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Inmitten des Fukutsu Gebirges, auf der Nordseite liegend, befindet sich hinter einem unscheinbaren, kleinen Höhleneingang versteckt ein geheimer Unterschlupf von Riun Rasshu, einem aus Sunagakure no Sato stammendem Missing-Nin. Das Unterschlupf ist ein vorrübergehender Aufenthaltsort des jungen Mannes und wurde erst vor einigen Wochen von diesem entdeckt. Dementsprechend ist die Einrichtung auch recht mager und unbeeindruckend gehalten und erfüllt lediglich die nötigsten Zwecke.
Weiterhin verläuft ein kleine Fluß direkt durch dieses Höhlenversteck, welches auf eine nahegelegene Quelle zurückzuführen ist und das Versteck mehr oder weniger in der Mitte teilt.
Zuletzt bearbeitet von Riun Rasshu am Fr 02 Dez, 2011 22:07, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach außenhin wirkte Rasshu gelangweilt und vollkommen ruhig, während er gemütlich auf einem Holzstuhl saß, welcher nur auf den beiden hinteren Beinen Halt fand, während die Lehne an der festen Höhlenwand Halt fand. Innerlich ging der Riun seine vergangenen Taten durch und machte sich zugleich Gedanken über sein weiteres Vorgehen. Er musste irgendwo anfangen nach Informationen zu suchen und daher würde es sich seiner Meinung nach wohl am ehesten lohnen in einem großen Dorf zu suchen. Kumogakure war ein großes Dorf und hatte sicherlich einige prächtige Shinobi zu bieten und vielleicht hatte der eine oder andere sogar Ahnung über das Jutsu wonach der Missing-nin so sehnsüchtig suchte. Sie hatten bestimmt einige gute Medic-nins in ihren Reihen, vielleicht sogar jemand der fähig genug war, um etwas gegen seine Krankheit zu tun. Rasshu hat stets Hoffnung erfolgreich zu sein, schließlich rührte aus dieser Hoffnung auch ein Großteil seiner Motivation und er maßte es sich sogar an einen Großteil der Kumo-nin erledigen zu können, sofern es nötig sein würde, um an diese Informationen zu kommen.
Doch da auch Rom nicht an einem Tag erschaffen wurde und auch der dunkelhäutige Abtrünnige Grenzen hatte, nutzte er nun erst einmal die Zeit um einen klaren Kopf zu bekommen und vernünftig vorauszuplanen. Er wusste nicht viel über das Dorf, welches sogar über den Wolken liegen sollte und er wusste auch nicht wirklich wie stark die Shinobi aus diesem Reich waren. Dementsprechend musste der vorrübergehende Höhlenbewohner wenigstens sicherstellen bei vollen Kräften zu sein, schließlich wollte er nach dem Erhalt der gewünschten Informationen auch noch lebend das Dorf verlassen können.
Somit saß Rasshu nun da, mit verschlossenen Augen, sein Körper wippte leicht nach vorne und wieder nach unten bevor es diesen Rythmus abermals von vorne begann und dieser Vorgang zu einer kleinen Routine wurde, während unterdessen seine rechte Hand eine seiner Lieblingsklingen langsam um seine Finger schwingen ließ. Alles in Allem wirkte der Ex-Jounin ziemlich "relaxed" und konnte in Ruhe seinen Gedanken nachkommen, wäre dort zumindest nicht plötzlich dieses komische Gefühl gewesen. Es handelte sich um Chakra, welches er spürt. An sich eigentlich keine Besonderheit ab und zu bewegten sich in diesem Gebiet auch mal Wanderer und einige wenige Shinobi herum, jedoch war es nun anders. Dieses Chakra was der junge Mann gerade spürte wirkte nicht wie das eines normalen Menschens. Die Menge war dafür viel zu groß und es schrie förmlich nach einem Shinobi. Wurde Rasshu`s Versteck etwa entdeckt?
Noch konnte er das nicht genau sagen, dennoch musste der Riun nun auf der Hut sein, würde er entdeckt worden sein, musste er den ungewünschten Besucher schnellstmöglich ausschalten, schließlich könnte dieser seinen Plan extrem gefährden. Mit einem Wimpernschlag wurden die gelb-braunen Augen des Nahkampffanatikers aufgerissen, betrachteten mit ernste Miene den Gang seiner Höhle, während seine Klinge immer noch grazil durch seine Finger glitt. _________________ DA v. Dwain
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In der bergigen Landschaft Kumogakures lief eine seltsam aussehende Gestalt zwischen den Kluften und Berggipfeln einher. Von weiten her sah sie auf eine merkwürdige Weise dick aus, unförmig und irgendwie an den falschen Stellen ausgebeult, und doch mit zweifelsohne menschlichen Proportionen. Erst aus der Nähe konnte man erkennen worum es sich bei dem merkwürdigen Etwas handelte. Ein Mann, gekleidet in einen schwarzen Mantel mit roten Wolken darauf, welcher den größten Teil seines Körpers bedeckte, mit weißen Haaren und schwarzen Augen, der eine alles andere als harmlose Fracht transportierte. Seine rechte Hand war ungefähr auf der Höhe seiner Schulter und hielt etwas fest umschlossen. Es schien sich um Stoff zu handeln, ein Kleidungsstück. An sich wäre das auf keinen Fall ein seltsames Paket gewesen, doch an dem Kleidungsstück „hing“ noch etwas dran – und zwar der Besitzer. Eine junge Frau mit braunem Haar, halb geöffneten Augen und Mund, aus dem ein dünnes Rinnsal an getrocknetem Blut hin ablief wurde von dem Mann getragen. Bereits bei dem ersten Blick in die Augen der Frau wusste man, das ihre Seele diesen Körper schon längst verlassen hatte. Die Frau war tot, getötet von Onokishi Ryuunosuke, seines Zeichens Mitglied der Organisation Akatsuki und auf einer mehr oder weniger offiziellen Mission seines „Bosses“ unterwegs. Sein Auftrag war es, nach Kumogakure zu gehen, wenn möglichst einen Weg ins innere des Dorfes finden und Informationen sammeln, welche eventuelle Verteidigungsanlagen und Aufenthaltsorte von Jinchuurikis beinhalteten. Ryu selbst hatte noch Informationen über besonders starke Shinobi und eine Karte der umliegenden Region dazu getan, in seinem eigenen Interesse. Seine Partner mussten davon nichts mitbekommen. Er hatte bereits schon lange damit gespielt ein Versteck für sich zu errichten, ein Rückzugsort an dem es alles gab was er benötigte. Mehrere Fluchttunnel, ein Laboratorium, einen Trainingsraum, einen Schlafplatz und eine Bibliothek wenn möglich. Die bergige Landschaft dieses Landes schien ihm nahezu ideal dafür zu sein, solange er es schaffte eine Höhle mit fließend Wasser zu finden, jedoch musste er vorher über die Verteidigungs – und vor allem Überwachungssysteme des Reiches Bescheid wissen. Es nutzte ihm gar nichts, wenn er ein Versteck für sich errichtete, nur um dieses nach einer Woche bereits wieder aufgeben zu müssen. Darum die Informationen. Nach dem kleinen Geplänkel mit den Senju Geschwistern war der Uralte auch von dort aus – mit einem klitzekleinen Umweg, welcher allerdings bedeutende Früchte für ihn getragen hatte, schon zu diesem Ort unterwegs gewesen. Das er die Senju die ganze Zeit tragen musste war kein Problem für den Akatsuki, sie war eine sehr leichte Person gewesen, wirklich zur Last fiel sie ihm daher nicht. Natürlich hätte er sie auch versiegeln können, aber ein Mann der eine Leiche mit sich herumtrug verursachte immer mehr Aufmerksamkeit als bloß ein Mann. Und in diesem Szenario wollte Ryu Aufmerksamkeit erregen, ausnahmsweise. Es war sein erster Test der Überwachungssysteme. Sollten diese praktisch einwandfrei sein, würde er innerhalb weniger Minuten bereits mit einem Angriff rechnen können, wenn nicht, dann wusste er, dass sie im Gebirge nicht so stark waren, was eine bedeutende Information darstellte. Während er so durch die steinige Landschaft wanderte, fiel sein Blick auf einen Einschnitt im Fels. Eine Höhle, schon wieder. Eigentlich nichts neues hier in den Bergen, doch wenn Ryu sich sehr anstrengte, konnte er das leise Plätschern von Wasser vernehmen. Es bestand also die Chance, dass diese Höhle über einen Fluss, oder einen See verfügte, was sie zu einem potenziellen Versteck für den Akatsuki machte. Kurzerhand beschloss er das ganze einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
“Tapp..tapp..tapp..“ Dieses monotone Geräusch stammte von Ryus Füßen, welche in immer dem gleichen Zeitabstand auf den Steinboden der Höhle trafen. Der kleine Einschnitt in der Felswand hatte den falschen Eindruck erweckt. Diese Höhle ging tief in den Berg hinein. Ryu war nun bestimmt schon seit 2 Minuten unterwegs und hatte immer noch keine Ausbuchtung gefunden, die man als echte Höhle und nicht nur als Tunnel hätte beschreiben können. Doch dann, endlich war er an seinem Ziel angekommen. Allerdings schien sich hier schon jemand eingenistet zu haben. Automatisch wurden Ryus Sinne schärfer, er spannte ein paar Muskeln an um jederzeit reagieren zu können. Mehrere Lichtquellen, ein Schlafplatz und Bücher konnte der Akatsuki als die Fingerabdrücke von Menschen identifizieren, auch ein Fluss war – wie vermutet – vorhanden. Der Weißhaarige ließ seinen Blick systematisch durch die Höhle schweifen, bis er auf eine Gestalt traf. Ein junger Mann mit dunkler Hautfarbe saß auf dem staubigen Boden, ein Kurzschwert in seinen Händen. Seine Augen waren auf die Gestalt Ryus gerichtet. Dieser ließ seine „Beute“ achtlos hinter sich zu Boden fallen (was allerdings ein Bluff war, er würde sehr genau darauf aufpassen das dieser nichts zustieß) und wandte sich an den Mann. Mit Hilfe seiner Hände massierte er sich den nacken, welcher das ein oder andere Knacken von sich gab. Er wusste genau, dass dieser Kerl sich nicht einfach aus seiner eigenen Höhle würde verdrängen lassen.“Nun, zeig mir was du kannst..“ Es war ein schwacher Spruch, doch dessen Botschaft war eindeutig. Ryu würde den Farbigen ohne mit der Wimper zu zucken aus dem Weg räumen, er machte nur selten leere Drohungen. Jetzt hing es von dem jungen Schwertschwinger ab. _________________ <center>Charakter|Akatsuki|Jutsuliste</center>
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Mit mürrisch, ernstem Blick hing der Blick Rasshu`s noch immer an dem Höhleneingang, welches direkt in sein kleines Reich führte. Ein großgewachsener Kerl mit schlohweißen Haaren, gehüllt in einem dunklen Mantel mit roten Wölcken verziert kam zum Vorschein, benötigte nur wenige Augenblicke um den Erschaffer dieses kleinen Rückzugsortes ausfindig zu machen. Noch immer haftete Rasshu`s Blick auf diesem Kerl, durchdrang diesen förmlich, während die Spannungen förmlich zu spüren waren. Der ungebetene Gast ließ etwas von seiner Schulter hinunter plumpsen, es schien ein Mensch zu sein und auch wenn er nur einen kurzen Blick erhaschen konnte, wirkte sie nicht wirklich anwesend, schien zumindest bewusstlos zu sein; reagierte nicht einmal darauf, als sie stumpf auf den Boden traf. Was dieser Kerl mit dieser Person vorhatte, ob er vielleicht perverse Gedanken hegte und lediglich einen Ort suchte um seine Taten ungesehen durchzuführen? Er wusste es nicht und wollte es auch nicht wirklich herausfinden, erst recht nicht nach der demonstrativen und provokanten Herausforderung des Weißhaarigen. Anscheinend wusste er, dass Rasshu diesen Platz nicht kampflos aufgeben würde und eröffnete mehr oder weniger den Kampf mit seinen Worten, wahrscheinlich vollkommen unwissend sein Schicksal damit besiegelt zu haben.
Das mürrische Starren wich einem Grinsen, während ein kurzes Lachen hörbar wurde. "Er scheint ja förmlich nach einer schnellen Niederlage zu schreien." Ninjutsu konnte Rasshu hier drinne nicht nutzen und auch einige seiner Techniken fielen Weg, schließlich wollte er sein Versteck nicht aufgrund eines kleinen, unwichtigen Eindringlings verlieren. Somit musste Rasshu den direkten Weg einschlagen - seinen Lieblingsweg - den Nahkampf. Kaum war das kurze, leise Lachen von Rasshu verklungen sauste auch schon die mittellange Klinge auf seinen Gegenüber zu. Mit einer schwungvollen Bewegung hatte diese seine Hand verlassen, schnitt sich ihren Weg förmlich durch die Luft direkt auf den Unbekannten zu, jedoch nicht um wirklich bedrohlichen Schaden anrichten zu können, sondern sollte viel eher als Brücke für die wahre Gefahr, den wirklichen Schaden, zu dienen.
Nein, natürlich hatte Rasshu kein Explosionstag an diesem angebracht gehabt, so mochte er diese Waffe doch viel zu sehr, um sie ohne zu überlegen in die Luft zu sprengen und darüber hinaus war der engargierte Nahkämpfer sicherlich nicht so beschränkt und würde sein eigenes Versteck ohne Sinn und Verstand in die Luft jagen, wodurch er bei diesem Einsturz wohl sogar selbst draufgehen würde. Mit einem summenden Geräusch sauste die Klinge knapp an dem Eindringling vorbei und schlug neben ihm in eine Felswand ein. Blitzartig hatte sich Rasshu schon während des Fluges in Bewegung gesetzt und fand sich schon einen kurzen Augenblick nach dem Einschlag seiner Klinge auf dem robusten Griff von eben jener wieder. Er nutzte es um Halt zu finden und aus einer hoffentlich unerwarteten und vorteilhaften Position zuzuschlagen und seinen Gegner bestmöglich zu treffen und bestenfalls schon jetzt zu Boden zu schicken. Ein euphorisches Grinsen zierte seine Lippen, während er einen horizontalen Tritt gen Genick/Hals seines Gegners ansetzte.
Den weißhaarigen Kerl konnte man beinahe schon als Hüne bezeichnen und erst jetzt fielen Rasshu die merkwürdigen Augen des Kerls ein. Er hatte schwarze Pupillen, während die weiße Iris einen merkwürdigen Kontrast darstellten. Alles in Allem wirkte er ziemlich eigenartig und besonders und nun war der Zeitpunkt gekommen, an dem er beweisen musste, ob er auch was auf dem Kasten hatte oder ob es sich bei ihm doch nur um einen lebensmüden, arroganten Mistkerl handelte, welcher lediglich auffällige Augen als Besonderheit und Stärke aufzuzeichnen hatte. _________________ DA v. Dwain
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Mit unbewegter Miene erwartete der Akatsuki die Reaktion seines dunkelhäutigen Gegenübers. Dieser begann zu lachen und ließ irgendeinen Macho Spruch ab, welcher ihn in den Sympathie Ränken Ryus ganz weit nach unten katapultierte. Shinobi die nicht wussten wovon sie sprachen, ihre eigenen Grenzen nicht kannten und an Selbstüberschätzung litten waren nichts für ihn. Wenn er einen solchen Spruch schon loslassen musste, dann aber auch nur wenn er sich mit ungefähr 90 prozentiger Wahrscheinlichkeit sicher war seinen Gegner niederstrecken zu können. Dafür würde jeder allerdings wesentlich mehr über die Person in Erfahrung bringen müssen – selbst Ryu war sich nicht sicher, dass er gegen den Kerl gewinnen würde. Er kannte ihn ja gar nicht, sein Aussehen erinnerte ihn an niemanden, er war schlichtweg ein unbeschriebenes Blatt für ihn. Möglicherweise besaß der Kerl ein Kekka Genkai, ein Doujutsu vielleicht, oder ein Mischelement. Man konnte nie wissen. Allerdings sah es gerade so aus, als würde er genaueres demnächst erfahren. Keine Sekunde nach dem der Kerl den Mund aufgemacht hatte, schien er dem Uralten schon ein Geschenk machen zu wollen. Ein Kurzschwert flog auf ihn zu, doch bereits kurz nachdem es überhaupt damit angefangen hatte gegen die Erdgravitation anzukämpfen, hatte Ryu anhand der Fluggeschwindigkeit schon die Flugbahn ungefähr abgeschätzt, und war sich ziemlich sicher das die Waffe ihn nicht treffen würde. Sie stellte also erst einmal keine aktive Gefahr dar, weshalb sich die schwarzen Augen des Akatsukis auch auf wieder auf den kleinen Kämpfer richteten. Ryu hatte richtig vermutet. Der kleine Angriff war nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver gewesen, kurz nachdem er das Schwert geworfen hatte schoss der Missing diesem schon hinterher. Sobald er auf Ryu zu rannte, wertete Ryus Hirn all die Informationen, bzw. Daten aus die er von seinen Augen geschickt bekam. Der Kerl war schnell, bewegte sich geradlinig, und auf athletische Art und Weise besaß er eine gewisse Grazie. Er war eindeutig bewandert im Nahkampf, dies konnte man allerdings schon an den gut trainierten Muskeln sehen, welche sich durch die Kleidung hindurch abzeichneten. Nachdem er dies erkannt hatte, was nicht mehr Zeit in Anspruch nahm als ein Blinzeln, bemerkte Ryu 2 weitere Sachen. Erst einmal lief der Gegner nicht direkt auf ihn zu, er wollte also kein frontalen Angriff starten. Durch diese Taktik stieg er bereits wieder in Ryus Ansehen, denn frontale Angriffe tätigte man nur, wenn man seinen Gegner bereits kannte, oder über eine nahezu unschlagbare defensive verfügte. In Ryus Situation war letzteres der Fall, doch bevor er angriff wollte er gerne wissen welchen Plan sein Gegenüber wirklich verfolgte. Die zweite Sache war, dass das Kurzschwert des Missings hinter ihm in der Wand eingeschlagen war, und zwar mit so viel Wucht das es sich in den Stein gebohrt hatte. Dies verriet dem Uralten, dass sein Gegner über eine gehörige Portion Körperkraft verfügen musste, und bereits vertraut mit dem Umgang einer Klinge war, denn nicht jeder konnte ein Kurzschwert in dem richtigen Winkel werfen, um es Stein durchschlagen zu lassen. Mittlerweile war der Riun schon weiter mit seinem Manöver fortgeschritten und katapultierte sich mit einer hohen Geschwindigkeit an Ryu vorbei und auf sein Schwert. Der Weißhaarige hatte sich bis dato noch gar nicht bewegt, doch nicht weil die Bewegungen für ihn zu schnell waren, sondern weil er seinen Gegner provozieren wollten, sehen wollte ob er ein zu großes Risiko einging. Jetzt huschten seine Augen hinüber zum Fluss, welcher ziemlich langsam durch sein Bett schwamm. Langsam genug, um Spiegelbilder zu werfen, auch wenn sie etwas verzerrt waren. Jedoch reichten sie für Ryu völlig aus, und mit einer minimalen Bewegung seines Körpers brachte sich der Onokishi in die richtige Position, um sich selbst, und auch das Geschehen hinter sich auf der Wasseroberfläche zu sehen. Der Pose des Missings, wie er sein Schwert als Halterung nutzte und zu einem Tritt ausholte beeindruckte Ryu nicht wirklich, ließ ihn aber auch nicht schlecht von ihm denken. Nicht jeder konnte sich mit solch einer Körperbeherrschung rühmen, doch das war nicht das, was ihn am meisten bei dieser Haltung interessierte. Dadurch, dass sich der Riun praktisch vom Erdboden verzogen hatte, konnte er blind geführten Konterangriffen Ryus, wie beispielsweise einem Tritt oder ähnliches durch seine bloße Platzierung einfach ins Leere laufen lassen. Ryu hatte genug gesehen. Es war nun Zeit zu handeln. Durch das Spiegelbild auf dem Wasser geleitet knickte der Akatsuki mit seinem rechten Bein ein, und ließ simultan seinen linken Arm auf Schulterhöhe schießen, den Ort, an dem in wenigen Momenten der Tritt seines Gegners landen würde. Das ganze weiterhin ohne sich überhaupt zu ihm umzudrehen. Seine Handfläche fing den Tritt Rasshus ab, kurze Zeit später gelang es ihm mit seiner rechten Hand von unten das Knie des Schwertschwingers zu packen. Seine beiden Hände nun als Hebel benutzend warf der Akatsuki den aufällig leichten jungen Mann über seine Schulter und quer durch die Höhle. Dann bewegte er sich zum ersten Mal richtig, er setzte nach. Und zwar in einer Geschwindigkeit die an der Stelle, an der er sich eben noch befunden hatte den Staub in die Höhe schießen ließ. Doch auch der Schwertschwinger war nicht auf den Kopf gefallen. Irgendwie gelang es ihm sich in seinem Flug zu drehen, und es gelang ihm mit den Füßen an der Wand zu landen, wodurch er praktisch ganz nebenbei die volle Wucht des Wurfes durch ein kurzes knicken seiner Knie ausglich. In dem Moment wo der Riun sich wieder auf den Erdboden begab, tauchte Ryu vor ihm auf, setzte aber zu keinerlei Manövern an. Die Augen des Missings weiteten sich für einen Moment, sein Gesicht blieb allerdings konzentriert, und auch wenn er vielleicht überrascht worden war, so fing er sich ziemlich schnell wieder. Eine Faust sauste auf den Akatsuki zu, ein frontaler Angriff, nach der ganzen Aktion eben doch ein wenig verdächtig für Ryu. Um sich sicher zu gehen härtete er seinen Ellenbogen samt Gelenk, so dass dieses bei einem mit Chakra verstärktem Schlag nicht brach, bzw. ausgekugelt wurde. Seine Vorsichtsmaßnahme erwies sich als unbedgründet. Der Schlag war stark – erneut zeigte sich die Körperkraft seines Gegenübers – doch auf keinen Fall mit Chakra verstärkt. Ryus linke Hand schoss nach oben, fing die Faust ab und hielt sie fest, während er von der Wucht des Angriffs einige Meter nach hinten geschoben wurde. In diesem Moment stellte Ryu fest, dass er die Art seines Gegners zu kämpfen durchaus schätzte. Wie er begann er sein Gegenüber mit Taijutsu auszutesten, und vermutlich hatte er wie Ryu selbst noch einige Asse im Ärmel. Ob es jetzt daran lag das er seine Höhle nicht zerstören wollte, oder das er in der Menge Informationen über Ryu sammelte wie dieser auch über ihm war dem Akatsuki nicht ganz klar, doch eventuell würde er das ja noch herausfinden. Jetzt galt es erst einmal zu handeln. Ryu ließ die Hand des Dunkelhäutigen los, in dem Moment in dem er seine rechte Faust auf das Brustbein seines Gegners hämmern ließ. Der Schlag presste dem Missing die Luft aus den Lungen, das spürte Ryu, so machte er gleich noch einen Schritt. Während sich sein Gegner ganz automatisch krümmte, schoss Ryus linker Ellenbogen (welcher immer noch gehärtet war) nach vorne und erwischte ihn am Kinn. Der Riun hob ab und flog bereits zum zweiten Mal durch seine Höhle. Dieses Mal landete er im Fluss und tauchte unter. Wasser besprengte den Mantel des Onokishis. Seine Atmung immer noch völlig ruhig, wandte er sich nun dem Schreibtisch mit den Büchern zu, eine Geste die erneut zweierlei Gründe hatte. Erstens interessierten ihn Bücher, sie bedeuteten Informationen, und sollte sein Gegner von diesen beiden Schlägen bereits ausgeknockt sein, so würde er erst einmal erforschen was er sich hier versteckte, sollte es aber (was Ryu eher annahm) nicht der Fall sein, dass Rasshu bereits geschlagen war, so wäre es nur ein weiterer Akt der Provokation, auf den der Schwertschwinger eventuell mit mehr als einem blassen Tritt reagieren würde. Man würde sehen. _________________ <center>Charakter|Akatsuki|Jutsuliste</center>
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Die Erwartungen, welche Rasshu in seinen Gegner setzte, wurden schon einige Momente nach seinem Eröffnunsschlag, oder sollte man es lieber Tritt nennen, mehr als nur erfüllt. Sein Tritt wurde von dem unbekannten Eindringling abgefangen und gleichzeitig sah sich der Riun einem raffiniertem Konter gegenüber. Mit gewisser Anstrengung konnte er jedoch den Aufprall - welchem der Nahkampffanatiker durch den Wurf ausgesetzt war - und den ernsteren Folgen davon entgehen. Damit wurde dem Riun schon einmal symbolisiert, dass er es hier anscheinend mit keinem Schwächling zu tun hatte, offenbar hatte dieser Weißschopf schon einiges an Erfahrung im Bereich des Nahkampfes sammeln können. Schließlich blockte er nicht nur Rasshu`s Angriff, sondern konterte diesen sogarin Sekundenbruchteilen und verschaffte sich damit einen vorrübergehenden Vorteil. Doch falls jemand nun meinen sollte, dass unser Schwertfuchtler demotiviert, schockiert oder verängstigt war, der lag mit seiner Vermutung ganz weit daneben. Er war positiv überrascht und es schreite nun förmlich nach einer Herausforderung, welche es zu bewältigen galt. Zwar konnte er es nicht gutheißen, falls sein Unterschlupf in Mitleidenschaft gezogen wurde, dennoch wollte er es dem großwüchsigen Eindringling nun zeigen. Ein gutes Aufwärmtraining für seine folgende Informationssuche konnte man beinahe denken. Nur einige Augenblicke, Rasshu hatte kaum wieder gewohnt, festen Boden unter seinen Füßen, sah er sich wieder dem schwarzäugigen Kriminellen gegenüber. Dieses Mal hatte jedoch sein Feind die Distanz schlagartig zwischen den beiden verringert und bewies damit schon einmal eine ernst zunehmende Geschwindigkeit, ob er im Nahkampf Rasshu das Wasser reichen konnte, wusste man noch nicht, dennoch war er anscheinend erfahren genug, um als Gefahr zu gelten und sein Können, welches er in diesen Momenten bewies machten es nicht besser.
Und auch der nächste Angriff sollte nicht so verlaufen wie es sich der Riun gewünscht hatte und abermals fiel er einem Konter zum Opfer, jedoch mit ernsteren Folgen als zuvor. Letzten Endes fand er sich unter lautem Geplätscher in seinem Fluß wieder. Noch war dies alles sein Eigentum, es war sein Fluß, seine Einrichtung, seine Bücher und seine Höhle, dennoch stand dies alles in dieser Konfrontation auf dem Spiel. Und auch wenn Rasshu mittlerweile eine Art Euphoriegefühl entwickelte und allmählich Gefallen an seinem Gegner fand und diesen Kampf zu genießen begann, musste er nun einen Gang höher schalten. Bisher hatte der mundfaule Hüne noch nahezu kein Wort von sich gegeben und seine Bewegungen waren perfekt abgestimmt. Er beanspruchte keinen Muskel mehr als es notwendig war und entging bisher trotzalledem allen Angriffen Rasshus.
Die Sicht unter Wasser war unklar, ein leichtes Schwindelgefühl überkam ihn, so war dieser letzte Kinnhaken, welcher ungewöhnlicherweise mithilfe des Ellenbogens in sein Gesicht fand, nicht von schlechten Eltern. Der Weißhaarige hatte Kraft, dass musste man ihm lassen und seine Reflexe waren nicht von schlechten Eltern. Allmählich fand Rasshu seine Orientierung wieder, seine Hände gruben sich für einen kurzen Augenblick in den weichen Boden, ehe sie Halt fanden und sich der athletische Körper ruckartig wieder aus dem kühlen Nass erhob. Sein Gegner hatte mittlerweile bewiesen, dass seine Augen nicht das einzige waren, mit denen er Aufmerksamkeit auf sich zog und nun war Rasshu dran, seine Qualitäten zu offenbaren. Mit einem Plätschern, welches auch schon ertönte als Rasshu vorher ins Wasser untertauchte und auch dann, als er die Wasserdecke durchschlagen hatte bei seinem Auftauchen, so ertönte es nun ein weiteres Mal, als er das nasse Flußbett verließ und wieder auf seinen Gegenüber zuraste.
Dieser kehrte ihm den Rücken zu, schien sich seiner Sache anscheinend ziemlich sicher zu sein und schritt momentan auf Rasshu`s Schreibtisch zu, auf welchem sich einige seiner Bücher befanden, aus welchen er auch den Großteil seines Wissens über das Edo Tensei bezog, darüber hinaus war dort auch gerade sein eigenes Notizbuch in dem er all sein Wissen und die wichtigsten Informationen festhielt. Es wäre fatal, wenn er es verlieren oder es gar zerstört werden würde. Er wusste nicht was sein Gegenüber vorhaben würde und aber sicherlich hatte dieser noch einiges auf dem Kasten und ein kleiner Zwiespalt spielte sich in dem Riun ab. Einerseits erfreute er sich an herausfordernden Gegnern und schätzte solche Feinde sehr, dennoch wollte er sein Unterschlupf nicht verlieren und keinesfalls draufgehen, weshalb er den Kampf nicht weiter in die Länge verzögern durfte und nun garantiert mehr geben würde. Aber wenn Ryu noch mehr draufhatte, würde letztendlich vielleicht sogar beide Seiten von Rasshu`s Wünschen glücklich werden.
Abermals verringerte Rasshu die Distanz zwischen ihm und dem neugierigen oder vielleicht auch einfach nur unvorsichtigen Weißschopf schlagartig und umlief ihn beinahe in einem Halbkreis. Rasshu gab nun richtig Gas und stand nun direkt vor seinem Widersacher. Wollte ihn nicht von hinten angreifen, sondern wollte eine "faire" Konfrontation förmlich erzwingen, wollte seinem Gegner ins Gesicht schauen, wenn er den nächsten Angriff abbekommen würde.
Rasshu holte flink aus, hatte schon seitdem er aus dem Wasser emporstieg Chakra in beiden Händen angesammelt. Ein euphorisches Lächeln zierte währenddessen seine Lippen, schließlich erfreute er sich sehr an dieser plötzlichen Herausforderung und konnte dies nun nicht mehr verbergen, was er sowieso nicht vorgehabt hätte. Ähnlich wie beim Gouwan wollte Rasshu seinen Gegner nun mit diesen verstärkten Schlägen niederstrecken. Er sammelte jedoch nicht solche Mengen wie beim Gouwan selbst in seinen Händen, er war sich der gewöhnlichen Durchschlagskraft dieser Technik bewusst und auch wenn sein Gegner sicherlich nicht so leicht von den Socken zuhauen sein würde wie ein 0815-Shinobi, musste er davon ausgehen, dass er mit dieser Technik einen netten Krater mit dem Körper seines Feindes in die Höhle geschlagen hätte. Und das wollte Rasshu natürlich vermeiden, schließlich wollte er durch solch einen überheblichen Fehler nicht seine Höhle und sein eigenes Leben riskieren.
Somit dosierte er das Chakra in seinen Händen und nutzte ungefähr die halbe Menge des gewöhnlichen Gouwan in seinen Schlägen.
Einige Schlagkombinationen sollten folgen, nichtsdestotrotz war Ryu imstande all diesen verstärkten Angriffen zu entgehen, sie zu blocken oder gar zu kontern. Mittlerweile merkte auch der Riun, dass er noch einen Gang höher schalten musste, er konnte seinen Gegenüber zwar von den genauen Studien seiner Bücher abhalten und ihn bisher noch in Schach halten, doch konnte er nun nicht tatenlos abwarten bis er abermals von einer starken Offensive erwischt werden würde.
Mit einem kurzen Rückwärtssalto brachte Rasshu flink einige Meter Distanz zwischen die Beiden und landete auf seinen Händen. Er musste nun etwas mehr geben, als zuvor. "Mal sehen, ob deine Defensive auch mit dem hier fertig wird." dachte sich der geborene Capoeirista, während er seine Beine weit voneinander abspreizte und Schwung holte. Schnell fingen seine Beine an zu rotieren, drehten sich immer schneller und schneller, während ein leichter Windzug von ihnen ausging. Nun gab Rasshu sicherlich mehr als zuvor und in Form eines menschengroßen, rotierenden Kreisels überbrückte er flink die kurze Strecke bishin zu dem Weißschopf, welcher sich nun einer unzähligen Anzahl von Drehtritten gegenübersah. Ob seine bisher makellose Defensive es auch mit diesem Angriff aufnehmen konnte, blieb abzuwarten, Rasshu rechnete ihm keine großen Chancen zu, man darf gespannt sein!
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Als der schwarze Schwertschwinger aus dem kleinen Fluss hervorschoss und sich Ryu frontal gegenüber stellte konnte der Weißhaarige nicht anders als eine Augenbraue hochzuziehen. So einer war das also .. jemand der Wert auf einen ehrlichen Kampf legte und sich davor scheute die vermeintliche Schwäche des Gegners auszunutzen und ihn von hinten zu attackieren. Der Uralte hatte für einen solchen Typ Mensch nur Verachtung übrig. Wenn man lange genug lebte, stellte man sich ganz automatisch darauf ein jeden Kampf für sich zu entscheiden, egal welche Prinzipien seiner selbst man dafür würde ignorieren müssen. Das machte die Erfahrung, oder der Lebenswillen früher oder später aus jedem guten Kämpfer – und so würde es auch bei dem Missing sein, dessen war sich Ryu sicher. Doch jetzt galt es erst einmal den Angriffen seines Gegenübers zu entgehen.
Schon bei den ersten 2 oder 3 Schwingern des Farbigen Nahkämpfern merkte Ryu, dass dieses Mal doch Chakra hinter den Schlägen seines Gegenübers steckte, denn als er auswich sprengte Rasshu mittelgroße Teile der Felswand weg, als er sie mit seinen Fäusten striff. Und doch hatten diese Schläge noch nicht das Potential eines ausgewachsenen Gouwan, sonst wäre vermutlich die halbe Wand eingestürzt. Auf dieser Tatsache aufbauend verwendete Ryu immer wieder zwischendurch sein „Domu“ mit den Händen um einzelne Schläge blocken zu können, die restliche Zeit verließ er sich auf das simple Ausweichen der Attacken – lediglich 2 Mal setzte er zu halbwegs erfolgreichen Kontern an. Dabei studierte er ständig weiter die Kampfweise des Gegners. Man konnte eigentlich nicht anders als seinen Gegner als Nahkampfmaschine zu bezeichnen. Trotz der Schnelligkeit mit der er die einzelnen Angriffswellen auf Ryu herabregnen ließ, und der Stärke die hinter jedem einzelnen der Schläge steckte wirkte er nicht einmal außer Atem, seine Miene wirkte konzentriert und er war ganz in dem stummen Tanz versunken den die beiden Kontrahenten nun schon mehr als 5 Minuten miteinander ausfochten. Er hatte es scheinbar geschafft Schnelligkeit und Kraft in seinem Körper perfekt zu vereinen, wobei die Schnelligkeit in seinem Fall überwog, was für seinen Kampfstil auch wesentlich angemessener zu sein schien.
Als Ryu sich schon zu fragen begann ob er dem ganzen jetzt mit einer Attacke ein Ende setzen sollte, brach der Schwertschwinger plötzlich aus seinem gewohnten Angriffsmuster aus und machte einen Rückwärtssalto, wobei er am Ende auf den Händen landete. Auch Ryu machte ein paar Schritte zurück, so dass er sich nun mit dem Rücken zur Wand befand. Eine eigentlich recht unvorteilhafte Position, bedachte man die bereits erwähnte Schnelligkeit des Gegners. Günstiger für den Akatsuki wäre es gewesen, wenn er sich selbst mehr Platz zum Agieren, bzw. ausweichen genommen hätte. Eine Augenblicke später begann sein Kontrahent sich auch schon auf den Händen zu drehen, erst recht langsam dann immer schneller, bis er sich sogar so schnell um die eigene Achse drehte, dass ein kontinuierlicher Windstoß von ihm auszugehen schien. “Hoh? Capoeira?“ Der Weißhaarige meinte den Kampfstil nun eindeutig zuordnen zu können, einhundert Prozent sicher war er sich allerdings noch nicht. Nun stand er erst einmal einem menschengroßen Kreisel gegenüber, der sich auf ihn zubewegte und damit drohte ihn mit unzähligen Tritten gen Boden zu schicken. Doch anstatt sich zu verteidigen legte der Uralte nur eine Hand an seinen Nacken und senkte leicht den Kopf. “Hmm..“ war alles was er von sich gab. Dann war der Kreisel auch schon heran.
Mit lautem Getöse donnerten die Füße des Missings scheinbar auf Ryu und die Felswand hinter und neben ihm ein. Steinbrocken flogen umher, laute Knacklaute waren vernehmbar und eine Staubwolke erhob sich und bedeckte das gesamte innere der Höhle. Ryu hatte sich mittlerweile gebremst (auch mit Hilfe der Felswand vermutlich) und landete geschmeidig wieder auf seinen Füßen. Es dauerte eine ganze Weile bis sich der Staub wieder soweit gesenkt hatte, dass man eigene Hand wieder vor den Augen erkannte. Dort wo der Schwertschwinger gewütet hatte existierte nun ein ziemlich symmetrischer Halbkreis im Gestein, doch weder auf dem Boden noch irgendwo anders konnte man den Akatsuki entdecken. Er hatte sich scheinbar buchstäblich in Luft aufgelöst. Während sich der Riun noch ein wenig verblüfft umschaute, tauchte hinter seinem Rücken plötzlich eine Hand aus dem Dunkeln auf, erwischte den Schwertschwinger am Hinterkopf und donnerte diesen mit voller Wucht gegen die Felswand. Ein ungesund klingendes Knacken war zu hören, Blut schoss aus der Nase des Missings und als er sich umdrehte um eine Abwehrbewegung zu machen schielte er ein wenig – ein klares Zeichen für Desorientierung. So war es kein Wunder das er den zweiten Schlag Ryus in den Magen nicht mehr aufhalten konnte und stumm zusammensackte.
…
Einige Zeit war inzwischen vergangen. Ryu saß am Schreibtisch des Missings und besah sich dessen Unterlagen. Das er mit Hilfe des „Dochuu Senkou“ entkommen war hatte sein Kontrahent scheinbar nicht mitbekommen, nur so hatte er den Überraschungstreffer landen können. Eben jener Kontrahent befand sich nun gefesselt neben ihm, die angebrochene Nase schon wieder gerichtet und die Blutung von Ryu gestillt, er hatte schließlich nicht vor den jungen Mann umzubringen, zumindest jetzt noch nicht. Jetzt hieß es erst einmal abwarten und schauen, wann sein Gegenüber
Out: Sorry für die lange Abwesenheit und ich hoffe das passt dir das ich den Kampf mal beendet habe, soll ja voran gehen. ^^ _________________ <center>Charakter|Akatsuki|Jutsuliste</center>
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<center>永遠に、古い、若い外 - "Young on the outside, but forever old"</center>
<center>Za von Moritz</center>
Rasshu blühte förmlich auf in diesem Schlagabtausch. Er genoss die Herausforderung in bestimmten Maßen, welche der Unbekannte Hüne ihm bot. Sein Gegner war interessant und verfügte über ein bemerkenswertes Können im Bereich des Nahkampfes, dennoch war es dem Riun auch ziemlich Ernst, aus diesem Kampf so früh wie möglich als Sieger hervorzugehen, um seinen Unterschlupf und seine Pläne in Sicherheit zu wissen. Doch auch als Rasshu mit einer seiner stärksten und normalerweise effektivsten Techniken seinen Gegner in Bedrängnis bringen wollte, schien dieser auch dagegen gewappnet zu sein und infolge desse verlief dieser Ausgang auch nicht ganz nach den Vorstellungen unseres dunkelhäutigen Nahkampffanatikers. Perplex über das plötzliche Verschwinden seines Feindes, sah Rasshu den Konter nicht kommen und prallte mit dem Schädel gen Felswand. Schnell wurde er von der stillen Dunkelheit eingeholt und umgeben - Bewusstlosigkeit. Verschwommene Bilder und Kopfschmerzen waren die ersten Signale die das Gehirn daraufhin wieder gesendet bekam. Sein Kopf brummte noch ein wenig und Rasshu benötigte einige Sekunden, ehe er mit einem kurzen Schütteln seines Kopfes wieder voll bei Bewusstsein war. "Wie konnte er so schnell ausweichen? Ist er wirklich so schnell gewesen und konnte meinem Angriff entgehen?" Rasshu wusste es nicht, er wusste lediglich dass er nun in einer unvorteilhaften Situation gefangen war. Gefesselt an einem Stuhl, den überlegenen Fremden vor sich, welcher seine Unterlagen gemächlich durchblätterte. Verdammt, das war nicht gut! Rasshu`s gesamten Unterlagen befanden sich auf diesem hölzernen Tisch und dem kleinen Regal dahinter. Seine Aufzeichnungen und Nachforschungen, die wenigen Erkenntnisse, welche er bisher über das Kuchiyose: Edo Tensei bisher in Erfahrung bringen konnte, verschiedene Sagen und Legenden sowie Geschichten waren ebenso enthalten. Dies alles war nun einem Fremdling offenbart worden, welcher diese Arbeit vielleicht noch nicht einmal verstehen oder gar nachvollziehen konnte. Nichtsdestotrotz machte der Weißhaarige keinen verwirrte oder dümmlichen Eindruck, viel eher wirkte er konzentriert und vollkommen gelassen. Mit ernster Miene betrachtete er den talentierten Unbekannten und musterte diesen. Er hatte diesen Kampf offenbar ohne ersichtliche Verletzungen überstanden und das obwohl sich Rasshu in seinem Fachgebiet sehr angestrengt hatte: faszinierend. "Wer bist du und wie konntest du meinem letzten Angriff entgehen?" manch einer hätte vielleicht auch Dinge gefragt wie "warum bin ich noch am Leben" oder "wie hast du mich gefunden", doch das alles spielte für Rasshu momentan keine Rolle. Es interessierte ihn nicht, warum dieser Kerl hier war oder wieso er Rasshu noch nicht getötet hatte, Fakt war: Rasshu war noch am Leben und der schwarzäugige Hüne war hier, die Gründe waren vorerst uninteressant. Viel mehr war Rasshu allmählich an dem Typen selbst und seinen Fähigkeiten interessiert.
Er schien ziemlich mächtig zu sein und eine Menge Talent und Erfahrung im Nahkampf zu besitzen. Allein die Tatsache, dass er länger als 15 Minuten einen Schlagabtausch mit Rasshu unverletzt überstehen konnte und dabei letztendlich noch als Sieger hervorging, war Grund genug um Interesse an ihm zu haben.
Er brauchte nicht großartig zu zappeln oder sich zu reckeln, die Fesseln waren straff und gut erstellt worden. Mit purem Kraftaufwand würde Rasshu zu viel Aufsehen erregen, dass wusste er sowieso schon. Und da nun mehr oder weniger Ruhe eingekehrt war und der Kerl anscheinend schon mit den Büchern Rasshu`s beschäftigt war, hatte er zur Zeit keine Intention aggressiv und unbeherrscht zu handeln. Denn da sich nun schon die Gelegenheit bot, konnte er sie auch nutzen und schauen, inwiefern der vorher ungesprächige Kerl bereit war, mit Rasshu zu sprechen und was der Riun vielleicht aus diesem herausquetschen konnte. Da er schließlich noch am Leben, sollte er vorerst wohl auch nicht sterben und falls die Situation ausarten würde, könnte Rasshu sich letztendlich immer noch aus dieser misslichen Lage befreien - oder es zumindest versuchen. Mit einem selbstsicheren Grinsen warf er dem großwüchsigen Weißschopf auch schon die nächste Frage an den Kopf. "Na, gefallen dir meine Aufzeichnungen?" ein kurzes, leises Lachen entrang sich seiner Kehle, ehe er auch schon die nächste Frage stellte. "Was sucht eigentlich ein talentierter Nahkämpfer wie du an einem Ort wie diesem?" ohh ja, mit Rasshu Smalltalk zu betreiben war nicht wirklich schwer und da er in keinem Kampf war, konnte er in Ruhe plaudern. Man durfte nun nicht wirklich meinen, dass der Riun die gesamte Situation auf die leichte Schulter nahm und sich in Sicherheit wog. Lediglich seine Neugierde trieb seine Worte an, schließlich traf er nicht tagtäglich eine Person wie diese. Nun durfte er vorerst auf die Antworten und die Reaktion des Weißhaarigen sein, vielleicht war er ja auch außerhalb eines Kampfes gesprächiger als zuvor, was nicht allzu schwer sein dürfte.
Out: Joa, kein Problem, jetzt biste ja wieder da, also ist ja alles fein. Und den Post finde ich wie immer gelungen, sehr schöner Abschluss. _________________ DA v. Dwain
reden|denken
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