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Origami Isamu ANBU


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 108
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Verfasst am: So 24 Jul, 2011 23:13 Titel: |
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Lernpost: Fukashi no Higo [Unsichtbare Obhut] 6/10
Er sammelte sich. Stand auf, nahm den Mantel langsam ab, legte die spärlichen letzten Reste des alten, fuchsroten Utensils, zusammen um ihn dann fein säuberlich einige Meter entfernt zu deponieren. So ramponiert das gute Stück nun, nach der Explosion, auch sein mochte, es hing viel zu viel Nostalgie daran, als dass sich der rote Fuchs davon auch nur irgendwann in entfernter Zukunft trennen wollen würde. - Es war nicht nur ein Stück Wüstenmantel. Es war... Ein Erinnerungsstück. Kämpfe gegen Akatsuki. Kämpfe an Kibous und an Shoras Seite. - Alles im Grunde, das er je vollbracht hatte, an Allem war der Mantel beteiligt. Wohl auch deshalb kniete er sich nieder, als er ihn hinlegte, klopfte die Luft zwei, dreimal in fast sanften Gesten aus dem zusammengelegten, leicht angekokelten Mantel.
Damit raffte sich der Origami wieder zusammen, stand auf, trat an den Kreis und rief sich erneut zum wiederholten Male in Erinnerung, was er von diesem Jutsu bereits alles durchdacht hatte. Zu viel. Zu wenig. Es half nichts. Es half alles nichts. - Man konnte sich nicht alle Dinge zurechtdenken, auch dann nicht, wenn man ein Analytiker war, wenn man dachte, ruhig und besonnen agierte. Auch dann nicht, wenn man er war. Er würde es weiterprobieren müssen, zweifelsohne und würde dabei seinen Gedankengang umsetzen und darauf hoffen, dass es so vonstatten ging, wie die Gesetze der Mathematik es einen lehrten. - Oder die Gesetze der Physik. - Vielleicht auch nur das eigene Verständnis davon, wie die Welt funktionierte. Nicht im kleinsten Detail, aber genug. So war es zu hoffen. Folglich das Chakra konzentriert und regelmäßig im Körper verteilt, die Augen dabei geschlossen und eingies an Chakra mehr konzentriert, die gesamte Menge schließlich in die Arme geleitet. Nur eine kleine Konzentrationsübung um sich selbst erneut auf das Training hier einzustellen. Die kleinen Schrammen und Kratzer hatte er zu ignorieren, es mochte an der ein oder anderen Stelle ziepen und zerren, aber das brachte einen Anbu sicher nicht aus dem Gleichgewicht, viel bedeutender war wohl, dass sein Kopf sich wieder von den Dingen rundherum befreite, dass er all sein Denken darauf fokusierte, was da geschah. Es war dunkel. Es war angenehm. Er schwitzte nicht, dazu war es zu kühl. Er war auch noch nicht fertig, dass er hätte keuchen müssen, auch wenn er langsam aber sicher durchaus das Fehlen eines nicht ganz geringen Teil seines Chakras bemerkte. Der Origami stellte einen kleinen, aber explosiven Schwan her, den er in die Mitte des Kreises gleiten ließ. Der Kreis, er galt ihm noch immer als Orientierungshilfe und Maßstab. Auch diese Hilfe müsste er irgendwann ablegen, aber das war erst dann wirklich sinnvoll, wenn die Theorie dieser Technik tatsächlich einen relevanten Praxisbezug offenbarte. Jetzt. Konzentrier dich Junge! Diesmal richtig., so ein letzter Apell an sich selbst. Die Augen fixierten den Schwan, er würde bald hochgehen. Er kannte das Timing, wusste, wieviele Sekunden es waren, noch mehr: Die Zeit war ihm in Fleisch und Blut übergegangen, wie das Gespür für sein eigenes Papier überhaupt. - Das hatte er tatsächlich allen Origamis voraus: Er war befähigt sein Papier über Kilometer hinweg zu verfolgen. - Ein anderer mochte es wohl fühlen, aber nicht bis zu diesem Ausmaß. Das hier war somit nur eine kleine Übung, dieses Timing. Es zerriss den Schwan, im selben Moment waren bereits die Hände zusammengeflogen und im vernachlässibgarsten aller Zeitintervalle hatte er den linken Arm ausgestreckt, zeitgleich den rechten um das Katame von zwei Seiten heran zu wirken. - Damit die entsprechende Stärke der Luftwand in der Hälfte des Zeitintervalls, sehr viel deutlich jedoch: Isamu hatte zwei Punkte erschaffen von denen aus er selbige Wand in diese Welt gebar. Vor sich selbst und ihm selbst gegenüber. Und gerade damit den einen Punkt hinzugenommen, der am langsamsten von Allen mit der verdichteten Einheit der Luftmoleküle zugepflastert wäre...
Tatsächlich: Die Explosion als solche blieb vollends in der Kuppel gefangen. Kein Luftzug bewegte sich nach außen. - Nur die Hitzewirkun spürte er, aufgrund seiner Nähe, mehr als nur deutlich. Hätte er den Abstand nicht selbst und so oft bemessen, hätte ihn wohl durchaus die Angst durchschütteln können, als die Lichterscheinung durch den finsteren Hof zuckte. Ein gutes Ergebnis...?, er besah sich noch einmal die Flächen. - Sie waren, außerhalb des Kreises, wie sie es zuvor gewesen waren. Wohl. An diesem Punkte würde schwerlich schnell wieder ein Grashalm wachsen. Aber mehr als das zählte, dass die Technik an sich Fortschritte machte... Wenn er jetzt die Konstruktion als solche soweit variieren könnte, dass sie speziell auch gegen Hitzeeinwirkung und allem, das dazu gehörte, tauglich war, dann wäre es... Perfekt. Eine Notiz in Gedanken, die das 'perfekt' sofort ausradierte und mit 'gemeistert' ersetzte. - Es gab nichts perfektes in einer Welt, die so war, wie diese. ... Aber man sollte danach streben um es zum maximalsten Grad zu erreichen. - Das Beste war nicht zwangsläufig das Perfekte...
(812 Wörter) _________________ <center>Deckname - Akaku Fokkusu - Der rote Fuchs von Sunagakure
Origami Isamu | Techniken des ANBU | Clan der Origami | Lehren der Inochi</center> |
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Origami Isamu ANBU


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 108
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Verfasst am: Fr 05 Aug, 2011 23:16 Titel: |
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Lernpost: Fukashi no Higo [Unsichtbare Obhut] 7/10
War es einfach? War es schwer? War es... einfach unmöglich? Er hatte nun schon einzige Zeit herumprobiert um dieses letzte Problem zu lösen, das er mit dieser Technik hatte. Zeitgleich zu diesem Gedanken musste Isamu bereits die Nase wieder rümpfen, kurz seufzen und verzog die Miene angesichts seiner eigenen Gedanken etwas verächtlich. Es war nicht einfach nur ein 'Problem', das man aus der Welt schuf. Es war die Quintessenz dahingehend, wie er sich diese Technik vorstellte. Die Quintessenz dafür, dass man aus einer Technik, die sich speziell gegen physische Angriffe richtete eine Technik erschuf, die speziell gegen metaphysische Angriffe effektiv war. - Gegen Raiton. Gegen Katon. Gegen Fuuton. Gegen Explosionen und Energieentladungen jeder Art. Gegen Himmel-, Blitz- und Donnerwetter.
Wie hielt man Wärme davon ab weiter zu fließen? Wie hielt man einen Strom von etwas auf, das man nicht fassen konnte? Wie hielt man generell etwas auf, das man nicht fassen konnte? Der Origami stellte sich einen Fluss vor, gewöhnlich, ein tiefes Flussbett in dem Wasser vor sich hinfloss. Das aufzuhalten war eine Kleinigkeit: Man kreierte einen Damm. Aus Holz. Aus Stein. Aus Papier oder Erde. Man nahm etwas greifbares um etwas greifbares aufzuhalten. Um es in die richtige Bahn zu lenken... Denn, wenn er so darüber nachdachte: Ein Damm war sinnlos. Er konnte nur das Wasser aufstauen, bis es hoch genug war und darüber hinwegfloss, damit hätte man nur einen See geschaffen, aber das eigentliche Problem nicht gelöst... Wenn man das alte Flussbett trocken legen wollte, dann müsste man dem Fluss ein neues anbieten. Und das entsprach sinnbildlich dem, das er erreichen wollte: Es 'genügte', wenn er den Energiefluss so umlenkte, dass er im Inneren der Kuppel blieb und nicht mit aller Kraft dagegen drückte. Das, so die Rechnung des Jungen, würde die Kraft im Inneren verstärken... Oder. Genauer gedacht: Es würde die Gewalt der resultierenden Kraft auf eine kleinere Lokalität beschränken. - Damit wäre das Ziel erreicht.
Doch. Was in Gedanken so einfach anmutete, hatte sich schon durch dutzende Versuche, bereits nachdem er die Kuppelform als solche erlernt hatte, als äußerst schwierig herausgestellt. Die Form zu ändern war nichts, wirklich nichts im Vergleich dazu die Struktur zu ändern. Man kannte das, vor Allem als Origami... Die Form eines Stücks Papier zu verändern war keine Kunst, das war... Handwerk. Das bloße Anwenden dessen, das man im Blut trug, das tat er, wie andere atmeten. Aber daraus etwas anderes zu bauen? Das war unmöglich, selbst für die Papierliebhaber des Origami-Clans. Erneut dieses Seufzen. - Die Gedanken davon, wie schwer etwas war, die brachten ihn nicht weiter, im Gegenteil. Sie verhinderten nur, dass er ausprobierte. Ausprobieren. Üben. Versuchen. Experimentieren. Dinge, die er nicht mochte, am liebsten hatte er es, wenn er sich seine Fakten zusammensuchte um dann die bestmögliche Option zu ergreifen... Aber das war nicht möglich, wenn man ein Jutsu erschuf, das noch nicht existierte. Er hätte nicht einmal von einem Schriftstück, ja nicht einmal einem Mythos gewusst, der solch etwas ähnliches schon einmal behandelt hätte, obwohl ihm durchaus bereits Parallelen zu den Techniken der Inochi bewusst waren. - Schlussendlich baute er doch auf selbigen auf... Es half nichts. Es war dunkel. Es war spät. Und sein Chakra, wovon er im Normalzustand nicht allzu wenig hatte, neigte sich auch bereits langsam dem Ende. Langsam. Er schwitzte, es war ihm auch trotz der Wüstenkühle in der Nacht nicht kalt, aber auch, wenn er nicht annähernd vor dem Kollaps stand, so drückte ihn doch langsam die Müdigkeit so sehr, dass sich der Schluss das Training zu beenden und ins Bett zu hüpfen als naheliegend erwies... So gedacht. So getan.
Der nächste Tag begann damit simpel: Aufstehen. Frisch machen. Umziehen. Frühstücken. Und sich Proviant schnappen, sowie im Weiteren mit den frisch geborgenen Kräften nach dem erholsamen Schlaf sich auf in die Wüste zu machen. Dort mochte ihn niemand stören, sowie die große Weite der Wüste sicher stellte, dass er auch ja kein Fünkchen an Gras und Leben vernichten konnte, während er sich an dem Jutsu versuchte. Etwas Ironie, dass man für das Erlernen eines starken defensiven Jutsus erhebliche Mengen an brachialer Gewalt brauchte um auch testen zu können, ob das beschriebene Chakrabild entsprechend funktionierte wie es sollte...
tbc: [Suna] Die Windwüste # 1
(694 Wörter) _________________ <center>Deckname - Akaku Fokkusu - Der rote Fuchs von Sunagakure
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Origami Isamu ANBU


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 108
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Verfasst am: Fr 26 Aug, 2011 22:31 Titel: |
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pp: Wüstengebiet
So schlecht konnte es Takiri gar nicht erst gehen, wenn sie nach dem, das sie letzte Nacht geleistet hatte und nachdem sie einen geschlagenen halben Tag in der Wüste ohnmächtig zugebracht hatte, noch fähig war einen Kranich zu erstellen. - Weiter: Das ganze ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Überhaupt, das empfand er als seltsam: Isamu wäre in so einer Verfassung, selbst in der, in der er sich gerade befand, nur in Notfällen dazu übergegangen noch mehr Chakra zu verbrauchen. Nicht jeder konnte, auch, durfte nicht jeder so sparsam mit seiner inneren Energie umgehen, wie es der Origami ab und an und immer wieder tat. Er hortete diesen letzten Rest stets wie einen Schatz. Und selbst dieser Rest würde wohl Takiris aktuellem Level gleichkommen. "Weil Laufen die Beine übt. - Wer nicht durch die Wüste läuft, der verlernt sich dort zurecht zu finden... Irgendwann." Ruhig die Stimme. Sicher die Stimme. Laut genug, dass man sie hörte und leise genug, dass sie nicht in den Ohren dröhnte. Das richtige Maß, die goldene Mitte von der Isamu mittlerweile genug an Erfahrung gesammelt hatte. So stieg er mit leicht widerwilligem Gesicht auf. Er hätte tatsächlich keine Probleme damit gehabt, wenn er sie den Weg einfach auf den Schultern getragen hätte. Im Gegenteil. - Man nannte sich selbst nicht umsonst Wüstenwanderer.
"Was ich in der Wüste?..." Die Miene war leicht geschockt, jedoch nur für den Bruchteil einer Sekunde lang, dann fing er sich und antwortete in einfacher, eigener Manier, in aller Ruhe. "Es hat gedauert. Aber das Kami Arashi beherrsch ich nun. Dank deiner Hilfe." Ein Lächeln, den rechten Arm erhoben, kurz gelacht und sich mit demselben Arm am Hinterkopf gekratzt. Das ganze sollte den Eindruck, dass er etwas 'großes' erreicht hatte schmälern. Er war schließlich nur ein Chunin... Und diese Fassade galt es aufrecht zu erhalten. "In der Wüste habe ich heute..." Wie sollte er das zu Ende bringen? Lügen? Das stand ihm nicht. Sie wusste wohl, dass er trainiert hatte, aber letztlich war es ohnehin nicht fatal. Nein, unter diesen Umständen nicht. "Eine neue Defensivtechnik für die Inochi entwickelt. Speziell gegen nicht-physische Angriffe. Hehe." Dieselbe Handbewegung wie zuvor. "Für einen Chunin nicht Übel." Ein breites Grinsen. Wie war das? Nicht den Anschein erwecken, dass der Chunin-Rang zu niedrig angesetzt sein könnte. Folglich: Naiv genug verhalten, dass der Gedanke erst gar nicht aufkeimte. Sich also mit aller Zurückhaltung, gemäß des ruhigen Charakters, mit den eigenen Glanztaten brüsten... Sie kamen schließlich an, am Anwesen der Origamis und das war der Moment an dem Isamu schließlich seine essentielle Frage stellte...: "Was hast du da gestern eigentlich in der Wüste... trainiert?" Man hätte gut und gerne 'in die Luft gejagt' oder 'Was war das für ein Feuerwerk' sagen können, aber Training, das traf den Nagel wohl auf den Kopf... _________________ <center>Deckname - Akaku Fokkusu - Der rote Fuchs von Sunagakure
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Origami Takiri Gast
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Verfasst am: Sa 27 Aug, 2011 14:06 Titel: |
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| Das Kami Arashi hatte er also gemeistert, Takiri nickte zufrieden. Es war keine einfache Technik, aber sehr nützlich und äußerst effektiv. Zu hören, dass noch jemand sie beherrschte freute sie. Auch wenn er sein Licht wohl ein wenig unter den Scheffel stellte. Wenn sie recht darüber nachdachte, war Isamu eigentlich ziemlich selten anzutreffen. Ob er überhaupt Chuunin war? Oder gar ein Anbu, der nur für sein Anbu-Dasein lebte? So etwas wusste sie immerhin nicht, das war die Sache der Anbu, nicht ihre. Irgendwie drängte sich ihr der Verdacht aber auf, nur ging sie ihm nicht weiter nach. Sollte es tatsächlich der Fall sein, dann war er ein guter Anbu. Und das reichte ihr völlig. Er war auch ein Inochi, das hatte sie jetzt noch nicht gewusst. Überhaupt kannte sie die Mitglieder ihres Clanes noch viel zu wenig, da kam noch einiges an Arbeit auf sie zu. Wieder lächelte sie. Er arbeitete an sich, verbesserte sich, entwickelte neues. Mit anderen Worten: er verhielt sich vorbildlich. "Auch Chuunin sind in der Lage, Großes zu leisten", war ihre schlichte Antwort darauf. "Sieh mich an, ich bin erst seit kurzer Zeit Jounin und jetzt schon Clanoberhaupt. Das heißt, das meiste habe ich als Chuunin gelernt, nicht als Jounin. Also stell dein Licht nicht unter den Scheffel, Isamu." Sie lächelte ihn an. Die Schwäche war endlich wieder verschwunden und sie konnte stark sein. Stark für Suna und ihren Clan. Das war es doch, was sie als Oberhaupt ausmachen musste, als Jounin Sunagakures. Stark sein für das Dorf und die darin lebten. Während dieses Gespräches kamen sie am Anwesen an und der Kranich landete formvollendet hinter dem Haus der Shin, um nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Da fragte er sie, was sie in der Wüste trainiert hatte. Takiri senkte den Blick auf ihre Handfläche, ehe sie ihm antwortete, ein Lächeln auf den Lippen und ein Leuchten in den Augen. "Ich habe die höchste Stufe des Kamiton gemeistert, Isamu." Mehr sagte sie dazu nicht, allein dieser Satz dürfte ihm Aussage genug sein. "Man hat ihn also noch hier im Dorf gesehen", murmelte sie dann leiser, wie nur für sich und ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Sie konnte es nicht leugnen, sie war stolz darauf. Es geschafft zu haben und dann das Training mit einem Feuerwerk abzuschließen. Vielleicht ein kleines bißchen überzogen, aber verdammt, wie oft schaffte man es schon, sein eigenes Bluterbe auf dem höchsten Rang zu beherrschen? Da durfte man doch wohl mal ein kleines bißchen angeben. Immerhin würde sie in Zukunft wohl eher kein Wort mehr darüber verlieren. "Hilfst du mir bitte in meinen Wohnbereich? Ich trau meinen Beinen noch nicht so ganz." Sie streckte ihm die Hand entgegen, damit er ihr auf die Beine half. |
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Origami Isamu ANBU


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 108
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Verfasst am: Mi 31 Aug, 2011 21:57 Titel: |
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"Haha." Ein Lachen, das an dieser Stellte gesetzt fast etwas höhnisch klang. "Wie sehr man Chunin respektiert, das hab' ich vor Kurzem in Kirigakure gesehen." Seine Hand wedelte zweimal vor seinem Gesicht hin und her und bezeugte damit, was er von manchen Einwohnern von Kirigakure ganz pauschal hielt. - Die wahren Hintergründe seiner Meinung waren differenzierter, aber im Groben, im alltäglichen Geplänkel, da war diese Geste nur gar zu sehr korrekt. "Um ein Haar hätte einer der sieben Schwertkämpfer doch glatt auch die Hand gegen mich erhoben." Isamu grinste dabei nur etwas. Er wirkte tatsächlich nicht bedrückt, sondern tatsächlich wohl fröhlich. - Nicht extrem, doch merklich. "Hät' er's nur getan." So murmelte er daraufhin wieder mit den Armen hinter dem Kopf verschränkt. "Anderes Dorf, andere Sitten. Sozusagen." Er kleines, aber feines Lächeln. Man mochte daran merken, dass er auch den Kiri-Nin bisher nichts wirklich Übel nehmen konnte. - Sah man von der Gefährdung eigener Zivilisten einmal ab... Aber das stand auf einem anderen Papier.
"Die höchste Stufe?..." Er war wohl erstaunt, auch, wenn er es geahnt hatte. "Also höher als ich?" Ein Lachen, das meinte er nicht wirklich Ernst. - Es war doch offensichtlich, dass das Oberhaupt des Clans das Bluterbe auch am besten beherrschen sollte. "Gratulation." Er verbeugte sich, leicht, etwas mehr als eine Andeutung, wenngleich also keine gesamte, tiefe Verbeugung. "Natürlich." Eine schnelle Antwort, ruhiger, freundlicher Ton, während er ihre Hand ergriff und sie sachte hochzog. Die Bewegung, die weiterhin folgte war schnell, sauber, präzise, wie man es lernte, wenn man im Hintergrund als Anbu agierte. - Wie man es einem Shinobi im 'Jounin-Alter' zutraute. Isamu holte sie von den Beinen, sodass er Takiri sicher in den Armen trug und machte sich dann darauf sie in ihren Wohnbereich zu tragen... "Ich sagte doch. Es macht mir nichts aus, dich zu tragen..." Ein mildes Lächeln auf den Lippen, als müsste er etwas sagen. "Ich bin es schließlich gewohnt den Menschen zu helfen. - Trotz aller Einsiedlerei." Ein Grinsen. Ein Lächeln. - Fein und zart, wie es das Gesicht eines introvertierten Charakters wie ihm nicht besser schmücken könnte. So trug er sie schließlich dorthin, da ihr zu Hause war... _________________ <center>Deckname - Akaku Fokkusu - Der rote Fuchs von Sunagakure
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Origami Takiri Gast
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Verfasst am: Do 01 Sep, 2011 20:50 Titel: |
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| "Kirigakure", echote Takiri leise, vor Augen die einzige Person, die sie aus diesem Reich kannte. Es schmerzte immer noch. Entsprechend ging sie nicht weiter darauf ein. War sogar fast betrübt, ihr Blick wirkte leicht abwesend, traurig. Die Erinnerung würde sie wohl so schnell nicht los werden, geschweige denn, darüber hinweg kommen. Sollte sie warten oder nicht? Ihr Verstand sagte nein, ihr Herz ja. Und noch standen beide im Widerstreit, kämpften gegeneinander, keiner war stärker als der andere. Erst Isamus Einwand, wegen dem Kamiton, holte sie mehr oder weniger ins Hier und Jetzt zurück. Sacht lächelte sie. "Danke dir. Es war nicht einfach, harte Arbeit. Aber ich habe es geschafft." Sie nickte, als wenn sie sich selbst bestätigen wollte. Auf ihre Bitte hin, ihr zu helfen, reichte er ihr die Hand und zog sie auf die Beine, was dann kam, war ihr aber nicht sehr angenehm. Er hob sie hoch, um sie in ihren Wohnbereich zu tragen, nicht sie zu stützen. Etwas wenig begeistert sah sie nach unten und dann ihn an. "Es ging auch nicht darum, dass es dir etwas ausmacht, sondern dass es mir was ausmacht. Ich mag es nicht sonderlich, ist die Sache." Schweigend ließ sie sich den Rest des Weges tragen, hoffte, dass ihnen niemand entgegenkam. Dass jemand ihres Clanes sie jetzt so sehen könnte, war ihr nicht sonderlich angenehm. Außerdem mochte sie diese Nähe nicht sonderlich. Aber endlich waren sie angekommen und sie bedeutete Isamu, sie herunter zu lassen. Immer noch war sie ziemlich wackelig auf den Beinen. "Ich danke dir. Ab hier geht es wohl so. Brauchst du noch etwas? Sonst würde ich mir jetzt etwas zu essen machen und dann duschen und den Tag ausklingen lassen, um morgen wieder fit zu sein. Heute ist nicht mehr viel zu wollen, dafür habe ich mich gestern einfach zu sehr verausgabt." Aufmerksam sah sie den Chuunin an. |
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Origami Isamu ANBU


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 108
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Verfasst am: Mi 07 Sep, 2011 17:04 Titel: |
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Kirigakure? - Ein denkbar schlechtes Wort, so mochte es dem Anbu hinterher in den Sinn gekommen sein. Zumindest hatte das Clanoberhaupt den Eindruck gemacht... Etwas, das Isamu gesagt hatte, mochte sie verletzt haben. - Nicht, weil er es gesagt hatte, sondern wohl mehr aufgrund von Erinnerungen?... Zumindest soweit mochte der introvertierte Charakter des Jungen fähig sein, dass er Menschen einschätzte. - Das, das er über ihre Reise in das Nebelreich gesagt hatte, konnte nur schwerlich direkt irgendjemanden verletzen...
"Keine Ursache." Die Stimme war leiser geworden. Es war im fern gewesen, etwas zu tun, das ihr missfiel. Letztlich bewegte er sich auf diesen Ebenen erheblich unsicherer, als auf vielen anderen. Er sah auf. Lächelte leicht und nickte. "Nein. Ich hab, denke ich, selbst noch etwas zu tun..." Es gab immer etwas zu tun. Selbst, wenn es nichts zu tun gäbe, so hatte Isamu eine Angewohnheit, die selten jemand wirklich verstehen konnte. Denn: Er war gern allein. "Gute Nacht... Und bis morgen.", sagte er, ehe er sich umdrehte um selbst zu verschwinden, nicht wissend, dass sie sich am nächsten Tag tatsächlich wiedersehen sollten. Das Ziel war simpel, wiedereinmal erkletterte er die Hauswand und setzte sich auf das oberste Dach um über Sunagakure zu blicken. Eine Aussicht, die er häufig genoss. Die ihn beruhigte. Eine, die ihn spüren ließ, wofür er sich Tag für Tag, Mission für Mission einsetzte. So lag das Lächeln auf seinen Lippen, als er sich neuerlich einmal unter der Sonne über den Dächern befand, alleine war und ob all der Dinge gedachte, die ihm wichtig und nichtig erschienen. Hier oben fühlte Isamu sich ungestört, fühlte sich frei von allen Zwängen und Pflichten. Dachte über Vergangenes, kürzlich und langes, sowie über Zukünftiges nach.
Er war einen weiten Weg gekommen. Vom Akademisten, bishin zum Anbu. Und galt nun, mittlerweile, als Schüler des Kazekagen. Und so wenig es wahr war, so sehr stimmte es auch. Nur: Wer durfte schon wissen, dass der Kage selbst einen Anbu als solchen ausgebildet hatte? Geheimniskrämerei. So wenig man sie mochte, so sehr war sie wichtig. Offiziell betrachtet konnte er sich wohl als der stärkste Chunin in Sunagakure betrachten... Aber: Wenn das zutraf, bedeutete das etwas? Kämpfe, die man nicht führen musste, waren die, die man am besten gewonnen hatte.
Er sass einige Stunden wohl dort oben, bis die Nacht einbracht, ehe sich der Rote Fuchs wieder aufmachte. Derselbe Weg, wie er hochgekommen war: Er setzte die Füße an die Mauer und lief hinunter, als wäre es die natürlichste Übung. So seltsam es auch aussehen mochte, so wenig Leute gab es, die an diesem Ort über sochlerlei überhaupt verwirrt sein könnten. Am Boden angekommen wanderte er ruhigen Schritts zurück zu seinen eigenen Räumen. Ein kleines Seufzen befiel den Anbu, als er die Tür öffnete. Die vier Wände, die eigenen, sie hatten etwas... komisches an sich. Etwas seltsames, das dachte er immer und stetig wieder. Als Spionage-Anbu war er hier ohnehin selten, sondern sehr viel öfter außerhalb. Oder im Hauptquartier der Anbu. Zu guter letzt fühlte es sich hier aber... immer am heimeligsten an. Schließlich schlief man sonst nirgends mit dem gesamten Clan unter ein und demselben Dach. - Auf ein und demselben Anwesen. Kurz geduscht. Kurz etwas zu essen gemacht, einfach, schnell, zu mehr hatte er meist ohnehin kaum Zeit, geschweige denn sonderlich Lust. Und dann entschwand man nach den letzten Lektüren von Schriftrollen und Büchern auch schon in den Träumen der Gerechten...
Der nächste Tag. Simpel als jeh. Isamu stand früh auf, er war es schließlich gewohnt wenig Schlaf zu brauchen und noch mehr war er es gewohnt, dass er ohne eine lange 'Verschlafenszeit' fit wurde. Höchstleistungen direkt nach dem Erwachen, ob sanft oder unsanft, zu erbringen gehörte zu seinem Beruf. Ein kurzes Frühstück vorbereitet, den Wüstenmantel umgehängt und auch ansonsten alle Dinge, die er für eine Reise brauchen könnte abgefertigt und verstaut... So konnte der Tag beginnen. Denn Fakt blieb: Wenn man derart rasch so viel reisen musste, wie er, als Anbu der Attentätereinheit, dann lernte man, dass man sich direkt am Morgen darauf vorbereitete. Das ersparte einem, dass man, wenn eine Mission 'vom Himmel fiel', sich erst sein Zeug zusammensuchen und neusortieren musste. Überhaupt: Ein solcher Tagesrhytmus brachte einen dazu, dass man Dinge nicht mehr vergas, sondern sie, wie im Handumdrehen, vollständig zusammensuchte. - Gar: Als wäre man eine Maschiene, die mit wenigen, präzisen Handgriffen die Dinge zusammenlegte. So vorbereitet trat er aus den Räumen in den Hof. Er hatte Zeit. Vorerst. Sogar viel Zeit. Theoretisch. Wenn man ihn brauchte, würde es einen Boten geben. Und so, wie es in letzter Zeit war, rechnete er fast damit, dass es wieder eine Mission gäbe, die er in 'offizieller' Klamotte ausführen sollte. Wie war das gewesen? Kumogakure. Anders gesagt: Der oder die Raikage war nicht in Kirigakure gewesen, wenn er Kibou recht einschätzte - und das meinte er, konnte er mittlerweile - dann würde er dort einmal nachhaken wollen!... Ansonsten war diese Ruhe und Kühle am frühsten Morgen, wenn es noch fast dunkel war, äußerst angenehm... _________________ <center>Deckname - Akaku Fokkusu - Der rote Fuchs von Sunagakure
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Origami Takiri Gast
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Verfasst am: Mi 07 Sep, 2011 20:44 Titel: |
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Takiri nickte Isamu noch einmal zu, wünschte ihm einmal "Bis morgen und noch einen schönen Tag", dann wandte sie sich um und betrat ihren Wohnbereich. Endlich Ruhe, keine neugierigen Blicke mehr und Zeit für sich. Heute noch Ruhe und dann ab morgen wäre sie wohl wieder einsatzfähig. Noch eine ganze Weile blieb sie einfach auf dem Flur stehen und lauschte auf die Geräusche, die sie umgaben. Richtig sicher war sie auch noch nicht auf den Beinen, daher stützte sie sich an der Wand ab. Das Kamiton gemeistert...wenn das keine Leistung war... Aber ein richtiges Hochgefühl breitete sich nicht in ihr aus, es war einfach eine Art innerer Zufriedenheit. Sich an der Wand abstützend machte sich Takiri auf den Weg ins Bad, gar nicht so leicht, wenn man quasi erst einen Tag hier wohnte. Aber dank ihrer Eltern war bereits alles eingerichtet, sortiert und an seinem Platz. Im Bad angekommen landete die Kleidung auf einem Haufen und sie stellte sich unter die Dusche, drehte das Wasser auf und blieb für ihre Verhältnisse verdammt lange darunter stehen. Sand, Schweiß und irgendwie auch Erinnerungen wollten fortgespült werden. Aber irgendwann stellte sie das Wasser dann doch ab und verließ die Dusche. Nun fühlte sie sich schon wesentlich besser als vorher. Gekleidet in bequeme Sachen betrat sie die Küche und inspizierte den Kühlschrank. Irgendetwas leckeres, was sich schnell zubereiten ließ, war rasch gefunden und vertilgt, dann betrat sie mit ihren Zigaretten die Veranda. Ihre eigene, auf der sie ihre Ruhe hatte. Dort machte es sich Takiri in einem Stuhl bequem und rauchte ganz in Ruhe eine Zigarette auf. Danach blieb sie einfach dort sitzen und genoß den Wind auf ihrer Haut. Den Rest des Tages machte sie nicht wirklich was, gammelte mehr oder weniger herum und ging dann früh schlafen.
Der nächste Morgen kam viel zu schnell, etwas, was Takiri noch nie gestört hatte, als passionierte Langschläferin. Aber dann tockte es irgendwo und etwas verwirrt hob sie den Kopf und sah sich um. Woher kam das denn? Ihr Blick ging zur Fensterfront, wo ein Falke saß und mit dem Schnabel gegen die Scheibe klopfte. Ein Nachrichtenfalke. Takiri kämpfte sich aus der Decke und zum Fenster, öffnete dieses und beugte sich zu dem Falken hinab. An seinem Bein war eine Nachricht befestigt. Nachdem Takiri diese losgemacht hatte, schwang der Vogel sich wieder in die Luft und war verschwunden. Sich noch die Augen reibend las die Jounin die Nachricht durch. Der Alltag hatte sie wieder. Mit Isamu zusammen nach Kumo und dort die Raikage besuchen, hui. So langsam wurden die Missionen doch ein wenig anspruchsvoll. Takiri schürzte die Lippen und schluckte etwas. Dann warf sie den Zettel auf ihr Bett und zog sich an, verstaute ihre Ausrüstung und frühstückte dann ganz in Ruhe. Erst dann machte sie sich auf die Suche nach Isamu. Der war wirklich schnell zu finden. Er saß auf dem Hof. Takiri trat zu ihm und setzte sich ihm gegenüber auf den Boden, gehüllt in den Reisemantel, verziert mit Kranich und Skorpion. "Guten Morgen Isamu. Wir sehen uns wirklich schneller wieder als erwartet." Sie reichte ihm die Nachricht aus dem Kagebüro. "Eine offizielle Reise nach Kumogakure mit Besuch der Raikage." Sie stützte ihren Arm auf dem Knie ab und ihr Gesicht in der Hand. "Bist du schon informiert? Oder treibst du dich immer reisefertig herum?", fragte sie ihn. |
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Origami Isamu ANBU


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 108
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Verfasst am: Mi 14 Sep, 2011 22:49 Titel: |
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Lernpost: kage no yōna sonzai (Spezielles Geschwindigkeitstraining) 1/5
Nachdem der Origami nun zuletzt einen Weg geöffnet hatte, der ihm so vieles mehr ermöglichte, als ihm jetzt im Moment überhaupt bewusst wäre, mit jener Technik, die Explosionen, Druckwellen und jedweden anderen nichtphysischen Angriff im Keim ersticken konnte, war es nur Zeit geworden, dass er sich auf etwas besann, das sehr viel einfacher war. - Nicht einfacher in Bezug auf das Erlernen, sondern mehr darauf, dass es schlicht grundlegender war. Akaku Fokkusu, der rote Fuchs, hatte die Ausbildung, die grundlegende, seines Ranges deutlich vernachlässigt. Ob bewusst oder unbewusst änderte nichts daran, dass er es getan hatte. Und, dass er es änderte. Das spezielle Geschwindigkeitstraining basierte darauf, dass man Chakra konzentrierte und damit die Muskeln zu höheren Leistungen anrief, wie man damit also die Kontraktionen der Muskeln verstärkte, sodass die Bewegungen insgesamt schneller wurden. - Die Theorie war simpel, aber das, das war sie stetig. Die Praxis lehrte einem meist, dass die Theorie doch nicht alles war, das man an einer Technik - und an allem anderen - verstehen musste. Isamu konzentrierte sein Chakra entsprechend, wie er da im Hofe sass, streckte dann das eine Bein aus, zog es wieder an... Es war einfach: Man musste sich des Morgens nicht großartig bewegen um gegenzutesten, ob das Prinzip der Technik funkionierte, wie es sollte... Dass es das bei diesen ersten, einfachen Versuchen nicht tat, hätte ihm klar sein müssen... Aber das war noch viel weniger ein Grund beunruhigt zu sein, als der fliegende, brennende Kranich, den er vor eineinhalb Tagen erst über dem Dorf gesehen hatte...
Und, wie der Zufall so wollte, war es genau die Urheberin dieses Tumultes, die ihn aus seinen Tagträumereien um der Grundtechniken der Anbu holte. Gerade, als er aufstehen wollte, hatte sie sich auch schon hingesetzt... Seltsamer Zufall, mochte er denken, als Takiri auch schon alle Antworten lieferte, die er gebraucht hatte. Ein kurzes Nicken folgte. "Guten Morgen." Er lächelte leicht und öffnete die Nachricht, überflog sie mit den Augen, als hätte der Junge nicht schon bereits gewusst, was darin stand. - Bis auf den Wortlaut, war gut möglich, dass Muten Roshi den Brief geschrieben hatte... "Weniger, dass ich informiert wurde... Mir war vielmehr bereits während unserer Rückreise... klar, dass sich Kibou so etwas ausdenken würde." Er hatte zwischendurch gestock. - Das Wort 'Kirigakure' wollte er vor ihr nicht ein weiteres Mal aussprechen. Zwar hatte er keinen blassen Dunst, warum sie darauf derart reagiert hatte, aber das bedeutete nicht, dass er nicht zumindest darauf Rücksicht nehmen könnte. "Und irgendwie hatte ich gewusst, dass er mich dazu schicken würde. Freilich nicht allein." Wieder ein leichtes Lächeln auf den Lippen. Ein Spionageanbu, wer war dazu schon besser geeignet? Dass man ihn als Chunin schickte hatte nur sinnvolle und pragmatische Hintergründe: Das erledigte die Tarnung von selbst, denn: Es brauchte keine. "Insofern. Entweder, es treibt mich weit hinaus oder ich hätte wieder eine Wanderung durch die Wüste unternommen. Dem 'Riesenkäfer-Problem' wird sich ja ohnehin gerade angenommen." Isamu stand schließlich auf. "Wann gehen wir? Eine besondere Vorliebe? Jetzt gleich oder willst du erst später abreisen?" Beides wäre nicht verkehrt, würde man sich etwas beeilen, dann wäre man schon zu Mittag im nächsten Dorf und würde dort die heißesten Tagesstunden aussitzen können, andererseits hatte eine Mission wie diese, als diplomatische Delegation nicht zwangsläufig die Eile, wie man glaubte. - Jedenfalls nicht, wenn sie, wie hier, vollkommen ohne Dringlichkeit erfolgte... Aber so entspannt, wie das klang, würde es nicht werden... Ganz sicher nicht...
(570 Wörter) _________________ <center>Deckname - Akaku Fokkusu - Der rote Fuchs von Sunagakure
Origami Isamu | Techniken des ANBU | Clan der Origami | Lehren der Inochi</center> |
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Origami Takiri Gast
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Verfasst am: So 18 Sep, 2011 16:46 Titel: |
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| Still hörte Takiri ihm zu. Momentan war wirklich verdammt wenig Zeit für sich selbst, was ihr aber eigentlich entgegenkam. Da dachte sie nicht zu viel nach. Und das war momentan wohl ein wenig schädlich für sie, wie sie gestern bei der Erwähnung des Wortes Kiri festgestellt hatte. Andererseits war sie so auch nicht für ihren Clan da, was da schon wieder weniger schön war. Nur, sie war immer noch Jounin und das bedeutete Missionen außerhalb des Dorfes. Und eine Reise mit Isamu versprach jedenfalls halbwegs ruhig und ohne große Probleme vonstatten zu gehen. Immerhin war der junge Origami so ausgeglichen, wie sie es selten zuvor gesehen hatte. Aber genau deswegen mochte sie sein Wesen. Er war ganz sicher nicht so anstrengend wie Nibori. Alleine seine Anwesenheit reichte, um sie ruhiger werden zu lassen. Er war wie ein Fels in einer Brandung, der immer da war und auch in den schlimmsten Stürmen ruhig blieb. Was Takiri leider von sich selbst nicht sagen konnte. Vielleicht konnte sie noch ein wenig was von ihm lernen. Nachdenklich sah sie in den Himmel. Azurblau wie immer und die Sonne heizte die Luft auch schon ganz schön auf. "Ich würde sagen, wir brechen sofort auf. Du bist eh fertig angezogen und ich habe auch alles, was ich brauche. Bei so einer Reise dürfte man ja eher weniger von Feindkontakt ausgehen, immerhin beschützen wir nichts oder dergleichen." Sie senkte den Kopf wieder, sah ihn an. Dann stand sie auf, streckte ihm die Hand entgegen. "Dann lass uns aufbrechen, Isamu. Oder musst du noch etwas erledigen?" |
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Origami Isamu ANBU


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 108
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Verfasst am: Mi 21 Sep, 2011 21:23 Titel: |
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Ein kleines Lachen folgte. - Es kam selten, im Grunde noch nie vor, dass jemand gefragt hatte, ob er noch etwas besorgen hätte müssen, bevor er aufbrechen könnte. Einerseits mochte das daran liegen, dass er als Anbu bereits den Ruf hatte, dass man davon ausgehen konnte, dass er alle nötigen Dinge beisammen hatte. Dass jemand nachfragte, war also eine willkommene Abwechslung. - Man schützte sich in den Reihen der Anbu nötigenfalls mit dem Leben. - Aber ging ansonsten zweifelsfrei oft davon aus, dass der andere schon zurecht käme. Das machte einen unabhängig. Dennoch, es freute ihn. "Ich bin fertig.", so beantwortete Isamu ihre Frage schlicht wahrheitsgemäß. Und: "Wäre das Günstigste, dann müssten wir zur Mittagszeit schon im nächsten größeren Dorf sein..." Es folgte ein leicht gedankenverlorener Blick, als der Origsami die Karte von der Wüste, die er in seinem Kopf sich eingeprägt hatte, wieder aufrief und die Längen abschätzte. "Mit Sicherheit! Damit entgehen wir der Mittagshitze und haben schon ein gutes Stück geschafft." Ein weiteres Grinsen. - Es war ja nicht das erste Mal, dass er nach Kumogakure aufbrach. - Aber es sollte, so hoffte er inständig, das erste Mal werden, dass er die Strecke dorthin auf dem Boden zurücklegte. Damit würden sie also aufbrechen. - Seltsamerweise reiste Isamu immer mit einer Frau als Teamführerin nach Kumogakure... Zufall!
tbc: Wüstengebiet _________________ <center>Deckname - Akaku Fokkusu - Der rote Fuchs von Sunagakure
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