakra hätte entziehen können. Aber das wäre dann wohl auch der sichere Tod oder zumindest eine ziemlich böse Bruchlandung gegeben wenn es dem Vogel sein Chakra und damit seine Lebensgrundlage entzogen hätte. So also wartete der junge Mann erst einmal ab. Diese beiden wirkten nicht so als würden sie ihm etwas antun wollen, oder zumindest noch nicht. Wenn sie den Fehler machen wollten mit ihm zu spielen, dann sollten sie sich besser auf einen harten Kampf gefasst machen. Es dauerte so aber nicht lange bis das ganze Gerüst zum stehen oder eher zum landen kam und er unsanft aus dessen Maul entlassen wurde. Der zukünftige Akatsuki richtet sich schnell auf und klopfte seinen Körper kurz ab, dann überprüfte er ob noch alles da war und stellte dann fest das nur noch der komische Kerl anwesend war. Was mit der Frau passiert war konnte er nicht sagen. Er hatte inzwischen seine Hände in seinen Taschen vergraben und schaut den Mann vor ihm jetzt gehässig an. "Weiß ja nicht was bei euch so alles abgeht aber das hier ist nicht mehr Kiri, oder zumindest hab ich keine Ahnung wo ich jetzt gerade bin und da Cosplayer nicht über solche Fertigkeiten verfügen denke ich mal das ihr auch keine einfachen Zivilisten seit, oder eher du, da die Frau ja schon wieder weg ist." Wirklich groß ging der Akatsuki nicht auf ihn ein, stattdessen beleidigte bzw. provozierte er ihn zuerst nur um dann ihm zu sagen das er ihn gerne dabei hätte. So genau machte das für ihn selbst aber noch keinen Sinn. "Ziemlich komische Anwerbeversuche, mich erst zu provozieren und dann einzuladen. Bist wohl noch sauer das ich dein Tondingensbums da kaputt gemacht hab oder?" Im Grunde war es klar wo der Mann ihn angeblich dabei haben wollte, aber so ganz glaubte er ihm das noch nicht. Doragon war bisher noch nicht in Kontakt mit Akatsuki gekommen, weshalb er auch nicht genau wusste woran er einen echten von einem Hochstapler unterscheiden konnte. Aber da der Kerl ihn zumindest aus Kirigakure herausgebracht hatte könnte er sich zumindest anhören was er zu sagen hatte. "Wo willst du mich denn dabei haben und warum?" _________________ <center></center>
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