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[Amegakure] Gasthaus
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Autor Nachricht
Isuzu Yuri
7 Sünden
<font color=yellow>7 Sünden</font>


Anmeldedatum: 26.03.2011
Beiträge: 90
Wohnort: Kumogakure




BeitragVerfasst am: Sa 04 Jun, 2011 20:08    Titel:

Nibori erhob sich, sein Gesichtsausdruck starr, kaum ein Gefühl regte sich in ihm. “Ich würde jetzt gerne schlafen!“ antwortete er ihr auf die Frage. Er biss sich auf die Lippe, nervös blickte er um sich. Die Dunkelheit fraß ihn wahrlich auf, so dass er nur noch als Schemen zu erkennen war. Nibori schritt etwas zurück, rempelte dabei einen Schrank an und seufzte. “Wir sehen uns dann morgen.“ gab er ihr kühl zu verstehen, dass sie nun besser gehen sollte anstatt hier zu bleiben.
Er war nun mal kein einfacher Zeitgenosse und Emotionen überforderten ihn. Wieder einmal kroch dieses seltsame Schwindelgefühl, die Ohnmacht und innere Leere wie eine heimlich ankriechende Schlange, welche baldig ihr Nervengift einflößen will. Nibori ging über die knarrenden Dielen hinzu seinem gemieteten Bett. Das Futon machte ebenfalls schwere Geräusch als ob es zu alt wäre um überhaupt noch einen Menschen in ihn aufzubewahren. Nibori wälzte sich hin und her, konnte anfangs keinen klaren Gedanken fassen. Vor Erschöpfung fielen nun doch endgültig seine Lieder zu. Die Nacht ging vorüber und die Sonne lächelte in sein Gesicht. Ihm war jedoch nicht dergleichen zu Mute, seine Mimik blieb weiterhin hart und steinig. Die Augenringe tief und blau gerändert von seiner Nacht. Für eine Zeit blieb er liegen, die Augen zur Decke gerichtet. Sein Blick war leer, so tief und unergründlich wie das Meer. Er stand auf, die Bettdecke flog quer durch das Zimmer, ein eisiger Luftzug fuhr über seine blanke Haut. Schnell schlüpfe Nibori in seine ranzige Hose und zog ein altes Hemd an. Seine letzte Zigarette landete sofortig in zwischen seinen Zähnen um sie anschließend mit dem Feuerzeug zum Glühen zu bringen. Befriedigend zog er an dem Todbringer und stampfte mit seinem Gepäck aus dem Zimmer hinaus.
Zwischendurch bestellte er sich einen Kaffee, aß ein Marmeladenbrötchen und ging aus dem Gasthaus um sich dem Theater der Stadt zu ergeben. Überall liefen die Menschen herum und er hielt Ausschau nach Takiri…

tbc: Straßen
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DA von Igor / Set made by Rai</center>
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Origami Takiri
Gast









BeitragVerfasst am: Mo 06 Jun, 2011 12:28    Titel:

Ganz glücklich war sie mit diesem Ausgang nicht. Eigentlich hatte sie ihn von hier fort holen wollen, immerhin saß er hier quasi auf dem Präsentierteller. Aber das erschien ihr gerade nicht als die beste Alternative. Daher nickte sie nur, stand auf und verließ das Zimmer durch das Fenster wieder. Von dort kletterte sie allerdings auf das Dach und blieb dort im strömenden Regen hocken. Also hatte sie nicht nur eine schwierige Mission zu bewältigen, sondern auch noch einen bockigen Schüler. Einen extrem bockigen und dazu wohl auch noch kranken, wie es aussah. Vielleicht nicht körperlich, dafür aber seelisch. Und was das bedeutete, nun, sie konnte es sich recht gut vorstellen. "Niboris Zustand und Verhalten machen die ganze Mission noch komplizierter, als sie sowieso schon ist. Zum Glück ist Shinichi nicht so. Hmm, wo steckt er überhaupt?" Ihre krabbelnden und fliegenden Spione teilten es ihr schnell mit, er hatte sich wie abgesprochen im Versteck eingefunden und hielt dort aus. "Jedenfalls eine Sorge weniger. Ich sollte ein paar Wachen bei Nibori postieren, falls er angegriffen wird oder wieder Mist vorhat. Hmmm, ich weiß was." Ihr Gesicht bekam nun Ähnlichkeit mit einer Katze. Nachdem sie sich regelrecht überwunden hatte, biss sie sich in den Finger und wandte das Kuchiyose no Jutsu an, um einen Skorpion zu rufen. Einen kleinen Skorpion. Toya, um genau zu sein. Das kleine Skorpionmädchen schüttelte sich etwas unwohl, wegen der Feuchtigkeit, während Takiri die kleine Wunde mit einem Blatt Papier verschloss. "Brrr, das ist ja kalt hier. Takiri, was kann ich für dich tun?" Aufmerksam und voller Tatendrang sah der kleine Skorpion Takiri an. Diese lächelte. "Ich hab einen kleinen Auftrag für dich, Toya. Mein Schüler Nibori macht mir ein wenig Sorgen und es wäre sehr gut, wenn du dich vielleicht in seiner Ausrüstung verbergen könntest. Dann hätte ich immer jemanden, der bei ihm ist und der vielleicht als kleines Gewissen fungiert." Dabei zwinkerte sie. Toya streckte eine der kleinen Scheren in die Luft. "Aber immer! Du kannst auf mich zählen, Takiri." Geflissentlich nickte die Kleine dazu, sie war immer bemüht, sich zu beweisen und nützlich zu machen. Und hier bot sich ihr eine fantastische Gelegenheit. Takiri nickte lächelnd und half Toya dann in Niboris Zimmer, wobei sie darauf achtete, dass er schon schlief. Dass ihr Schüler nun einen Skorpion bei sich hatte, beruhigte sie und so machte sie sich auf den Weg, zum eigentlichen Versteck. Viel Schlaf würde sie in dieser Nacht bestimmt nicht bekommen, schon jetzt flossen die Informationen reichlich und sie wollte das ganze Dorf mit ihren Spionen infiltrieren.

tbc: Straßen
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Mirani Arina
Akatsuki
<font color=red>Akatsuki</font>


Anmeldedatum: 23.12.2010
Beiträge: 366





BeitragVerfasst am: Mo 19 Dez, 2011 23:28    Titel:

<center>Shisei no Bougyo - Verteidigungshaltung
1/10
1110 Worte</center>


Mit ruhigen Schritt betrat Arina das Gasthaus in Ame-Gakure. Sie hatte das Gefühl, schon einmal hier gewesen zu sein, doch sie ließ sich nichts anmerken. Die Mirani hatte ein anderes Ziel, das sie verfolgen musste. Und es lautete nicht, finde deine Erinnerungen wieder. Nein. Ihr Auftrag war es, eine dunkle Saat in Ame no Kuni zu sähen. Sie sollte Unruhe und Hass verbreiten. Gegenüber Suna-Gakure. Das Großreich hatte es vor Kurzem erst geschafft die Zustände in diesem kleinen Land zu normalisieren. Und nun war Arina dabei, alles wieder zu zerstören. Wieso auch nicht? Es gab in diesem Geschäft keine Gerechtigkeit. Im Geschäft der Macht. Wer sie wollte, musste sie ergreifen. Mit allen Mitteln. Und genau das war der Kern in ihrem Auftrag. Arina musste alleine Ame-Gakure soweit bringen, dass diese sich gegen das Wüstenland stellten und ein gefundenes Fressen für die Akatsuki wurden. Und die Frau hatte sich schon ein paar Sachen im Kopf zurechtgelegt, doch zuerst musste sie sich um andere Dinge kümmern. Informationen. Training. Das genaue Ausarbeiten ihres Planes. Erst dann konnte sie zur Tat schreiten. Erst, wenn es soweit war.
In ihrer Tasche hatte sie eine blonde Perücke und blaue Kontaktlinsen gefunden. Es passte mit der Beschreibung auf dem Kumo-Gakure Ausweis zusammen, den sie gefunden hatte, also musste sie zumindest in einem Land mit diesem Auftreten bekannt sein. Nun denn, blond und blauäugig begab sich Arina zur Theke. Ihr Blick freundlich auf den dicken Mann am Empfang gerichtet. Argwöhnisch musterte er die Jashinistin.
“Was kann ich tun?”, brummte er. Es gab wohl nicht viele Gäste. Arina lächelte und stützte sich verspielt auf der Holzplatte des Tresens ab. Wohl ein ungewohntes Verhalten für den Mann. Doch dieser wirkte nicht irritiert. Eher im Gegenteil. Es freute ihn wohl, dass sich eine süße kleine Blondine so präsentierte.
“Gibt es hier einen Trainingsraum?”, fragte sie freundlich. Der Mann weitete seine Augen. Interessiert. Lüstern. Was erhoffte er sich wohl von dieser Tatsache? Eine junge Frau, ganz alleine in einem verkommenen Gasthaus und nach einem Trainingsraum fragend. Wenn er sie auch nur einmal anfasste, würde Arina ihn ohne zu zögern die Hand abhacken.
“Sicher”, der Kerl begann sich erwartungsvoll die Hände zu reiben. Noch immer lag ein Lächeln auf den Lippen der jungen Frau. Ehe sie nicht mehr grinste, musste schon mehr geschehen. Arina war schließlich immer fröhlich. Immer freundlich. “Aber nur gegen eine gewisse Gegenleistung”, fügte er dann hinzu. Ehe Arina noch irgendetwas dazu sagen konnte, legte jemand seinen Arm um sie.
“Was für eine Gegenleistung kann meine Freundin denn erbringen?”, ein junger Mann mit freundlicher und dennoch tiefer Stimme war erschienen. Er hatte blondes Haar und blaue Augen. Genau wie Arina in diesem Moment. Man würde sie eher für Geschwister halten als für ein... Paar? Erschrocken sah die Jashinistin zu dem Mann herauf, der sanft dem Mann an der Theke entgegen lächelte. Dieser schien nun grimmig aufzustehen und bewegte sich auf eine Tür zu. Der Blonde folgte ihm, packte Arina an der Hand und schleifte ihn hinter sich her. Vollkommen verwirrt gab sie dem Ziehen nach.

“Wer bist du?”, fragte sie dann ernst, als der vermeintliche Hausherr verschwunden war. Der blonde Kerl lachte nur freundlich. Dann zog er ein Schwert hervor.
“Shuryoka Luzifer nennt man mich”, er war Arina suspekt. Ihr fielen im Moment nur eine handvoll Gründe ein, wieso er ihr half. Und keiner von denen gefiel ihr. Ganz und gar nicht. “Keine Angst, ich will dir nichts tun. Ich will weder dein Geld noch deine Waffen noch will ich dir irgendwie an die Wäsche”, bei seiner letzten Aussage bemerkte sie etwas Trauriges in seinem Blick. Als ob er an jemanden denken würde, den er vor langer Zeit verloren hatte. Eine Frau vielleicht? War sie gestorben?
“Sondern?”, skeptisch zog die Mirani eine Augenbraue hoch. Sie konnte sich einfach nicht ausmalen, was er wollte. Was es ihm brachte, mit ihr in einem Raum zu sein. Sie vor Unannehmlichkeiten zu beschützen. Welches Ziel hatte er? Dieser Blondling. Dieser Luzifer.
“Ich habe Langeweile und zu einem Training gehören doch sowieso immer zwei, oder?”, er grinste. Wie konnte ein Mensch so viel Freude aufbringen? Moment... Arina konnte es doch auch. Wenn sie wollte. Und in dieser Sekunde entschied sie sich dazu, fröhlich zu sein. Als ob so ein Typ etwas an ihrer Laune ändern konnte.
“Wenn du meinst”, lachte sie. “Aber bilde dir ja nichts drauf ein, dass du irgendeine Chance bei mir hättest”, dies war die perfekte Möglichkeit für Arina, eine Technik zu lernen, die sie sich vor einiger Zeit ausgedacht hatte. Sie sollte die Grundlage für viele weitere Techniken werden. Shisei no Bougyo. So würde die Mirani sie nennen. Verteidigungshaltung. In ihrer fertigen Form sollte sie perfekt zur Abwehr von Tai- und Ken-Jutsu sein. Perfekt, um physische Angriffe zu blocken und zu parieren. Sie erachtete es als wichtig, diese Technik zu lernen. Arina wollte sich ein Image verschaffen. Einen Stil. Und der lag perfekt dort drin. In Shisei no Bougyo.
“Nein. Es gibt schon eine Frau, der mein Herz gehört”, entgegnete er und wieder sah er plötzlich vollkommen bedrückt aus. “Doch leider sind wir nicht füreinander bestimmt”, fügte er dann an. Arina lächelte. Sie kannte es. Kannte dieses Gefühl nur zu gut. Von Schicksal aus nicht mit jemanden glücklich sein zu dürfen. Sie hatte es oft in den letzten Tagen gedacht, wenn sie sich ihr Leben mit Jayson durch den Kopf gehen ließ. “Nun denn, was soll ich tun?”, fragte er dann. Wollte er sich ablenken? So wirkte es jedenfalls auf Arina. Als ob ihn diese Trennung von der Frau bedrückte. Bis jetzt. Wobei die Jashinistin nicht wusste, wie lange das her war. Es interessierte sie im Moment auch nicht. Ihr kam diese Fügung des Schicksals gerade recht. Wahrscheinlich hatte Jashin seine Finger dort im Spiel.
“Ich will ein Verteidigungsjutsu lernen. Dazu greif mich einfach an, wenn dir es passt. Auch wenn du es erst nach einer halben Stunde tust. Aber bitte Tai-Jutsu ähnliche Sachen. Und habe keine Angst, mich zu verletzen. Ich sterbe nicht so leicht”, sie zwinkerte Luzifer zu und er verstand sofort, was sie meinte. Ein schlauer Mann. Ein wirklich sehr, sehr schlauer Mann. Das gefiel der Frau. Außerordentlich.
Arina jedoch scheuchte den Gedanken hinfort und begann sich zu sammeln. Sie hatte wirklich eine genaue Vorstellung, wie das Jutsu aussehen sollte. Dazu musste sie nur Chakra in ihrem Körper verteilen. Konzentrieren. Aufgrund ihrer alten Zeit als Medic-Nin wusste sie, was für Wirkungen Chakra haben konnte. Es würde ihre Reaktionsfähigkeit steigern. Ihren Körper stärken. Ihre Sinne würden schärfer werden. Ja. Das war ihr Ziel. Eine Haltung, die als Grundlage zu einer perfekten Verteidigung diente. Doch bis sie zu diesem Ziel gelangte, war es noch ein weiter Weg. Ein sehr weiter.
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Mirani Arina
Akatsuki
<font color=red>Akatsuki</font>


Anmeldedatum: 23.12.2010
Beiträge: 366





BeitragVerfasst am: Fr 06 Jan, 2012 19:55    Titel:

<center>Shisei no Bougyo - Verteidigungshaltung
2/10
799 Worte</center>

Arina leitete Chakra in ihre Glieder. Auch wenn es ihr als Jashinistin verwehrt blieb, jemals wieder ein Jutsu anzuwenden, so konnte sie dennoch mit dieser Energie anstellen, was sie wollte, solange sie im Körper blieb. Ken-Jutsu und Tai-Jutsu - nur diese Künste konnte Arina anwenden. Und mehr brauchte sie auch nicht. Die Unsterblichkeit war Geschenk genug. Zu leben, selbst wenn ihr Kopf und Körper voneinander getrennt waren. Zu denken, wenn sie gar kein Blut mehr im Gehirn hatte. Zu kämpfen, wenn ihr eine Klinge im Herz steckte. Das war Arinas Vorteil. Ihr Geschenk von ihrem Gott. Es bedarf einfach nicht mehr. Und so würde sie auch diese Technik schaffen. Diese Kampfhaltung. Arina musste keine Fingerzeichen schließen. Musste kein Chakra nach außen dringen lassen. Sie musste rein gar nichts davon tun. Einzig und allein hatte sie sich zu konzentrieren und alles richtig zu machen.
Sofort spannte sich der Körper der Frau an. Sie konzentrierte ihr Chakra. Verteilte es. Sie hatte zwar keine Ahnung, was sie damit bewirken wollte, aber irgendwas sollte schon heraus kommen. Luzifer bewegte sich. Zog einen Kunai und rannte auf die Frau zu. Er griff von vorne an. Direkt. Federleicht löste Arina die rechte Klinge von Shizu Shi aus und blockte den Angriff ab. Luzifer sprang zurück.
“Versteckte Klingen, hüh?”, er zog seine rechte Augenbraue hoch, ehe er zu grinsen begann. Arina wusste nichts über diesen Mann und doch gefiel ihr seine Denkweise. Er war einer von denen, die man wirklich böse nennen konnte. Jemand, der Hinterlistigkeit als etwas Gutes sah und vielleicht sogar seine eigene Familie verraten würde, wenn er daraus einen Gewinn ziehen konnte. Wenn er es nicht schon getan hatte.
“Kannst du schneller angreifen?”, fragte Arina, ohne auf seine Aussage einzugehen. Er war zu langsam. Wozu wollte die Frau ein Verteidigungsjutsu schaffen, wenn sie zum trainieren einen Gegner hatte, den sie auch so ausschalten konnte? Sie entspannte ihren Körper wieder und stutzte darauf hin. Wenn es so einfach ging, dann wäre diese Haltung nicht wirksam gewesen. Arina wollte etwas sicheres schaffen. Und wenn etwas wirklich gut war, dann konnte sie selbst es nicht so einfach auflösen.
“Was warst du eigentlich, bevor du... sagen wir mal, deinen Glauben gewechselt hast?”, wieso wollte er ein Gespräch anfangen? Was hatte er davon? Nun ja. Verlieren konnte Arina so gut wie nichts. Dann wollte sie ihm auch auf seine Frage antworten. Wenn er schon so schnell darauf gekommen war, dass sie Jashinistin war.
“Ich bin ehemalige Kiri-Nin. Ich war Medic-Nin und Gen-Jutsuka”, erwiderte sie nun und ließ ein weiteres Mal Chakra durch ihren Körper fließen. Sie musste es auf eine Bahn lenken, dass ihre Reaktion um ein vielfaches gestärkt wird. Dass sie schneller also sonst blocken, parieren und sogar ausweichen konnte. Die Mirani musste ihren Körper stählen. Und das ging nur, wenn sie viel Energie in Form von Zucker und Sauerstoff in das Gehirn schickte. Das bedeutete, dass sie ihren Blutkreislauf anregen sollte - ihr Chakra konzentrierte sich auf das Herz.
“Interessant. Ich bin auch Gen-Jutsuka”, mit diesen Worten verschwand er. Ein Gen-Jutsu, mit dem er mit seiner Umgebung verschmelzen konnte. Wirklich gut. Wenn er nicht schnell genug war, dass Arina ihre Technik entwickeln konnte, musste er halt so agieren.
Aus dem linken Augenwinkel vernahm sie eine Bewegung. Luzifer war wieder aufgetaucht. Der Kunai bewegte sich auf ihre linke Schulter zu. Schnell wollte sie wieder parieren und bewegte ihren Arm, doch der Mann war dieses Mal schnell genug. Arina vermochte es nur, sich etwas zu drehen, ehe sein Kunai sich in ihren Oberarm bohrte. Ihr linkes Auge zuckte, doch mehr konnte man bei Arina als Reaktion nicht wahrnehmen.
“Memo an mich: Muskulatur anspannen und mit Chakra verstärken”, dachte Arina. Dann zog sie sich das Metal aus der Haut, denn Luzifer war zurückgetreten und hatte seine Waffe stecken lassen. “Weiter”, sagte sie. Doch dann erstarrte sie. Ein seltsames Gefühl machte sich in ihr breit. “Halt”, meinte sie plötzlich.
“Dein Wölkchen sehnt sich nach dir”, zischte Jashin in das Ohr der jungen Frau. Sanft lächelte Arina. Ob ihr Gott es nun positiv oder negativ gemeint hatte, war ihr völlig egal. Einzig und allein zählte, dass Jashin anscheinend nichts gegen Kagami unternehmen wollte. Und dass er Arina über den Tsuchiya informierte. Jashin tat viel zu viel für Arina.
“Ich muss gehen”, sagte sie dann, ohne nach zu denken. Sie bewegte sich auf die Tür zu. Das Blut floss aus ihrem Oberarm. Luzifer hatte eine wichtige Vene getroffen. Doch sie wollte den Mann nicht zurück lassen, ohne ihm noch ein paar Worte gesagt zu haben. “Wenn du diese Frau liebst und sie deine Gefühle erwidert, dann gibt es nichts, was zwischen euch stehen kann. Nicht für einander bestimmt zu sein, gibt es nicht”, meine sie sanft lächelnd und verließ den Raum - ohne zu wissen, dass sie einen Mann zurückließ, der einsam eine Träne vergoss.

Tbc: [Das weite Grasland] Das grüne Meer
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