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Seisatsu Kyoto ANBU Captain


Anmeldedatum: 25.12.2010 Beiträge: 137
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Verfasst am: So 29 Mai, 2011 02:15 Titel: |
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Die dunkelhaarige Kunoichi pustete über die ruhige Oberfläche des warmen Tee’s, während sie die Antwort des Jindari vernahm. Die Captain war weder zufrieden noch verärgert darüber und beobachtete die leichten Wellen in der Tasse, die sich wieder beruhigten. Ihr eigenes dunkles Auge starrte zu ihr zurück, stumme Einverständnis zwischen sich und ihrem Leben als Anbu Captain. Und es schien als ruhte ein ganzer Ozean auf den Schultern des Jindari, als sie wieder aufsah, auf das Stichwort Argwohn. Es gefiel ihr nicht. Die Erinnerung daran, dass er sich ihrem Befehl zum trotz widersetzt und angegriffen hat. Unberechenbarkeit war gefährlich und in ihren Reihen mussten die Anbu funktionieren. Sie schaute zur Seite, musterte die Hananashi, die wohl nicht mals die Hälfte des Gesprochenen verstand. „Zurückgekehrt.“ Das Wort klang hohl und kalt, als würde es nichts bedeuten, doch die Kunoichi durchbohrte ihn mit dem Blick eines Wolfes, der nach Antworten hungerte. Dies war wenig…viel zu wenig. „Besteht die Frage, ob auf dich Verlass ist oder du nächste Mal wieder davonrennst“, mutmaßte sie halbherzig und mit einer untypischen Ironie im Unterton. Ihre Unterhaltung war bisher eher eintönig und wortkarg gewesen, aber nichts desto trotz brauchten sie wenige Worte, um einander zu verstehen. In ihrem Inneren tigerte Kyoto jedoch ungeduldig auf und ab, ihre Gedanken kreisten um die Fakten, fügten zusammen und ordneten. Sie musste mehr wissen. Und all ihre Sinne fühlten, dass er noch Dinge vor ihr verbarg und ihr scharfer Verstand wartete ungeduldig. Sie war nicht der Mensch, den man warten lassen sollte. Die Wellen brachen schäumend an den Klippen, die sich in ihren Gedanken auftürmten und irgendwo schenkte sie ihm Glauben, obgleich das nicht hieß, dass sie ihm traute. Noch wusste ihn nicht einzuschätzen, aber er hatte wohl nicht vor sie anzulügen oder zu fliehen. Und es machte keinen Sinn ein Attentat auf sie zu vereiteln, wenn der Jindari sie eigentlich tot sehen wollte.
Die Schwertkämpferin sah zur Seite, wirkte äußerlich ruhig und war doch beschäftigt mit den neuen Informationen. „Selbst wenn ich dir glauben schenke, brauch ich Beweise“, fügte sie knapp an und beide formten den Gedanken zu Ende: Beweise, um sie auf dem legalen Weg aus dem Weg zu räumen- oder man tat es so wie die Anbu es immer taten. In der tiefen Nacht die Drahtzieher ermorden und ihre Leichen beseitigen. Sie auf irgendeine Reise zu schicken, von der sie nie wieder kommen. Ein Unglück, weil ein Sturm aufzog. Einen nach dem anderen über die Klinge springen lassen. Dies war nicht schwer, dennoch war dies nur eine Lösung, wenn sie alles hatten. Es blieb aber abzuwarten, was sie noch planten und wer wirklich dahinter steckte. Dies mussten sie herausfinden, bevor sie jene einfach erlösten, außer der Jindari hatte bereits das, was sie brauchte. Sie wusste es nicht, allerdings wollte er dies wohl auch nicht verraten. Kyoto verstand seine Beweggründe nicht ihr etwas zu verschweigen, außer er wusste die Antworten selbst nicht. Die dunkelhaarige Kunoichi streckte die Hand plötzlich aus, so rasch, dass man wohl die aufblitzende Klinge sich einbilden könnte, doch im nächsten Augenblick hörte man die Flügelschläge durch den rauschenden Regen. Die hastigen Bewegungen bremsten den Falken ab, der aus dem roten Himmel gestürzt kam und sich auf Kyoto’s Arm niederließ. Ihr Arm verlagerte sich nicht, blieb stramm ausgestreckt und auch als die scharfen Krallen in den dunkelblauen Stoff sich verankerten, blieben die Züge der Seisatsu wie zuvor ohne jegliches Anzeichen von Schmerz. Langsam führte sie den Falken näher zu sich und hielt ihn schließlich vor sich. Die stechend grünen Augen fixierten den Jindari vor ihr und der prächtige Raubvogel war zwar durchnässt, aber besaß den Stolz eines Falken. Kyoto heftete ihm eine Nachricht an den Fuß und verschloss jene mit einem Siegel. Woher der Vogel auch immer gekommen ist, er war scheinbar die ganze Zeit da und begutachtete die neuen Gäste im Zimmer. „Der Fahndungsbefehl ist damit aufgehoben“, erklärte die Anbu Captain und streckte den Arm von sich, damit der graue Falke mit der schwarzen Musterung sich abdrücken und wieder in die Lüfte erheben konnte. Er würde zum Hauptquartier fliegen und die Botschaft überbringen, die die Freiheit des Oinin bedeuteten. Jetzt war er zurückgekehrt. Tatsache war, dass dieses Schriftstück nicht gerade eben entstanden war. Es war ihr selbst ein Rätsel gewesen, warum sie vor wenigen Tagen diesen Befehl geschrieben hatte. Sie hatte seine Rückkehr schon fast gewittert, nur nicht unter den Umständen. Sie fragte sich, ob er seine Rache bekommen hat, dennoch hatte sie nicht vor ihn danach zu fragen. Es ging sie nichts an und so wie sie ihn kannte, würde er darauf auch keine Antwort geben. Die dunklen Schwingen des Falken verschwanden hinter den glühenden Wolken am Himmel. „Versorg seine Verletzung“, wies Kyoto plötzlich die Chunin an und wand sich zur Jinchuriki, die bei dem Gedanken in die Nähe dieses Mannes zu kommen eher unruhig wirkte. Die Gesichtszüge der Captain wurden für kurze Zeit milder, freundlicher und wogen sie in Sicherheit, denn sie würde dafür sorgen, dass ihr nichts passiert. Nach einiger Zeit stand die Seisatsu schließlich auf und erklärte damit das Gespräch für beendet. Ihre stillem Schritte vorbei an dem Oinin in die Richtung der Tür und der wortlose Abschied wären für die kühle Frau nicht unüblich gewesen. Es war ihre Art, allerdings hielt sie in der Tür inne ehe sie auf den Flur hinaustrat und blickte zu den Beiden zurück. Sie fragte sich, warum Zoé so sorgsam war, verwarf allerdings den Gedanken wieder und schaute wieder nachdenklich nach vorn. „Du kannst für heute bleiben“, meinte sie knapp ohne irgendeine Andeutung von Ärgernis oder irgendeiner anderen Empfindung. Der Tag war eigenartig genug verlaufen und das letzte worum sie sich nun kümmern wollte, war eine Unterkunft für den Jindari. Ein Ort, wo sie ihn am ehesten im Auge hat, ist wohl ihr Anwesen. Letztlich hatte sie nun schon zwei Gäste in ihrem Haus…ohne ein weiteres Wort ließ sie die Beiden hinter sich und begab sich nach oben. Es gab genug freie Zimmer unten, wo er verbleiben konnte und dies war bereits ein Stück zu viel der nicht vorhandenen Menschlichkeit der Schwertkämpferin. _________________ <center>
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Too lost...to be saved...
DA von Lis |
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Hananshi Zoè Gast
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Verfasst am: So 29 Mai, 2011 15:41 Titel: |
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| Das Gespräch der beiden Erwachsenen zog eher im Geiste an ihr vorbei. Die Mühe wirklich zu zuhören, um zu verstehen, hatte sie auch nicht mehr aufbringen können. Ihr Körper wurde Müde, und die Muskeln immer schwerer. Nur die Angst vor dem Fremden hielt ihren Verstand klar. Das einzige, was sie wirklich beruhigte war die Ruhe ihrer neuen Sensei, die sichtlich unberührt von den letzten Geschehnissen an ihrem heißem Getränk nippte. Schmeckte ihr der Tee nicht? Die Chuunin überlegte, ob sie vielleicht etwas falsch gemacht hatte bei der Zubereitung, aber in Tee kochen war sie eigentlich ausgesprochen geübt, daher tat sie diesen Gedanken lieber beiseite, und konzentrierte sich wieder auf irgendetwas anderes. Das es mittlerweile begonnen hatte, zu regnen, tat dabei sein übriges. Die prasselnden Geräusche die die Tropfen auf den verschiedenen Oberflächen machten streichelten ihr angekratztes Gemüt und ließen auch sie etwas ruhiger werden. Eigentlich mochte sie das kühle Nass nicht, aber in diesem Moment war sie beinahe froh, dass es da war. Immerhin war sie nicht direkt davon betroffen, hockte im trockenen, auch wenn sie begann zu frieren. In den dünnen Sachen mochte Schlafen äußerst angenehm sein, aber wenn das Wetter wie jetzt so drastisch nach unten sank, war man eigentlich froh, wenn man etwas mehr über der nackten Haut tragen konnte. Doch die letzten Minuten im Wind, welcher die drei immer wieder umgarnte, würde sie gewiss auch noch durchstehen. Immerhin hatte es schon weitaus schlimmere Momente erlebt, und das wenig Kälte hier, würde sie nicht umbringen. In ihrem Geiste versunken hatte sie erst wieder in das Gespräch gefunden, als ein Vogel auf den Platz trat, und sich plötzlich in die Arme seiner Herrin krallte. Obwohl eigentlich die Seisatsu diejenige war, die hätte Schmerzen leiden müssen, war es ihre Schülerin die kurz ihr Gesicht verzog. Allein bei dem Gedanken, fasste die rechte Hand reflexartig an ihrem Arm. Diese Frau neben ihr hatte wirklich eine Seele Schwarz wie diese Nacht.. Schwer schluckend beobachtete sie das elegante Tier, wie es mit einer Nachricht in den Himmel verschwand, und die Nacht das Tier wieder in seinen Klauen hatte. Ruckartig flogen ihre Augen also wieder herum, als die nächsten Worte endlich an sie gerichtet wurde. Wunden versorgen? Stimmt.. da war was. Unbehagen kroch ihr unter die Knochen, und die dunklen Augen wanderten hinüber zu jenem Mann, welcher die Wunden an seinem Leibe trug. Er hatte also das Attentat verhindert. Weshalb auch immer, aber scheinbar hatte er erreicht, was er wollte, denn er durfte bleiben. Als die Anbu also zurück in das Haus trat, schlich sich das Mädchen um den Tisch um erst bei dem weißhaarigen wieder zu stoppten, legte sanft die Hände auf den Verband, nur ihm gleich darauf zu lösen. Eigentlich Schade, wenn sie betrachtete, mit welcher Mühe er eben jenes Stück angelegt hatte, aber dennoch lag es im Moment einfach nur im Weg. Etwas erschrocken zuckte sie dennoch zusammen, als sich die Finger auf seinen kalten Oberkörper legten. Kalt wie ein Stein.. dachte sie stumm, brauchte einige Sekunden, um die Hand wieder auf die Haut zu legen damit das Jutsu wirken konnte. Denn kurz darauf flackerte Chakra auf, und nach wenigen Sekunden dürfte der Mann eine sichtliche Erleichterung spüren. Die schmerzen dürften bald schwinden, und auch die anderen Prellungen wurden kurz darauf dem Gar ausgemacht. „Sie.. sie sollten sich etwas ausruhen.“, murmelte sie etwas ängstlich, ehe sie einen neuen Verband um seinen Oberkörper legte, aber dieses mal mit mehr Präzision, vor allem aber um einiges ordentlicher. „Und vermeiden sie vielleicht die nächste Zeit weitere Kämpfe. Wenigstens zwei Tage lang.“ Sie erhob sich, räumte die Tassen auf das Tablett, verbeugte sich artig und verabschiedete sich um die Sachen in die Küche zu räumen, sie schnell zu spülen und danach gleich wieder weg räumen zu können. Schweren Herzens schob sie sich ein letztes mal an den Leichen vorbei, murmelte ein „Gute Nacht“ und verschwand in dem Zimmer, in welchem sie zuvor auch schon gelegen hatte, um sich dort erst einmal unter der Decke verkriechen zu können. Nicht nur, dass es ein anstrengender Tag gewesen war, nein, die Nacht war auch noch um einiges Schlimmer. Was war das nur für ein Irrenhaus.. |
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Seisatsu Kyoto ANBU Captain


Anmeldedatum: 25.12.2010 Beiträge: 137
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Verfasst am: Mi 21 Sep, 2011 18:36 Titel: |
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Timskip: 1 Woche
Betrifft: beide Beteiligten ^
Die dunkelhaarige Kunoichi landete lautlos auf ihrem Haus und wartete kurz. Unbemerkt ließ sie ihren Blick wandern, dass ihr keiner gefolgt war und blieb schließlich am Horizont, der langsam aufhellte, hängen. Die ersten Sonnenstrahlen vertrieben den nächtlichen Schleier und hoben auch die Temperatur der kühlen Septemberluft, die in kleinen Wölkchen vor ihrer Anbumaske sichtbar wurde. Wohl das einzige Indiz, dass die im blauen Umhang erstarrte Person, lebendig war. Der Morgentau glänzte auf den Graßhalmen und den Blättern der Bäume, die bereits bald die herbstliche Färbung annehmen würden. Die trüben Nebelschwaden am Boden erhoben sich wie lebende Geister des Waldes, der dieses große Anwesen umgab. Schließlich verschwand die Captain und war durch ein Fenster im zweiten Stock in ihrem eignen Zimmer gelandet, wo die Vorhänge schon fast geisterhaft sich zuzogen und das Sonnenlicht aussperrten. In gewohnter Routine streifte sie den Mantel, anschließend Armschienen und Beinschienen und den Rest der Rüstung ab ohne dabei ein Geräusch zu verursachen. Man könnte meinen sie würde in ihr eigenes Haus einbrechen, allerdings tat sie dies nicht einmal mit Absicht. Sie hatte zu lange als Anbu gelebt, um diese Angewohnheiten sein zu lassen. Sie bewegte sich stets lautlos und vorsichtig. Ihre Aufmerksamkeit ließ nie nach und selbst der leichte Schlaf, den sie ab und zu genoss, dauerte nie lange und erpicht darauf bei jedem Geräusch ein Kunai zu ziehen. Kyoto verstaute ihre Sachen in einer Schriftrolle und zog sich rasch ihr weißes Shirt drüber. Sie war die Nacht über im neuen Hauptquartier geblieben, um höchstpersönlich den Transport der wichtigen Dokumente zu überwachen. Nun sollte alles an seinem Ort sein und der Einheitskonferenz nichts mehr im Wege stehen. Die Seisatsu begab sich in ihren Überlegungen langsam nach unten, ihr Schwert hatte sie nicht abgenommen, da es noch immer an ihrer Hüfte bei jedem Schwung hin und her baumelte. Man könnte meinen sie würde es nicht mal in der Dusche abnehmen, also schon gar nicht beim Frühstück. Mit einem Satz hatte sie die letzten drei Treppenstufen überwunden, ging ruhig weiter und blieb schließlich in dem dunklen Gang kurz vor einer Tür stehen. Sie hob ihre Hand und schob die Schiebetür ruckartig auf. „Aufstehen, die Sonne geht bereits auf“, meinte die blauhaarige Kunoichi in gewohnt disziplinierter Stimme und weckte damit die Chunin, die etwa vor einer Woche in ihrem Leben aufgetaucht war. Sie gehörte zum Nachwuchs der Anbu und war ihr Lehrling geworden. Da sie keinen anderen Ort hatte, wo sie hingehen konnte und ihr Anwesen genug Platz hatte, hatte Kyoto ihr erlaubt hier zu bleiben. Die Schwertkämpferin warf der müden Chunin noch kurz einen Blick zu und streifte dann weiter zu der Küche ein paar Türen weiter. Die Tür zur Küche war komischerweise offen, allerdings sollte sie das nicht weiter stören. Nun da sie hier nicht allein lebte…auch wenn es ungewohnt war. Die Seisatsu wanderte zu der geräumigen Küche und setzte den Tee auf, um dann in den Kühlschrank zu spähen. Es war ein sehr subtiles Bild die mürrische Einzelgängerin in der Szene zu betrachten, tatsächlich war dies auch eher selten der Fall. Sie holte die Umeboshi raus, salzig-sauere eingelegte Pflaumen und auch wenn sie sie nicht wollte, gehörten sie dazu. Sie beleben die Lebensgeister und machen einen erst recht munter. Kurz hielt die Kunoichi inne und kramte in ihrer Erinnerung nach der Anleitung für eine Misosuppe. Kochen gehörte nun nicht zu ihren alltäglichen Aufgaben, dachte die Captain und stellte die Pflaumen in einer Schale auf dem Tisch ab. Dann wand sie sich der Brühe auf dem Herd zu, schmiss Tofu dazu und so langsam würde der Geruch wohl die hungrigen zu Tisch bitten. Kyoto ließ die Suppe schließlich weiter köcheln, nahm sich den Tee und wollte sich zum Tisch wenden, als sie vor Schreck das Tablett fast fallen ließ. Mit skeptischem Blick sah sie zu dem Jindari auf der anderen Tischseite herüber und hob eine Augenbraue. „Ich hab dich gar nicht kommen hören“, sagte sie und nahm sich zugleich noch eine Tasse auf das Tablett, um sich ihm dann gegenüber zu setzen. Ihre Haare waren vom frühmorgendlichen Dunst leicht feucht und glänzten im Morgenlicht, was hinter ihr langsam durch das Fenster fiel. „Tee?“ Mit diesen Worten bot sie ihm die Tasse an und fragte sich noch immer wie sie auf die Idee kam, ihm die Erlaubnis zu geben hier zu bleiben.
tbc. Anbu HQ (Zusammenfassung erfolgt von Sai dort xD) _________________ <center>
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DA von Lis |
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Jindari Sai Oinin


Anmeldedatum: 23.12.2010 Beiträge: 24
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Verfasst am: Mi 28 Sep, 2011 14:00 Titel: |
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Der Regen fiel sanft gen Erde, wo im weichen Grass eine einsame Figur hockte. Die Füße auf den Knien, so wie es der Lotussitz beschrieb, verharrte Sai regungslos, und mit geschlossenen Augen, der Dinge die da kamen. Sein Kimono war durchnässt und klebte an der hageren Kontur des Weißhaari-gen, und obwohl die bittere Kälte versuchte an den Gliedern des Mannes zu rütteln blieb die Atmung gleichmäßig und tief. Dann, in einer fließenden Bewegung, erhob sich der Jindari, hob die Arme über den Kopf und als sie absanken, Zentimeter für Zentimeter, so atmete er aus, bis er schließlich die Ruheposition eingenommen hatte, welche das Fundament seines Kempos war. Explosionsartig schoss Chakra durch die Bahnen des Nin, und während sich der Körper kraftvoll durch einzelne For-men bewegte, schien es, als stoben Regentropfen von jedem seiner Bewegungen. Gleich einer Schlange schoss der Arm des Mannes hervor, und Wasser wurde von den Fingerspitzen aus der Bahn geworfen, doch als die Extremität zurück gezogen wurde, hatte Sai mithilfe der körpereigenen Energie einen Ball aus Nässe geformt, welcher nun seinen Arm entlang rollte. Aus den harten Bewegungen waren weiche Formen geworden, als der Jindari inmitten des Schauers die Kugel über seinen Körper rollen lies, zwischen den Handflächen tauschte und so ein Schauspiel von Körperbeherrschung und Kampfkunst demonstrierte. Schließlich, nach mehreren Minuten des Wechsels, kehrte der Suchende wieder in die Ausgangsposition zurück, hielt dabei den Ball aus Wasser im Zentrum seiner Handflächen, vor dem Zentrum seines Körpers. Endlich öffneten sich die heterochromen Augen, blin-zelten heftig, um das Wasser aus den Okularen zu blinzeln, welches gleich Tränen auf die Brust des Shinobi fiel, und in kruden Bahnen dem Narbengeflecht auf seiner Brust folgte. Sai seufzte, und alles verschwand – seine Atmung normalisierte sich, die Kugel zerfiel zu Wasser und sein Körper begann aufgrund der Kälte zu zittern. Rastlos wandte sich der Jindari zu dem Haus um, in welchem er nun seit einer Woche untergekommen war, nachdem er lange Zeit nicht mal einen Fuß in seine Heimat gesetzt hatte. Noch immer leb…woh…schlief er im Hause der amtierenden Captain und deren kleinem An-hängsel. Geräuschlos lief er über den hölzernen Boden des Hauses, war sich der Tatsache bewusst, dass zwei Personen in seiner Nähe waren – eine Auswirkung des paranoiden Lebensstil der Hunter-Nin – kurz verharrte der Mann und besah was sich vor ihm abspielte. Allein die Kehrseite der Captain war zu sehen, denn ihr Torso verschwand förmlich im Kühlschrank auf der Suche nach essbaren, bevor schließlich getrocknete Pflaumen hervor gezaubert wurden. Kurz meinte Sai, dass Missbilligung über das Gesicht der Frau huschte, tat dies dann aber als eine Täuschung ab, denn die Gelegenheiten, an welcher dieses Wesen Emotionen gezeigt hatte, waren an einer Hand abzahlbar. Als die Blauhaarige jedoch begann Tee zu brauen, war es der Weiße, welcher fast herab wertend geschaut hätte, denn was die Seisatsu da zu fabrizieren drohte, wurde für einen Meister des Faches an Körperverletzung mit Ansage grenzen. Mit einem Tablett in der Hand drehte sich Kyoto und war sichtlich überrascht von verschiedenen Augenfarben betrachtet zu werden, denn sie lies die Tassen fast fallen. Auf den Zügen Sais lag das einladende Lächeln – seine Version, des ausdruckslosen Gesichtes Nagoris – als er auf ihr Angebot erwiderte: “Gern.“ Eine kurze Stille trat ein, während die Seisatsu seinen Becher auf den Tisch stellte, und die Ironie der Situation schien greifbar, als die Form der jungen Dame sich abzeichnete und eine perverses Abbild der Mutter-Vater-Kind Situation kreierte. Es wäre zum Lachen gewesen, wenn nicht alle drei Teilhaber bar dieser Emotion schienen. Prüfend nahm Sai den Becher zwischen die Hände, roch daran, besah Farbe und Konsistenz – die Tatsache, dass die Captain bereits trank hinderte ihn nicht zu überprüfen, ob da nicht doch etwas in dem Gebräu war, dass nicht hingehörte. Kurz hielt der Shinobi inne und fragte sich, was der größere Affront wäre: den Tee zu trinken, oder eigenen zu machen, beschloss dann jedoch seinen über die Jahre resistenten Körper zu prüfen, und nahm einen kleinen Schluck. Wie befürchtet war der Tee grausam, doch Sai hielt sich im Zaune – niemand konnte schließlich wissen, dass das einzig Schöne in seinem Leben über lange Jahre nur in der Faszination dieses Getränkes gelegen hatte. Wortlos erhob sich der Mann dann doch, schritt zum Regal, und begann selbst zu werkeln, was nicht mehr als wenige Minuten dauerte, und als die Anzahl der Sekunden einhundert achtzig erreichte, wandte sich der Weiße um, und bot Blau einen Becher an. _________________ <center> </center>
<center>Ruego Nos Perdone Diosa</center> |
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Seisatsu Kyoto ANBU Captain


Anmeldedatum: 25.12.2010 Beiträge: 137
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Verfasst am: Fr 30 Sep, 2011 21:32 Titel: |
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Die dunkelhaarige Seisatsu saß stillschweigen dem Jindari gegenüber, während sie an dem Tassenrand nippte und den Tee kostete. Sie hatte keinen Geschmack für so was, dies musste sie zugeben, weder Talent noch war es Teil ihrer Anbuausbildung. Es hatte für sie auch keine Bedeutung und der einzige Grund für ihr morgendliches Tun war wohl die Anwesenheit von Gästen in ihren vier Wänden. Der Jindari nahm wie immer die Tasse Tee mit einem schmalen Lächeln an. Die Kunoichi warf ihm einen Blick zu und ließ ihre Hände samt der Tasse auf den Tisch sinken, während sie ihn so musterte. Sie hatte nicht ernsthaft vor ihn zu fragen, warum er das tat, andererseits empfand sie das Lächeln als fragwürdig. Vor ihr musste er nicht menschlich sein oder so tun. Sie war eine Anbu wie er selbst. Oder war dies der kümmerliche Rest seines anderen Lebens, als Mitglied des großen Jindariclans? Für Kyoto war dieses Verhalten schleierhaft, zumindest ihr gegenüber. Letztlich hatte sie ihr eigenes Leben vor langer Zeit aufgegeben und hinter sich gelassen, um im Dienste der Anbueinheit zu stehen. Wenn ihr Name fiel, dann nur in dem Zusammenhang mit einem ehemaligen Swordmen, der ihr Vater war. Die dunklen Augen der Captain wanderten zu der Tür ohne eine auffällige Kopfbewegung zu machen, als sie in der Stille des Hauses hörte wie die Chunin sich aus ihrem Schlaf aufraffte. Die Situation war für sie trotz allem fremdartig, auch als Sai sich erhob, um sich einen neuen Tee zu machen. Sie sah es nicht als Beleidigung an. Vermutlich würden manche Menschen dies als unhöflich deuten, für sie war es jedoch belanglos. Es hatte keinen Wert für eine Anbu Captain Respekt für ihre Teemischung zu erwarten. Nachdenklich starrte ihr Spiegelbild mit einem leichten Grünstich aus der Tasse zurück. Erst die Worte des Jindari rissen sie aus ihren Gedanken, ihre langen Wimpern hoben sich, bevor sie schließlich auf die angebotene Tasse aufmerksam wurde. Ein wenig fragend und teils überrascht zögerte sie, ehe ihre Hände sich um das warme Porzellan schlossen. Sie verbarg ihre Neugier gekonnt als sie ihm den Tee abnahm, tat es einerseits auch aus reiner Gegenleistung, dass er ihren angenommen hat. Ihr prüfender Blick untersuchte bereits die warme Flüssigkeit, auf der anderen Seite stieg ihr noch der Geruch der Misosuppe in die Nase, die auf dem Herd bereits kochte. Kyoto überlegte nicht lang, setzte die Tasse an ihre Lippen und hatte sie auch schon in einem Zug geleert, ohne den Tee gebührend zu genießen wie es wohl der Jindari sich erhofft hatte. Sie erhob sich, schritt zur Theke, stellte den Herd aus und hörte schon die weichen Schritte der Jinchuriki, die durch den Flur schlenderte. Ihre jüngere Schwester war ungefähr in dem Alter gewesen, als sie sie das letzte Mal gesehen hatte. Ihre Mutter und Mine war der kümmerliche Rest ihrer Familie, die zurückgezogen in in Sekimura, ihrem Geburtsort, lebten. Wahrscheinlich dachten sie wie alle anderen, dass sie längst nicht mehr unter ihnen weilt. Wie aufs Stichwort flatterte in dem Moment ein großer grauer Falke durch das Fenster und ließ sich alsbald direkt auf dem Arm einer Herrin nieder, die weder Armschienen noch sonst irgendwelchen Schutz gegen die scharfen Krallen des Vogels hatte. Bei den blutigen Spuren, die er hinterließ, zuckte sie nicht mal, stattdessen wurden ihre Gesichtszüge etwas milder. Man könnte als Sympathie für den Falken auffassen. Die raubtierhaften grünen Augen fixierten den Jindari nur kurz, dann wieder die Captain, als sie die Nachricht an seinem Fuße löste. Eine sehr kleine Schriftrolle, die sie dann dem Jindari zuwarf. Ihre Lippen öffneten sich, um etwas zu sagen, doch sie hielt inne. Ihre Hand fuhr über das glänzende Gefieder des Falken und entließ ihn von seiner Pflicht. „Der Weg zum neuen Hauptquartier. Nimm Zoe mit. Ich hab die gesamte Einheit einberufen,“ sagte sie schließlich und nickte ihm kurz zu, bevor sie auch schon in dem frühen Morgennebel verschwand wo sie doch gerade erst zurückgekehrt war.
tbc. Anbu HQ _________________ <center>
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